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| − | [[File:Strubklamm2.jpg|thumb|Die Staumauer Strubklamm]] | + | [[File:Strubklamm2.jpg|thumb|Die Staumauer Strubklamm.]] |
| − | [[File:Strubklamm1.jpg|thumb|Das Wehr der Staumauer Strubklamm]] | + | [[File:Strubklamm1.jpg|thumb|Das Wehr der Staumauer Strubklamm.]] |
| − | [[Datei:Staumauer Strubklamm Anlage 1925.jpg|thumb|Staumauer Strubklamm Anlage 1925]] | + | [[Datei:Staumauer Strubklamm Anlage 1925.jpg|thumb|Staumauer Strubklamm Anlage 1925.]] |
| | + | [[File:Dachwehr Strubklamm 1924 (2).jpg|thumb|Die Staumauer Strubklamm.]] |
| | Die '''Staumauer Strubklamm''' am oberen Beginn der [[Strubklamm (Naturdenkmal)|Strubklamm]] in der Gemeinde [[Faistenau]] im [[Flachgau]] war für die Wasserspeicherung im [[Strubklammspeicher]] für das tiefer liegende [[Speicherkraftwerk Strubklamm (historisch)|Speicherkraftwerk Strubklamm]] errichtet worden. | | Die '''Staumauer Strubklamm''' am oberen Beginn der [[Strubklamm (Naturdenkmal)|Strubklamm]] in der Gemeinde [[Faistenau]] im [[Flachgau]] war für die Wasserspeicherung im [[Strubklammspeicher]] für das tiefer liegende [[Speicherkraftwerk Strubklamm (historisch)|Speicherkraftwerk Strubklamm]] errichtet worden. |
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| | Zur Entleerung des Stausees, sowie zur Ableitung mittlerer Wassermengen während der Bauzeit für die Herstellung der Talsperre, ist knapp oberhalb der letzteren an der rechten Talseite ein 77 m langer Stollen angeordnet, welcher den in die Oberalm hineinragenden Felskopf durchquert und unterhalb der Sperranlage frei in die Oberalm mündet. Bei dem Durchflussprofil von 3,57 m³ kann der Stollen 40 m³/Sekunde abfließen lassen. Zur Absperrung des Stollens dienen 20 m vom Einlauf entfernt zwei nebeneinander liegende eiserne Absperrschützen, welche von einem neben der Sperrmauer stehenden Schützenhaus aus bedient werden. | | Zur Entleerung des Stausees, sowie zur Ableitung mittlerer Wassermengen während der Bauzeit für die Herstellung der Talsperre, ist knapp oberhalb der letzteren an der rechten Talseite ein 77 m langer Stollen angeordnet, welcher den in die Oberalm hineinragenden Felskopf durchquert und unterhalb der Sperranlage frei in die Oberalm mündet. Bei dem Durchflussprofil von 3,57 m³ kann der Stollen 40 m³/Sekunde abfließen lassen. Zur Absperrung des Stollens dienen 20 m vom Einlauf entfernt zwei nebeneinander liegende eiserne Absperrschützen, welche von einem neben der Sperrmauer stehenden Schützenhaus aus bedient werden. |
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| − | Das Betriebswasser wird am linken Ufer der Klamm durch einen im [[Hauptdolomit]] gesprengten, 2 415 m langen Druckstollen von 3,3 m² lichtem Querschnitt hinunter zum Speicherkraftwerk Strubklamm (historisch) in [[Wimberg]] ([[Adnet]]) im [[Wiestal]], geleitet. Um den Druckstollen absperren zu können, ist 36 m vom Stolleneinlauf entfernt, eine Schützenanlage errichtet worden. | + | Das Betriebswasser wird am linken Ufer der Klamm durch einen im [[Hauptdolomit]] gesprengten, 2 415 m langen Druckstollen von 3,3 m² lichtem Querschnitt hinunter zum Speicherkraftwerk Strubklamm (historisch) in [[Wimberg (Adnet)|Wimberg]] ([[Adnet]]) im [[Wiestal]], geleitet. Um den Druckstollen absperren zu können, ist 36 m vom Stolleneinlauf entfernt, eine Schützenanlage errichtet worden. |
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| − | Am Ende dieses Stollens, der bei einem Gefälle von einem Promille eine maximale Betriebswassermenge von 9,3 m³ /Sek. durchleitet, liegt das im Fels gesprengte Wasserschloss mit 2 300 m³ Inhalt, bestehend aus einer 16 m hohen und sechs Meter breiten Kammer, sowie einem über Tag führenden Ausgleichsschacht samt Überlaufstollen. Die Zuleitung vom Wasserschloss zum Speicherkraftwerk erfolgt mittels eines gänzlich im Hauptdolomit liegenden, kreisrunden Druckschachtes mit einbetoniertem (25 bzw. 45 cm mittlerer Stärke) Eisenrohre in Wandstärken von sieben bis 25 mm und lichtem Innendurchmesser von 1 700 mm. | + | Am Ende dieses Stollens, der bei einem Gefälle von einem Promille eine maximale Betriebswassermenge von 9,3 m³ /Sek. durchleitet, liegt das im Fels gesprengte Wasserschloss mit 2 300 m³ Inhalt, bestehend aus einer 16 m hohen und sechs Meter breiten Kammer, sowie einem über Tag führenden Ausgleichsschacht samt Überlaufstollen. Die Zuleitung vom Wasserschloss zum Speicherkraftwerk erfolgt mittels eines gänzlich im Hauptdolomit liegenden, kreisrunden Druckschachtes mit einbetoniertem (25 bzw. 45 cm mittlerer Stärke) Eisenrohre in Wandstärken von sieben bis 25 mm und lichtem Innendurchmesser von 1 700 mm. |
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| | == Todesopfer beim Bau der Anlagen == | | == Todesopfer beim Bau der Anlagen == |
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| | Die [[Württembergische Elektrizitätswerke AG|Württembergische Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft]] (Weag), die ab 1920 das [[Speicherkraftwerk Strubklamm (historisch)|zweite Kraftwerk]] errichtet hatte, hatte auch ihnen ein Denkmal gesetzt. Auf dem Felsvorsprung unterhalb der Staumauer Strubklamm, der mitten in der Sperrmauer emporragt, erhob sich dominierend ein einfaches großes Holzkreuz, vor ihm ein Steinsockel mit einer Inschrifttafel aus [[Marmor]], die die Namen und Geburts- und Todesdaten der Arbeiter aufweist. | | Die [[Württembergische Elektrizitätswerke AG|Württembergische Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft]] (Weag), die ab 1920 das [[Speicherkraftwerk Strubklamm (historisch)|zweite Kraftwerk]] errichtet hatte, hatte auch ihnen ein Denkmal gesetzt. Auf dem Felsvorsprung unterhalb der Staumauer Strubklamm, der mitten in der Sperrmauer emporragt, erhob sich dominierend ein einfaches großes Holzkreuz, vor ihm ein Steinsockel mit einer Inschrifttafel aus [[Marmor]], die die Namen und Geburts- und Todesdaten der Arbeiter aufweist. |
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| | + | == Bildergalerie == |
| | + | "Das Strubklammkraftwerk der Stadt Salzburg", ein Beitrag von Regierungsbaumeister Ing. Josef Fiechtl, Prokurist der [[Württembergische Elektrizitätswerke AG]] Stuttgart |
| | + | <gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="250"> |
| | + | Staumauer Strubklamm Errichtung Beitrag Josef Fiechtl 01.jpg |
| | + | Staumauer Strubklamm Errichtung Beitrag Josef Fiechtl 02.jpg |
| | + | Staumauer Strubklamm Errichtung Beitrag Josef Fiechtl 03.jpg |
| | + | </gallery> |
| | == Literatur == | | == Literatur == |
| − | * Ing. [[Ferdinand Alber]], ''"Die hydroelektrischen Anlagen der Stadt Salzburg"'', Elektrotechnik und Maschinenbau, 1922, Hauptteil, Heft 18, Seite 211, 2. Teil: "Strubklammwerk" [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=emb&datum=1922&qid=RFMGR7U3LDTP1WARYF3AI35AMPK83Y&size=45&page=223 Link] | + | * Ing. [[Ferdinand Alber]], ''"Die hydroelektrischen Anlagen der Stadt Salzburg"'', Elektrotechnik und Maschinenbau, 1922, Hauptteil, Heft 18, Seite 211, 2. Teil: "Strubklammwerk" [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=emb&datum=1922&qid=RFMGR7U3LDTP1WARYF3AI35AMPK83Y&size=45&page=223 Link] |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| − | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=waw&datum=1925&page=11&size=45&qid=YMV1MZZ7I43U5HP3XUA57TG19HN3CN ANNO], Die Wasserwirtschaft, 1925, Ausgabe 1, Seite 9 | + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=waw&datum=1925&page=11&size=45&qid=YMV1MZZ7I43U5HP3XUA57TG19HN3CN ANNO], Die Wasserwirtschaft, 1925, Ausgabe 1, Seite 9 |
| − | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=emb&datum=1922&page=223&size=45&qid=7E3N0P5NZEX5PSEQBKKS1B5DY108XD ANNO], Ing. Ferdinand Alber, ''"Die hydroelektrischen Anlagen der Stadt Salzburg"'', Elektrotechnik und Maschinenbau, 1922, Hauptteil, Seite 211 | + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=emb&datum=1922&page=223&size=45&qid=7E3N0P5NZEX5PSEQBKKS1B5DY108XD ANNO], Ing. Ferdinand Alber, ''"Die hydroelektrischen Anlagen der Stadt Salzburg"'', Elektrotechnik und Maschinenbau, 1922, Hauptteil, Seite 211 |
| − | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19270716&seite=14&zoom=33&query=%22M%C3%BCller-Ruhe%22&ref=anno-search ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 16. Juli 1927, Seite 29f | + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19270716&seite=14&zoom=33&query=%22M%C3%BCller-Ruhe%22&ref=anno-search ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 16. Juli 1927, Seite 29f |
| − | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270609&query=text:%22M%c3%bcller-Ruhe%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 9. Juli 1927, Seite 5 | + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270609&query=text:%22M%c3%bcller-Ruhe%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 9. Juli 1927, Seite 5 |
| − | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19270609&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 33 | + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19270609&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 33 |
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