Krimmler Ache: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Krimmler Ache''' ist ein südlichwestlicher Nebenfluss der [[Salzach]] im [[Oberpinzgau]].
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Die '''Krimmler Ache''' ist ein [[Wildbach]] und ein südwestlicher Nebenfluss der [[Salzach]] im [[Oberpinzgau]] im  Gebiet der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Krimml]].
  
 
==Verlauf==
 
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Sie entspringt aus dem [[Krimmler Kees]] nordöstlich oberhalb der [[Warnsdorfer Hütte]]. Sie fließt durch das [[Krimmler Achental]] am [[Krimmler Tauernhaus]] vorbei und bildet an ihrem Unterlauf die [[Krimmler Wasserfälle]]. Sie mündet bei [[Vorderkrimml]] in die Salzach, die hier von ihre Quelle das [[Salzachtal]] erreicht.  
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Die [[Ache]] entspringt aus dem [[Krimmler Kees]] nordöstlich oberhalb der [[Warnsdorfer Hütte]]. Sie fließt durch das [[Krimmler Achental]] am [[Krimmler Tauernhaus]] vorbei und bildet an ihrem Unterlauf die [[Krimmler Wasserfälle]]. Sie mündet bei [[Vorderkrimml]] in die Salzach, die hier von ihre Quelle das [[Salzachtal]] erreicht.  
  
== Fremdenverkehr ==
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== Die Probleme eines Wildbaches ==
Das Tal der Krimmler Ache liegt am westlichen Rand des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]]. Sehenswert sind die Krimmler Wasserfälle.
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=== Geschiebesperre ===
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[[Datei:Krimmler Ache Wildbachverbauung 2018.jpg|thumb|Bau der Geschiebesperre, Stand Ende September 2018]]
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Im unteren Bereich der Krimmler Ache entstand bis Herbst [[2018]] eine riesengroße Geschiebesperre. Mit einer Spannweite von rund 150 Metern und einer Höhe von 17 Metern ist sie eines der größten Schutzbauwerke Salzburgs und auch [[Österreich]]s. 100 Gebäude in [[Wald im Pinzgau]] und Krimml, der [[Bahnhof Krimml|Bahnhof]] der [[Pinzgaubahn]] und die [[Krimmler Landesstraße]] (L 113) sollten künftig vor [[Mur]]en und Überflutungen geschützt sein.
  
== Namensherkunft ==
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Zwischen Mai und Ende September 2018 wurden 120 Tonnen Stahl und 1 200 Kubikmeter Beton verbaut. Das gesamte Projekt kostete 2,4 Millionen Euro, die Hälfte davon übernahm der Bund. Das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land]], der Wasserverband Salzach Oberpinzgau, die Wassergenossenschaft Krimmler Ache und die Gemeinden Krimml und Wald kamen für die anderen 50 Prozent auf.
Siehe [[Ache]].
 
  
==Quelle==
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"Im Stauraum ist dann Platz für mehr als 200 000 Kubikmeter Geschiebe", erläuterte Leonhard Krimpelstätter, der Leiter der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] (WLV) Salzburg. "Das entspricht etwa einem 30 Meter hoch bedeckten Fußballplatz".
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=== 2021: Mure verklaust die Ache ===
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Im [[Wetter im Sommer 2021|Unwettersommer 2021]] gab es unter anderen Ereignissen gab in der Nacht vom [[14. August|14.]] auf den [[15. August]] [[2021]] ein Starkregenereignis, das etwa eine Stunde dauerte. Gegen 00:30 Uhr Sonntag, [[Mariä Aufnahme in den Himmel]], wurde für Wald im Pinzgau der Zivilschutzalarm aktiviert aufgrund einer Verklausung der Krimmler Ache. Die Gefahr einer möglichen Überflutung bestand für die Bereiche Bahnhof, Vorderkrimml, Lahnsiedlung und Walder Boden. Durch einen großen Murenstoß war die Krimmler Ache komplett verklaust worden. Der Wildbachverlauf hatte sich verlegt und das ganze Wasser hatte sich über das Bahnhofsgelände und die Bahnhofssiedlung ergossen. Noch in der Nacht  wurde versucht, mit schwerem Gerät die Verklausung zu lösen. Der Abschnitt der [[Feuerwehr Oberpinzgau]], die [[Österreichische Wasserrettung Landesverband Salzburg|Wasserrettung]], [[Polizeidirektion Salzburg|Polizei]] und [[Rotes Kreuz]] hatten bis 4 Uhr früh gearbeitet.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/drohende-flutwelle-zivilschutzalarm-in-wald-im-pinzgau-ausgeloest-108032026 www.sn.at],1 Drohende Flutwelle: Zivilschutzalarm in Wald im Pinzgau ausgelöst, 15. August 2021</ref>
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Elf Häuser und zwei Campingplätze wurden in der Nacht auf Sonntag aufgrund einer drohenden Flutwelle in Wald im Pinzgau evakuiert. 120 Personen, darunter Urlauber auf einem Campingplatz, wurden in Sicherheit gebracht.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/video-ueberflutungen-in-wald-im-pinzgau-noch-mehr-regen-keine-entspannung-in-sicht-108056740 www.sn.at], 15. August 2021</ref>
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== Weblink ==
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* [https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Fliessgew%C3%A4sser?station=204107 www.salzburg.gv.at/wasser], der Pegelstand der Ache im Verlauf mehrere Jahre
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==Quellen==
 
* aeiou Österreich
 
* aeiou Österreich
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* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=60482 24. September 2018]
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
  
 
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Aktuelle Version vom 15. August 2024, 21:31 Uhr

Bild
Krimmler Ache.jpg
Basisdaten
Länge:
Quelle: Krimmler Kees
Quellhöhe: ca. 2 300 m ü. A.
Mündung: in Krimml in die Salzach
Mündungshöhe: ca. 900 m ü. A.
Höhenunterschied: ca. 1 400 m

Die Krimmler Ache ist ein Wildbach und ein südwestlicher Nebenfluss der Salzach im Oberpinzgau im Gebiet der Pinzgauer Gemeinde Krimml.

Verlauf

Die Ache entspringt aus dem Krimmler Kees nordöstlich oberhalb der Warnsdorfer Hütte. Sie fließt durch das Krimmler Achental am Krimmler Tauernhaus vorbei und bildet an ihrem Unterlauf die Krimmler Wasserfälle. Sie mündet bei Vorderkrimml in die Salzach, die hier von ihre Quelle das Salzachtal erreicht.

Die Probleme eines Wildbaches

Geschiebesperre

Bau der Geschiebesperre, Stand Ende September 2018

Im unteren Bereich der Krimmler Ache entstand bis Herbst 2018 eine riesengroße Geschiebesperre. Mit einer Spannweite von rund 150 Metern und einer Höhe von 17 Metern ist sie eines der größten Schutzbauwerke Salzburgs und auch Österreichs. 100 Gebäude in Wald im Pinzgau und Krimml, der Bahnhof der Pinzgaubahn und die Krimmler Landesstraße (L 113) sollten künftig vor Muren und Überflutungen geschützt sein.

Zwischen Mai und Ende September 2018 wurden 120 Tonnen Stahl und 1 200 Kubikmeter Beton verbaut. Das gesamte Projekt kostete 2,4 Millionen Euro, die Hälfte davon übernahm der Bund. Das Land, der Wasserverband Salzach Oberpinzgau, die Wassergenossenschaft Krimmler Ache und die Gemeinden Krimml und Wald kamen für die anderen 50 Prozent auf.

"Im Stauraum ist dann Platz für mehr als 200 000 Kubikmeter Geschiebe", erläuterte Leonhard Krimpelstätter, der Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) Salzburg. "Das entspricht etwa einem 30 Meter hoch bedeckten Fußballplatz".

2021: Mure verklaust die Ache

Im Unwettersommer 2021 gab es unter anderen Ereignissen gab in der Nacht vom 14. auf den 15. August 2021 ein Starkregenereignis, das etwa eine Stunde dauerte. Gegen 00:30 Uhr Sonntag, Mariä Aufnahme in den Himmel, wurde für Wald im Pinzgau der Zivilschutzalarm aktiviert aufgrund einer Verklausung der Krimmler Ache. Die Gefahr einer möglichen Überflutung bestand für die Bereiche Bahnhof, Vorderkrimml, Lahnsiedlung und Walder Boden. Durch einen großen Murenstoß war die Krimmler Ache komplett verklaust worden. Der Wildbachverlauf hatte sich verlegt und das ganze Wasser hatte sich über das Bahnhofsgelände und die Bahnhofssiedlung ergossen. Noch in der Nacht wurde versucht, mit schwerem Gerät die Verklausung zu lösen. Der Abschnitt der Feuerwehr Oberpinzgau, die Wasserrettung, Polizei und Rotes Kreuz hatten bis 4 Uhr früh gearbeitet.[1]

Elf Häuser und zwei Campingplätze wurden in der Nacht auf Sonntag aufgrund einer drohenden Flutwelle in Wald im Pinzgau evakuiert. 120 Personen, darunter Urlauber auf einem Campingplatz, wurden in Sicherheit gebracht.[2]

Weblink

Quellen

Einzelnachweise

  1. www.sn.at,1 Drohende Flutwelle: Zivilschutzalarm in Wald im Pinzgau ausgelöst, 15. August 2021
  2. www.sn.at, 15. August 2021