American Austrian Foundation: Unterschied zwischen den Versionen

K ergänzt
K Textersetzung - „Salzburgwiki“ durch „SALZBURGWIKI“
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 4: Zeile 4:
Ziel der Stiftung ist es, die Völkerverständigung zwischen [[Österreich]] und den [[USA]] durch Programme in Medizin, Musik, bildenden Künste, Diplomatie und Medien zu fördern. Darüber hinaus soll die Brückenfunktion Österreichs zwischen Ost und West zu Gedankenaustausch genutzt werden.
Ziel der Stiftung ist es, die Völkerverständigung zwischen [[Österreich]] und den [[USA]] durch Programme in Medizin, Musik, bildenden Künste, Diplomatie und Medien zu fördern. Darüber hinaus soll die Brückenfunktion Österreichs zwischen Ost und West zu Gedankenaustausch genutzt werden.
    
    
== Open Medical Instituteb (OMI) ==
== Open Medical Institute (OMI) ==
Gemeinsam mit den ''Open Society Foundations'' (OSF) von George Soros, dem damaligen österreichischen Wissenschaftsminster Erhard Busek und der AAF wurde Anfang der [[1990er]]-Jahre die finanzielle Basis für das ''Open Medical Institute'' (OMI) geschaffen, das Ärzten aus Schwellen- und Entwicklungsländern mit einem Ausbildungsprogramm Zugang zur modernen Medizin ermöglicht.  
Gemeinsam mit den ''Open Society Foundations'' (OSF) von George Soros, dem damaligen österreichischen Wissenschaftsminster Erhard Busek und der AAF wurde Anfang der [[1990er]]-Jahre die finanzielle Basis für das ''Open Medical Institute'' (OMI) geschaffen, das Ärzten aus Schwellen- und Entwicklungsländern mit einem Ausbildungsprogramm Zugang zur modernen Medizin ermöglicht.  


Die ''OSF'' unterstützt das ''OMI'' jährlich mit einer Million Dollar, das Wissenschaftsministerium verdoppelt diesen Betrag und damit werden 50 Prozent der Kosten von OMI abgedeckt. Die andere Hälfte der Kosten werden durch ''Fundraising'' oder Beiträge anderer Stiftungen wie der ''Leir Foundation'' oder ''Wlaschek-Stiftung'' aufgebracht. Eine weitere bedeutende Unterstützung stellt das jährlich von Katharine Eltz-Aulitzky in New York, USA, organisierte Benefizkonzert mit den [[Wiener Philharmoniker]]n dar.
Die ''OSF'' unterstützt das ''OMI'' jährlich mit einer Million Dollar, das Wissenschaftsministerium verdoppelt diesen Betrag und damit werden 50 Prozent der Kosten von OMI abgedeckt. Die andere Hälfte der Kosten werden durch ''Fundraising'' oder Beiträge anderer Stiftungen aufgebracht<!-- Die AAF wünscht hier KEINE Detailnennungen von Unterstützern. Siehe Benutzer Diskussion:Fast -->. Eine weitere bedeutende Unterstützung stellt das jährlich von Katharine Eltz-Aulitzky in New York, USA, organisierte Benefizkonzert mit den [[Wiener Philharmoniker]]n dar.


Die ''The American Austrian Foundation, Inc.'' (''AAF'') mit Sitz in New York wurde im Jahr 1984 anlässlich des Staatsbesuchs des Österreichischen Bundespräsidenten Dr. Rudolf Kirchschläger in den USA mit Unterstützung des ehemaligen US-Außenministers Cyrus Vance gegründet. Ziel war eine Verstärkung der bilateralen Kontakte zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten auf dem Gebiet der medizinischen Wissenschaft und der Kultur.
Die ''The American Austrian Foundation, Inc.'' (''AAF'') mit Sitz in New York wurde im Jahr 1984 anlässlich des Staatsbesuchs des Österreichischen Bundespräsidenten Dr. Rudolf Kirchschläger in den USA mit Unterstützung des ehemaligen US-Außenministers Cyrus Vance gegründet. Ziel war eine Verstärkung der bilateralen Kontakte zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten auf dem Gebiet der medizinischen Wissenschaft und der Kultur.
Zeile 13: Zeile 13:
Nach den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Mittel-und Osteuropa in den Jahren [[1989]] und [[1990]] mit dem Fall des "Eisernen Vorhangs" war es das Bestreben des Westens, die Bevölkerung der Reformländer so rasch wie möglich an die westlichen Standards heranzuführen – so auch im Bereich der Medizin. In dieser Phase besann man sich der Brückenfunktion Österreichs zwischen Ost und West und wählte die ''AAF'' als Organisation und Salzburg als Standort für medizinische Fortbildungsseminare.
Nach den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Mittel-und Osteuropa in den Jahren [[1989]] und [[1990]] mit dem Fall des "Eisernen Vorhangs" war es das Bestreben des Westens, die Bevölkerung der Reformländer so rasch wie möglich an die westlichen Standards heranzuführen – so auch im Bereich der Medizin. In dieser Phase besann man sich der Brückenfunktion Österreichs zwischen Ost und West und wählte die ''AAF'' als Organisation und Salzburg als Standort für medizinische Fortbildungsseminare.


Im November [[1993]] fand in Salzburg in [[Schloss Leopoldskron]] das erste postgraduelle Wochenseminar zum Thema ''Cardiology'' mit den Kursdirektoren Stephen Scheidt, New York und Max Pichler, Salzburg, statt. Im Jahr [[1994]] wurden dann sechs Wochenseminare durchgeführt, im Jahr darauf elf. Später wurden diese im [[Schloss Arenberg]] veranstaltet.<ref>Quelle [[Salzburgwiki]]-Artikel und dortige Quellen</ref>   
Im November [[1993]] fand in Salzburg in [[Schloss Leopoldskron]] das erste postgraduelle Wochenseminar zum Thema ''Cardiology'' mit den Kursdirektoren Stephen Scheidt, New York und Max Pichler, Salzburg, statt. Im Jahr [[1994]] wurden dann sechs Wochenseminare durchgeführt, im Jahr darauf elf. Später wurden diese im [[Schloss Arenberg]] veranstaltet.<ref>Quelle [[SALZBURGWIKI]]-Artikel und dortige Quellen</ref>   


Das ''OMI'' ist die Erfolgsgeschichte eines Salzburger Freundeskreises, der sich im Jahr [[1993]] entschlossen hat, Salzburg zum Standort eines humanitären Ausbildungsprogrammes für Ärzte zu entwickeln. Ziel der damals gegründeten "[[Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation gemeinnützige Privatstiftung]]" war es, Ärzten aus Schwellen- und Entwicklungsländern an die moderne westliche Medizin heranzuführen und gleichzeitig der Abwanderung von medizinischem Fachpersonal, die für viele Länder verheerende Folgen hat, entgegenzuwirken. Hierfür wurde ein völlig neuartiges, vierstufiges Ausbildungskonzept mit karrierebegleitendem Mentoring geschaffen. Es stellt sicher, dass die Ärzte nach erfolgreicher Teilnahme in ihre Heimatländer zurückkehren und mit dem neu erworbenen Wissen zur Verbesserung der lokalen medizinischen Versorgung beitragen.
Das ''OMI'' ist die Erfolgsgeschichte eines Salzburger Freundeskreises, der sich im Jahr [[1993]] entschlossen hat, Salzburg zum Standort eines humanitären Ausbildungsprogrammes für Ärzte zu entwickeln. Ziel der damals gegründeten "[[Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation gemeinnützige Privatstiftung]]" war es, Ärzten aus Schwellen- und Entwicklungsländern an die moderne westliche Medizin heranzuführen und gleichzeitig der Abwanderung von medizinischem Fachpersonal, die für viele Länder verheerende Folgen hat, entgegenzuwirken. Hierfür wurde ein völlig neuartiges, vierstufiges Ausbildungskonzept mit karrierebegleitendem Mentoring geschaffen. Es stellt sicher, dass die Ärzte nach erfolgreicher Teilnahme in ihre Heimatländer zurückkehren und mit dem neu erworbenen Wissen zur Verbesserung der lokalen medizinischen Versorgung beitragen.
Zeile 29: Zeile 29:
* [https://www.openmedicalinstitute.org www.openmedicalinstitute.org]
* [https://www.openmedicalinstitute.org www.openmedicalinstitute.org]
* {{wikipedia-de}}
* {{wikipedia-de}}
* [[Salzburgwiki]]-Einträge
* [[SALZBURGWIKI]]-Einträge
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/stararchitekten-coop-himmelblau-planen-in-salzburger-welterbezone-77728222 www.sn.at]
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/stararchitekten-coop-himmelblau-planen-in-salzburger-welterbezone-77728222 www.sn.at]
* {{Quelle SN|5. September 2020 "Schloss Arenberg: Medizin für die Welt"}}
* {{Quelle SN|5. September 2020 "Schloss Arenberg: Medizin für die Welt"}}