Oberhofen am Irrsee: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Oberhofen, südliche Ansicht.jpg|Oberhofen, Südansicht
 
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Version vom 14. September 2011, 14:37 Uhr

Gemeindeamt Oberhofen
Karte

Oberhofen ist eine Gemeinde in Oberösterreich, Bezirk Vöcklabruck, an der Grenze zum Bundesland Salzburg, am nördlichen Ufer des Irrsees gelegen.

Allgemeines

Bürgermeisterin: Elisabeth Höllwarth-Kaiser
Amtsleiter: Alexander Reichl
1 440 Einwohner mit Hauptwohnsitz,
150 Einwohner mit Zweitwohnsitz
21,16 km²
ca. 400 Häuser,
ca. 600 Haushalte

Geschichtliches

Der Name Oberhofen scheint bereits 1384 urkundlich auf. Viel älter aber als diese Jahreszahl ist aber die Geschichte dieser herrlichen Landschaft. Kelten und Römer siedelten bereits hier, wie der Keltenhügel, der Ringwall und die Funde eines römischen Landsitzes beim heutigen Steiner bezeugen. Von der Landnahme durch die Bajuwaren bis zum Sitz eines Amtmanns zu Rabenschwand, von der furchtbaren Pest und vom Aufstand der Bauern gegen die Willkür der Herrschaft von Wildeneck bis zur neuerlichen Installierung einer eigenen Pfarre Oberhofen (1784) spannt sich der Bogen der Geschichte. Heute spielt die Landwirtschaft wirtschaftlich nur mehr eine sekundäre Rolle. Die Landschaft um den idyllisch gelegenen Irrsee lockt er alljährlich viele Sommergäste aus dem In- und Ausland an und Oberhofen gilt auch als begehrter Wohnsitz.

Der Ort weist bezüglich Zugehörigkeit eine sehr bewegte Vergangenheit auf: Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört Oberhofen zum Bundesland Oberösterreich. Während des Dritten Reiches gehörte der Ort ab 13. März 1938 zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 wurde der Ort wieder in das Bundesland Oberösterreich eingegliedert.

Bildergalerie

Weblink

Homepage der Gemeinde Oberhofen

Quellen