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Hans Sammel, dessen Familie eine Fabrik für Feinmechanik in Deutschland besaß, hatte an der Technischen Hochschule Berlin Charlottenburg einen Abschluss für Maschinenbau erworben und war unter anderem bis zu seiner Einberufung zur Deutschen Wehrmacht Betriebsingenieur bei der Fiat Berlin AG.  
 
Hans Sammel, dessen Familie eine Fabrik für Feinmechanik in Deutschland besaß, hatte an der Technischen Hochschule Berlin Charlottenburg einen Abschluss für Maschinenbau erworben und war unter anderem bis zu seiner Einberufung zur Deutschen Wehrmacht Betriebsingenieur bei der Fiat Berlin AG.  
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Im Jahre [[1943]] wurde die Familie mit jüdischen Wurzeln in Berlin vollständig ausgebombt. Gattin Lilly Sammel suchte mit Sohn Michael Zuflucht im kleinen Familienbesitz Au 27 in St. Wolfgang. Nach einer schweren Verwundung wurde Hans Sammel aus dem Militär-Feldlazarett Palestrina ausgeflogen und kam in das Reservelazarett nach Bad Goisern. Die Versorgung der heimischen Lazarette im [[Salzkammergut]] mit Lebensmitteln und Medikamenten war während des Krieges ausreichend, doch Hunger hatten die Soldaten allemal. Kritisch wurde die Versorgungssituation erst nach Kriegsende in den Jahren [[1945]] bis [[1947]]. Die teilweise sehr hohe Patientenzahl bis zur doppelten Kapazität, stellte gerade zu dieser Zeit höchste Anforderungen an Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, deren Zahl sich kaum erhöht hatte. In dieser Zeit der Überbelegung brachte man die Flüchtlinge und Soldaten unter anderem auch auf den Fluren und in Speisesälen der Salzkammergut Hotels unter. Wegen der großen Zahl besonders kritischer Fälle war die Sterberate entsprechend hoch.
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Im Jahre [[1943]] wurde die Familie mit jüdischen Wurzeln in Berlin vollständig ausgebombt. Gattin Lilly Sammel suchte mit Sohn Michael Zuflucht im kleinen Familienbesitz Au 27 in St. Wolfgang. Nach einer schweren Verwundung wurde Hans Sammel aus dem Militär-Feldlazarett Palestrina ausgeflogen und kam in das Reservelazarett nach Bad Goisern am Hallstättersee. Die Versorgung der heimischen Lazarette im [[Salzkammergut]] mit Lebensmitteln und Medikamenten war während des Krieges ausreichend, doch Hunger hatten die Soldaten allemal. Kritisch wurde die Versorgungssituation erst nach Kriegsende in den Jahren [[1945]] bis [[1947]]. Die teilweise sehr hohe Patientenzahl bis zur doppelten Kapazität, stellte gerade zu dieser Zeit höchste Anforderungen an Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, deren Zahl sich kaum erhöht hatte. In dieser Zeit der Überbelegung brachte man die Flüchtlinge und Soldaten unter anderem auch auf den Fluren und in Speisesälen der Salzkammergut Hotels unter. Wegen der großen Zahl besonders kritischer Fälle war die Sterberate entsprechend hoch.
    
Das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] erlebt Hans Sammel in einem Kfz-Ersatzteillager in Wien. Mehrmals erwähnt Ing. Sammel in seinen Memoiren, dass das Überleben seiner jüdischen Familie in St. Wolfgang nur durch die ständige Unterstützung von Ortsgruppenleiter Medizinalrat Dr. Franz Xaver Rais, Gemeindesekretär [[Karl Sungler]] und Schulrat Friedrich Barth ermöglicht wurde. "Gottvertrauen gab uns Geborgenheit und Hoffnung in St. Wolfgang um die schweren Belastungen der [[Nationalsozialismus|Nazi Zeit]] und des Kriegsumbruch unbeschadet durchleben und durchleiden zu können. Dr. Rais rechne ich das sehr hoch an, er hat alles gewusst."
 
Das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] erlebt Hans Sammel in einem Kfz-Ersatzteillager in Wien. Mehrmals erwähnt Ing. Sammel in seinen Memoiren, dass das Überleben seiner jüdischen Familie in St. Wolfgang nur durch die ständige Unterstützung von Ortsgruppenleiter Medizinalrat Dr. Franz Xaver Rais, Gemeindesekretär [[Karl Sungler]] und Schulrat Friedrich Barth ermöglicht wurde. "Gottvertrauen gab uns Geborgenheit und Hoffnung in St. Wolfgang um die schweren Belastungen der [[Nationalsozialismus|Nazi Zeit]] und des Kriegsumbruch unbeschadet durchleben und durchleiden zu können. Dr. Rais rechne ich das sehr hoch an, er hat alles gewusst."
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* Dieser Artikel wurde von [[Adele Sungler]] verfasst und als Word-Dokument an das [[Salzburgwiki]] gesandt.
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* Dieser Artikel wurde von [[Adele Sungler]] verfasst und als Word-Dokument an das [[SALZBURGWIKI]] gesandt.
    
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
 
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[[Kategorie:Geboren 1912]]