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'''Schloss Wiespach''' ist ein Schloss in der Stadtgemeinde [[Hallein]].
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[[Datei:Schloss Wiespach.jpg|mini|Schloss Wiespach]]
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[[File:Hallein-Oberalm II (Schloss Wiespach-2).jpg|thumb|Aufgang zum Schlosseingang.]]
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'''Schloss Wiespach''' ist ein Schloss in der [[Tennengau]]er Bezirkshauptstadt [[Hallein]]. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Hallein|denkmalgeschützten Objekten in Hallein]].  
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
Der Ursprung dieses Schlosses reicht in das [[13. Jahrhundert]] zurück. Es mag schon früher bestanden haben, da das Geschlecht der Ritter von Wiespach bis in di [[1370er]] Jahre nachzuweisen ist. [[1878]] erwarb Daniel Graf Esterhazy das Schloss und 1926 wurde es von den Kuratoren des entmündigten Sohnes, Franz Graf Esterhazy Wiespach an die Familie Steinbacher verkauft. 1958 übernahm die Stadtgemeinde Hallein das Schloss. Es wurde in Folge eine Jugendherberge darin eingerichtet.  
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Das Schloss liegt an der [[Wiespachstraße (Hallein)|Wiespachstraße]] umgeben von einem Park. Es ist ein rechteckiger Bau mit zwei schmalen Türmchen im Osten und Westen. Vor der im Jahr 1938 von den NS-Behörden durchgeführten Eingemeindung zur Stadt Hallein lag das Schloss im Gemeindegebiet von [[Oberalm]].  
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Der [[Verein Jugend- und Familiengästehäuser]] betrieb die Jugendherberge bis Ende 2006, als der Vertrag auslief und nicht mehr verlängert wurde. Seither verfällt das Gebäude.  
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Der Ursprung dieses Schlosses reicht in das [[13. Jahrhundert]] zurück. Es mag schon früher bestanden haben, da das Geschlecht der Ritter von Wiespach bis in die [[1370er]]-Jahre nachzuweisen ist. Erstmals findet sich [[1434]] eine urkundliche Erwähnung.  
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==Quelle==
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Der Name ist mutmaßlich abgeleitet aus seiner Lage in der Nähe zur Mündung des [[Oberalm (Gewässer)|'pach']], der aus dem [[Wiestal]] kommt. Der Oberalm- oder Wiesbach hat wohl dem Schloss und der Familie (Wiespach/Wiespeck) den Namen gegeben
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=== Kapelle ===
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Im Erdgeschoss des Hauptbaues befindet sich eine Kapelle, die urkundlich [[1607]] erwähnt ist und seit [[1735]] die Messlizenz besitzt. Unter dem Besitzer [[Daniel Graf Esterházy von Galántha]] erhielt sie eine besonders würdige Ausstattung.
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=== Besitzer ===
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Die Wiespacher/Wiespeck sind seit der zweiten Hälfte des [[13. Jahrhundert]]s nachweisbar. [[1434]] wird [Veit Aschacher mit dem "Sitz Wispach bey dem Hallein" belehnt.
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[[1476]] kam es an den [[Pongau]]er [[Gewerke]]n Georg Kölderer aus der Familie [[Kölderer]] von [[Schloss Höch|Höch]]. Kölderer baute den bisherigen Wohnturm um, oder ganz neu, sodass ein schmucker Ansitz entstand.
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[[1541]] belehnte Salzburger [[Erzbischof]]-Administrator [[Ernst Herzog von Bayern]] den erzbischöflichen Leibarzt Dr. [[Paul Rettinger von Wiespach und Radeck|Paul Rettinger]] mit dem Schloss Wiespach. Dieses fiel [[1562]] an seine Kinder Dr. [[Martin Herkules Rettinger von Wiespach|Martin Herkules Rettinger]], [[Bischof von Lavant|Fürstbischof von Lavant]] und Benigna, verheiratete Frankmann von Ochsenfeld, und nach des Bischofs Tode im Jahr [[1570]] ganz an Benigna.<ref>Michael L. Rettinger, Artikel [http://www.rettinger.tv/53549/index.html ''Paul Rettinger von Wiespach und Radeck"'',] gestützt auf Buberl, Paul/[[Franz Martin|Martin, Franz]], ''Die Denkmale des politischen Bezirks Hallein''. Der Jahreszahl 1541 wird hier gegenüber der im Artikel ''Schloss Wiespach/Schloss Wispach'' genannten Jahreszahl 1555 der Vorzug gegeben.</ref>
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[[1570]] kam der Sitz an Benignas Ehemann [[Stephan Frankmann von Ochsenfeld]], den Salzburger Stadtrichter. Dessen Stiefsohn [[Marx von Gils]], erzbischöflicher [[Oberstküchenmeister|Kuchelmeister]] und [[Pfleger]] im [[Pfleggericht Glanegg]], erbte [[1601]] den Besitz.
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Anfangs des [[17. Jahrhundert]]s erhielt das Schloss durch eine neu gestaltete Fassade ein früh[[barock]]es Aussehen.
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[[1647]] kaufte Johann Christof [[Paurnfeind#Pauernfeind von Eyß|Pauernfeind von Eyß]] (* [[1625]]; † [[1694]]) den Sitz Wiespach, den er [[1660]] an die Brüder Baltasar – seinen Schwiegersohn -, Elias und Franz Staudacher weitergab. Im Geschlecht der [[Staudacher von Wispach]] verblieb das Schloss, bis Paris Ignaz (Enkel des Franz) Staudacher von Wispach es [[1760]] an Leopold Freiherrn von [[Pranckh|Prank]] verkaufte.<ref>[[Franz Martin|Martin, Franz]], ''Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 9. Paurnfeind von Eyß'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (MGSLK) Band 69 (1929) [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19290003&zoom=2&seite=00000072 S.&nbsp;72-76] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19290003&zoom=2&seite=00000073 (73)] und  ''41. Staudacher von Wispach'', MGSLK Band 77 (1937) [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19370003&zoom=2&seite=00000140 S.&nbsp;140&nbsp;ff]  [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19370003&zoom=2&seite=00000141 (141)] = [[Franz Martin]]: ''[[Hundert Salzburger Familien]]'' (Verlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg [[1946]]) S.&nbsp;54&nbsp;ff und 176&nbsp;ff.</ref>
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Acht Jahre später wurde der Besitz an Franz Friedrich Freiherrn von [[Negri]] veräußert. [[1816]] wurde das Schloss versteigert.
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[[1878]] erwarb [[Daniel Graf Esterházy von Galántha]] das Schloss und [[1926]] wurde es von den Kuratoren des entmündigten Sohnes, Franz Graf Esterhazy, an die Familie Steinbacher verkauft.
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[[1958]] erwarb die [[Stadtgemeinde Hallein]] das Schloss und richtete darin eine Jugendherberge ein. Der Verein Jugend- und Familiengästehäuser betrieb die Jugendherberge bis der Vertrag Ende [[2006]] auslief.
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[[2010]] verkaufte die Stadtgemeinde Hallein das Schloss um 200.000 Euro an [[Claus Spruzina|Claus]] und Gabriela Spruzina, die nun daraus ein Haus der Kunst machten. Im Schloss Wiespach befinden sich heute eine Galerie, ein Künstlercafé und mehrere Ateliers.
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== Weblinks ==
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* [https://www.schloss-wiespach.at www.schloss-wiespach.at]
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* [http://de.esterhazy.net/index.php/Wiespach de.esterhazy.net], Geschichte des Schlosses
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== Quellen ==
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* [[Ernst Penninger (Archäologe)|Penninger, Ernst]]: "''Die Straßennamen der Stadt Hallein''", Sonderdruck aus: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 110, Salzburg 1970
 
* [[Salzburger Woche|Tennengauer Nachrichten]], 12. Mai 2010
 
* [[Salzburger Woche|Tennengauer Nachrichten]], 12. Mai 2010
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* Michael Ludwig Rettingers ''Rettinger-Familien-Homepage'',
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** Artikel [http://www.rettinger.tv/62011/55780.html?*session*id*key*=*session*id*val* Schloss Wiespach/Schloss Wispach] mit dortigen Quellen:
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*** Erzbischöfliches Konsistorialarchiv Salzburg
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*** Bb-VI-1854 Bischöfe von Lavant von Karlmann Tangl, Verlag Lehn MDCCCXLI.,
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*** [[Dehio Salzburg]]
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*** Georg Clam-Martinic (Burgen&Schlösser in Österreich)
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** Artikel [http://www.rettinger.tv/53549/index.html ''Paul Rettinger von Wiespach und Radeck'']
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* Artikel [http://www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Wiespach ''"Wiespach"''] auf www.burgen-austria.com ≈ Artikel [http://de.esterhazy.net/index.php?title=Wiespach ''"Wiespach"''] auf de.esterhazy.net
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* [[Salzburger Nachrichten]], 23. Oktober 2010
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
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[[Kategorie:Architektur|Wiespach, Schloss]]
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{{SORTIERUNG: Wiespach, Schloss}}
[[Kategorie:historische Gebäude|Wiespach, Schloss]]
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[[Kategorie:Tennengau]]
[[Kategorie:Schloss|Wiespach, Schloss]]
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[[Kategorie:Hallein]]
[[Kategorie:Hallein|Wiespach, Schloss]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Hallein)]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]
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[[Kategorie:Schloss]]