Zinkenbach (Wildbach): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Zinkenbachmündung in der Wolfgangsee, Foto v. Henryk Schwarzer.jpg|thumb|Zinkenbachmündung  (mit Deltabildung) in den Wolfgangsee, Foto v. Henryk Schwarzer]]
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Der '''Zinkenbach ''' ist ein [[Wildbach]] im Osten des [[Flachgau]]s.
  
 
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Der {{PAGENAME}} entsteht durch den Zusammenfluss zweier Wildbäche im südlichen Gemeindegebiet von [[St. Gilgen]], des [[Königsbach]]s und des [[Schreinbach]]s sowie durch die Einmündung des [[Weißrießbach]] und fließt durch das [[Zinkenbachtal]]. Dabei fließt er abwechselnd im Gemeindegebiet von St. Gilgen und [[Strobl]] Die Mündung in den [[Wolfgangsee]] befindet sich an der Grenze der Ortsteile [[Abersee (Halbinsel)|Abersee]] von St. Gilgen und [[Gschwendt]] von Strobl.
  
Der Zinkenbach wird auch seinem Ruf als typischer Wildbach gerecht, weil er bei Hochwasser aus seinem großen und steilen Einzugsgebiet stets viel Geschiebe und Schottermaterial mitführt. Deshalb hat sich im Laufe der langen Zeit sein Mündungsbereich in Abersee sehr weit in den Wolfgangsee vorgeschoben und hat dort die engste Stelle des Wolfgangsees gebildet.
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Der Zinkenbach wird auch seinem Ruf als typischer Wildbach gerecht, weil er bei [[Hochwasser]] aus seinem großen und steilen Einzugsgebiet stets viel Geschiebe und Schottermaterial mitführt. Deshalb hat sich im Laufe der Zeit sein Mündungsbereich sehr weit in den Wolfgangsee vorgeschoben und dort die engste Stelle des Wolfgangsees gebildet.
  
Im Zinkenbachtal war früher zum Holztransport eine mehrere km lange Waldbahn in Betrieb. Sie ging vom Taleingang  bis zur Königsbachalm  wurde von den Einheimischen bei Gelegenheit auch ab und zu genützt, um ins Zinkenbachtal mitzufahren. Die Bergabfahrt mit der Holzlast war aber von den Holzknechten sehr gefürchtet, weil manchmal die Bremsen versagten und sie vom Fahrzeug abspringen mussten, um sich zu retten. Mit dem Ausbau der Güterwege hat sich später die Waldbahn erübrigt.
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=== Namensgebung ===
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Der Name stammt von der Bezeichnung vom [[Hoher Zinken|Hohen Zinken]], einem Berg, der sich zwischen den beiden Quellflüssen befindet.  
  
== Namensgebung ==
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==Wildbachverbauung am Zinkenbach==
Der Name stammt von der Bezeichnung des Berges ab, in dessen Bereich sein Quellgebiet liegt 
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Der Zinkenbach ist dafür bekannt, dass er innerhalb kurzer Zeit zu einem reißenden Wildbach anschwillt. Vor mehreren Jahrzehnten wurden dort die ersten Wildbachsperren errichtet. Mit einem neuen Verbauungsprojekt wird nun ein zeitgemäßer Schutz vor Naturgefahren umgesetzt.
  
== Nebenflüsse ==
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"''Uns ist es wichtig, dass die Menschen so gut wie möglich vor Naturkatastrophen geschützt sind. Der Zinkenbach kann sehr viel Unheil anrichten. Gerade im Jahr 2002 haben wir einen Eindruck bekommen, wie schnell ein Unglück passieren kann. Mit dem neuen Verbauungsprojekt wird der Schutz für mehr als 130 Häuser, Wohnhäuser, Höfe und Betriebsobjekte umgesetzt. Auch die Volksschule Abersee ist zukünftig bis zu einem 100-jährlichen Hochwasser sicher''", sagte Wasserreferent Landesrat [[Sepp Eisl]] heute, Mittwoch, 1. Mai. "''Die Region und die betroffenen Unternehmen, Gebietskörperschaften und vor allem die Wassergenossenschaft Zinkenbach mit Obmann Johann Kronawettleitner haben ihre Kräfte für dieses wichtige Projekt gebündelt. Durch diese Zusammenarbeit kann nun die Sicherheit für die Bürger weiter verbessert werden''", so Landesrat Eisl.
* Schreinbach
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Das Projekt umfasst den Um- und Ausbau von Wildbachverbauungen. Um das Projekt möglichst rasch umzusetzen, wurde die Baustelle auch im Winter nach Möglichkeit betrieben und die Arbeiten wurden fortgesetzt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,15 Millionen Euro und werden von den Gemeinden St. Gilgen, Strobl, der Wassergenossenschaft Zinkenbach, der Landesstraßenverwaltung, der Österreichischen Bundesforste, dem Land Salzburg (15 Prozent) und dem Bund (60 Prozent) getragen.<ref> Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] am 1. Mai 2013</ref>
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Hoch über dem Fluss trohnt auf einem Hügel bei diesem Ort die Burg Gruselig. Besonders attraktiv sind auch die engen Schluchten bei jenem anderen Ort-->
 
Hoch über dem Fluss trohnt auf einem Hügel bei diesem Ort die Burg Gruselig. Besonders attraktiv sind auch die engen Schluchten bei jenem anderen Ort-->
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* Max Mustermann: Die Legende vom lebenden Fluss. Verlag Heimatverlag, Salzburg 2003, ISBN 3-08152345-2-8-->
 
* Max Mustermann: Die Legende vom lebenden Fluss. Verlag Heimatverlag, Salzburg 2003, ISBN 3-08152345-2-8-->
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==Bilder==
* Kompass Wanderkarte Wolfgangsee 1:25.000
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== Quellen ==
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* Kompass-Wanderkarte Wolfgangsee 1:25.000
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Datei:Genner, Hintersee 059.jpg|Ursprungsgebiet des Zinkenbaches beim [[Holzeck]] und [[Hoher Zinken]]
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Datei:Zinkenbachtal.jpg| Blick von St. Wolfgang ins Zinkenbachtal, links das [[Wieslerhorn]], dahinter rechts das [[Königsberghorn]]
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== Weblinks ==
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* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E400406%7E424983%7E410781%7E421046%7E%40405764%7C423102%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
  
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[[Kategorie:Geografie]]
 
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[[Kategorie:St. Gilgen]]
 
[[Kategorie:St. Gilgen]]
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Aktuelle Version vom 29. Dezember 2023, 14:23 Uhr

Bild
Zinkenbach, in Richtung See.JPG
Basisdaten
Länge:
Quelle: Hoher Zinken
Quellhöhe: ca. 640 m ü. A.
Mündung: Abersee in den Wolfgangsee
Mündungshöhe: 548 m +. A.
Höhenunterschied: ca. 100 m
Verlauf des Zinkenbaches entlang der Gemeindgrenzen von St. Gilgen und Strobl
Zinkenbachmündung (mit Deltabildung) in den Wolfgangsee, Foto v. Henryk Schwarzer

Der Zinkenbach ist ein Wildbach im Osten des Flachgaus.

Verlauf

Der Zinkenbach (Wildbach) entsteht durch den Zusammenfluss zweier Wildbäche im südlichen Gemeindegebiet von St. Gilgen, des Königsbachs und des Schreinbachs sowie durch die Einmündung des Weißrießbach und fließt durch das Zinkenbachtal. Dabei fließt er abwechselnd im Gemeindegebiet von St. Gilgen und Strobl Die Mündung in den Wolfgangsee befindet sich an der Grenze der Ortsteile Abersee von St. Gilgen und Gschwendt von Strobl.

Der Zinkenbach wird auch seinem Ruf als typischer Wildbach gerecht, weil er bei Hochwasser aus seinem großen und steilen Einzugsgebiet stets viel Geschiebe und Schottermaterial mitführt. Deshalb hat sich im Laufe der Zeit sein Mündungsbereich sehr weit in den Wolfgangsee vorgeschoben und dort die engste Stelle des Wolfgangsees gebildet.

Namensgebung

Der Name stammt von der Bezeichnung vom Hohen Zinken, einem Berg, der sich zwischen den beiden Quellflüssen befindet.

Wildbachverbauung am Zinkenbach

Der Zinkenbach ist dafür bekannt, dass er innerhalb kurzer Zeit zu einem reißenden Wildbach anschwillt. Vor mehreren Jahrzehnten wurden dort die ersten Wildbachsperren errichtet. Mit einem neuen Verbauungsprojekt wird nun ein zeitgemäßer Schutz vor Naturgefahren umgesetzt.

"Uns ist es wichtig, dass die Menschen so gut wie möglich vor Naturkatastrophen geschützt sind. Der Zinkenbach kann sehr viel Unheil anrichten. Gerade im Jahr 2002 haben wir einen Eindruck bekommen, wie schnell ein Unglück passieren kann. Mit dem neuen Verbauungsprojekt wird der Schutz für mehr als 130 Häuser, Wohnhäuser, Höfe und Betriebsobjekte umgesetzt. Auch die Volksschule Abersee ist zukünftig bis zu einem 100-jährlichen Hochwasser sicher", sagte Wasserreferent Landesrat Sepp Eisl heute, Mittwoch, 1. Mai. "Die Region und die betroffenen Unternehmen, Gebietskörperschaften und vor allem die Wassergenossenschaft Zinkenbach mit Obmann Johann Kronawettleitner haben ihre Kräfte für dieses wichtige Projekt gebündelt. Durch diese Zusammenarbeit kann nun die Sicherheit für die Bürger weiter verbessert werden", so Landesrat Eisl.

Das Projekt umfasst den Um- und Ausbau von Wildbachverbauungen. Um das Projekt möglichst rasch umzusetzen, wurde die Baustelle auch im Winter nach Möglichkeit betrieben und die Arbeiten wurden fortgesetzt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 1,15 Millionen Euro und werden von den Gemeinden St. Gilgen, Strobl, der Wassergenossenschaft Zinkenbach, der Landesstraßenverwaltung, der Österreichischen Bundesforste, dem Land Salzburg (15 Prozent) und dem Bund (60 Prozent) getragen.[1]

Bilder

 Zinkenbach (Wildbach) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Weblinks

Einzelnachweis

  1. Quelle Salzburger Landeskorrespondenz am 1. Mai 2013