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| | + | [[File:20110708 - Leopold-Habschi-Haus - Voll.JPG|thumb|Leopold-Happisch-Haus]] |
| | Das '''Leopold-Happisch-Haus''' ist eine [[Schutzhütte]] im [[Tennengebirge]] in einer Höhe von 1 925 [[m ü. A.]]. | | Das '''Leopold-Happisch-Haus''' ist eine [[Schutzhütte]] im [[Tennengebirge]] in einer Höhe von 1 925 [[m ü. A.]]. |
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| − | == Lage == | + | == Erreichbarkeit == |
| − | Das Haus liegt im Pitschenbergtal südlich der Pitschenbergalm. | + | Das Haus liegt im Pitschenbergtal südlich der Pitschenbergalm. Das Leopold-Happisch-Haus kann von [[Tenneck]] über die [[Eisriesenwelt]] (anspruchsvoll, ausgesetzter Steig) oder von [[Stegenwald]] erreicht werden. Der Anstieg dauert mindestens drei bis vier Stunden. Nur Hubschrauber oder Träger können Material zum Happischhaus bringen. |
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| | + | == Allgemeines == |
| | + | Die Salzburger Naturfreunde stellten sich die Frage, was tun mit einer abgelegenen Schutzhütte, in der im Durchschnitt nur zwei Personen pro Tag übernachten? Als Antwort auf diese Frage, gehen sie nun einen völlig neuen Weg und wollen im generalsanierten Leopold-Happisch-Haus nun ohne einen fixen Hüttenwirt auskommen. Selbstverwaltung heißt das Experiment. Ein Gast kocht für andere Gäste. Ein anderer putzt das WC. |
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| | + | Der Hintergrund: Es kursierten Gerüchte rund um das Tennengebirge. Für Aufregung sorgte vor allem der Plan der Naturfreunde, einen Teil des Hauses an den Jagdpächter, einen Schweizer Unternehmer zu vermieten. Der große Sanierungsbedarf des [[1930]] errichteten und zuletzt in den Achtzigerjahren renovierten Gebäudes, Auflagen der Behörden und nur rund 500 Nächtigungen pro Saison zwangen den Eigentümer zu handeln. Ein Großteil der Generalsanierung wurde [[2015]] abgeschlossen. Weitere Etappen folgen bis [[2019]]. Die Zahl der Schlafplätze wird von 80 auf 50 verringert. Das Ziel sei ein weltweit neues Selbstverwaltungskonzept mit einem Mischbetrieb, erklärte Naturfreunde-Landesgeschäftsführer [[Helmut Schwarzenberger]]. Einerseits können Interessierte Hüttendienst versehen (zum Beispiel eine Urlaubswoche, auch mit der Familie) und andererseits Gäste Arbeiten verrichten. Als Gast ist man so Teil des Betriebes. Ein seit Jahrzehnten bewährtes Vorbild für Selbstverwaltung gibt es in der Schweiz, aber nicht in einem so abgelegenen Haus. Das Konzept soll mit Partnern, wie [[Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg|Höhlenforschern]], [[Jäger]]n, Schafhirten, der [[Eisriesenwelt]] und den [[Österreichische Bundesforste|Bundesforsten]], erarbeitet werden. |
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| | + | Die geplante Vermietung von etwa 60 Quadratmetern an den Jagdpächter verteidigt der Naturfreunde-Manager. Das Haus sei mehr als groß genug. Zitat: ''"Mit den Einnahmen können wir Rücklagen bilden. Der Jagdpächter übernimmt den Ausbau dieses Bereichs. Nach Ablauf der Pacht fällt das in unser Eigentum."'' |
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| − | == Erreichbarkeit == | + | Für die Schutzhütte selbst verwenden die Naturfreunde auch öffentliche Förderungen: die jährlich 100 000 Euro aus dem Topf des Dachverbandes alpiner Vereine und zirka 25 000 Euro vom [[Land Salzburg|Land]]. Die geschätzten Kosten werden mit 700 000 Euro inklusive Eigenleistungen angegeben. <ref>Salzburger Nachrichten, 13. Jänner 2016</ref> |
| − | Das Leopold-Happisch-Haus kann von [[Tenneck]] über die [[Eisriesenwelt]] (anspruchsvoll, ausgesetzter Steig) oder von [[Stegenwald]] erreicht werden.
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| | + | == Geschichte == |
| | + | Im Dezember [[1930]] erwarben die Naturfreunde Wien 245 Hektar der Vorder- und Hinterpitschenberg-Alm. Am Bau maßgeblich beteiligt war die Naturfreunde Ortsgruppe Tenneck, musste doch das gesamte Baumaterial von [[Stegenwald]] aus hinaufgetragen werden. Die Maurer- und Steinmetzarbeiten wurden bis Oktober [[1932]] fertig gestellt, Firstfeier und Eröffnung fanden [[1933]] statt. |
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| | + | Die Betreuung des ''Leopold-Happisch-Hauses'' erfolgte im Sommer durch die Ortsgruppe Tenneck, im Winter durch die Naturfreunde Ortsgruppe Golling. [[1962]] wurde das Haus der Ortsgruppe Golling zur Betreuung übergeben. Seit [[2003]] liegt die Betreuung des Hauses bei der [[Naturfreunde Salzburg|Landesleitung Salzburg]]. |
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| | + | Langjährige Pächterin war Josefine Kitzberger, die im Alter von 91 Jahren im März [[2024]] verstarb.<ref>{{Quelle SN|21. März 2024, Seite 24}}</ref> |
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| | == Hütten in der Umgebung == | | == Hütten in der Umgebung == |
| − | [[Dr.-Friedrich-Ödl-Haus]] und [[Schäferhütte]] | + | [[Dr.-Friedrich-Oedl-Haus]] und [[Schäferhütte]] |
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| | == Weblinks == | | == Weblinks == |
| | {{Homepage|http://www.happischhaus.at/}} | | {{Homepage|http://www.happischhaus.at/}} |
| − | == Quelle == | + | == Quellen == |
| − | * [http://www.bergfex.at/sommer/tennengebirge-hagengebirge/ www.bergfex.at Wanderkarte] | + | * [https://www.bergfex.at/sommer/tennengebirge-hagengebirge/ www.bergfex.at Wanderkarte] |
| | + | * [[Josef Schnöll (Autor)|Schnöll, Josef]]: ''Touristenverein Naturfreunde Österreich Ortsgruppe Tenneck.'' In: [[Fritz Hörmann|Hörmann, Fritz]]: ''Chronik Werfen''. 3. Aufl. Werfen 2008. |
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| | + | == Einzelnachweise == |
| | + | <references/> |
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