Aigen (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen
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| + | '''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 31. Dezember 1900 angegeben.<ref>Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. III. Salzburg. Herausgegeben von der k.k. Statistischen Zentralkommission. Wien 1907.</ref> | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
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| − | Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 30. September 1938 über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden | + | Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 30. September 1938 über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden"''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=86&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938]</ref> wurde die verbliebene Gemeinde Aigen zum [[1. Jänner]] [[1939]] mit einem Teil ihres Gebiets in die Landeshauptstadt Salzburg [[Eingemeindungen#Stadt Salzburg|eingemeindet]]. Die südlichen Teile fielen an die Gemeinde [[Elsbethen]]. |
=== Wahlsprengel === | === Wahlsprengel === | ||
| − | [[1930]] gab es drei Wahlsprengel mit folgenden Wahllokalen und Agitationslokalen<ref>Quelle [ | + | [[1930]] gab es drei Wahlsprengel mit folgenden Wahllokalen und Agitationslokalen<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19301108&query=%22Erich+K%C3%A4stner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8</ref> |
# Parsch: Gasthaus "Zur Post", [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] - Gasthof Klinger, Gaisbergstraße | # Parsch: Gasthaus "Zur Post", [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] - Gasthof Klinger, Gaisbergstraße | ||
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Aktuelle Version vom 26. August 2024, 20:45 Uhr
Die Gemeinde Aigen war seit 1850 bis zur Eingemeindung in die Stadt Salzburg 1939 eine selbständige Ortsgemeinde.
Ausdehnung des Gemeindegebiets
Die Gemeinde Aigen umfasste die damaligen Katastralgemeinden Aigen, Gaisberg, Hinterwinkl-Aigen und Hinterwinkl-Ebenau mit einer Fläche von 3 109 ha und den Ortschaften Aigen (1 918), Abfalter (379), Gaisberg (104), Glas (247), Glasenbach (197), Hinterwinkl (231), Oberwinkl (87), Parsch (580) und Vorderfager (93).
Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 31. Dezember 1900 angegeben.[1]
Geschichte
Von 1850 bis zur Eingemeindung 1939 bestand die selbständige Gemeinde Aigen. Mit der Eröffnung der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn 1860 begann wieder ein wirtschaftlicher Aufschwung, den auch Aigen merkte. 1876 erhielt die Gemeinde mit dem Bahnhof Aigen an der Giselabahn, heute Salzburg-Tiroler-Bahn, seine eigene Eisenbahnstation. Das wohlhabende Bürgertum entdeckte Aigen als bevorzugten Wohnort. Auch adelige Verwaltungsbeamte und Offiziere im Ruhestand begannen sich in Aigen ihre Sitze zu errichten: Lanser, Andessner, Schnehen, Esterhazy, Mayr-Melnhof und andere kamen (siehe dazu Villen in Aigen).
Aigen als Kurort
- Hauptartikel Wildbad Aigen
Aigen wird Teil der Stadt Salzburg
Mit 1. Juli 1935 wurde ein Teil der seit 1850 bestehenden selbständigen Gemeinde Aigen nach Salzburg eingemeindet.[2]
Mit der "Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 30. September 1938 über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden"[3] wurde die verbliebene Gemeinde Aigen zum 1. Jänner 1939 mit einem Teil ihres Gebiets in die Landeshauptstadt Salzburg eingemeindet. Die südlichen Teile fielen an die Gemeinde Elsbethen.
Wahlsprengel
1930 gab es drei Wahlsprengel mit folgenden Wahllokalen und Agitationslokalen[4]
- Parsch: Gasthaus "Zur Post", Gaisbergstraße - Gasthof Klinger, Gaisbergstraße
- Aigen-Abfalter. Bahnhofsrestauration Aigen - Seiringers Gasthof "Zur Ueberfuhr"
- Hinterwinkl: Gasthof Schwaitl
Gebäude, die in der Zeit der selbständigen Gemeinde entstanden
Villen der Gemeinde Maxglan
- Hauptartikel Villen in Aigen
Die Napoleonischen Kriege, die damit zusammenhängende Wirtschaftskrise und der Anschluss Salzburgs an Österreich ließen erst wieder um 1850 neue Bautätigkeiten zu. Es entstanden zahlreiche Villen.
Volksschulen
- Hauptartikel Volksschule Aigen
1913 wurde für Schüler aus den Ortschaften Vorderfager, Oberwinkl und teilweise Hinterwinkl die Volksschule Vorderfager eröffnet.
- Hauptartikel Volksschule Vorderfager
Bürgermeister der Gemeinde Aigen
- Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Aigen
Ehrenbürger der Gemeinde Aigen
- Hauptartikel Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Aigen
Töchter und Söhne der Gemeinde
- Hauptartikel Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Aigen
Weblinks
- books.google.at, Ausflugsbeschreibung Gemeinde Aigen: "Reise-Handbuch für Kranke oder Naturfreunde, welche das Thal und Wildbad Gastein ... von Emil, zweyte Auflage", 1832
Quellen
- SALZBURGWIKI-Artikel "Aigen"
Einzelnachweise
- ↑ Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. III. Salzburg. Herausgegeben von der k.k. Statistischen Zentralkommission. Wien 1907.
- ↑ Artikel "Eingemeindungen"
- ↑ Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8