Wenns (Bramberg am Wildkogel): Unterschied zwischen den Versionen
(Wenns) |
K (→Quellen) |
||
| Zeile 12: | Zeile 12: | ||
*Franz Hörburger, Salzburger Ortsnamenbuch, S. 58, HG Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1982 | *Franz Hörburger, Salzburger Ortsnamenbuch, S. 58, HG Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1982 | ||
[[Kategorie:Geografie]] | [[Kategorie:Geografie]] | ||
| − | [[Kategorie:Bramberg | + | [[Kategorie:Bramberg]] |
[[Kategorie:Pinzgau]] | [[Kategorie:Pinzgau]] | ||
Version vom 8. Mai 2011, 09:18 Uhr
Wenns ist eine Katastralgemeinde in der Gemeinde Bramberg am Wildkogel im Oberpinzgau.
Lage und Allgemeines
Die Ortschaft Wenns befindet sich am orografisch rechten Ufer der Salzach südlich des Hauptortes Bramberg und westlich von Mühlbach im Pinzgau. Südlich der Ortschaft befindet sich der Brenntalwald, der im Zusammenhang mit der örtlichen Bergbaugeschichte (Bergbau Brenntal) steht. Wenns wird vom Wennsbach durchflossen, der östlich von Wenns in die Salzach mündet. Die Katastralgemeinde hat heute etwas über 300 Einwohner und Einwohnerinnen.
Etymologisches
Mittelalterlich war Wenns als wens, urkundlich de wense (1229) bekannt. Seit dieser Zeit benannte sich ein Rittergeschlecht danach. „Die späte Beurkundung lässt von den Salzburger Quellen aus nicht erkennen, ob –i-Umlaut des –a- oder altes –e(e) vorliegt. Wenn letzteres, ist an den Stamm zu denken, der in Veneter, Vinschgau (ital. Val Venosta), Venaria (bei Turin) vorliegt.“, Zitat Franz Hörburger. Zu vergleichen wäre gemäß Hörburger auch Wenns im Pitztal, Tiroler Oberland, das gemäß Finsterwalder auf vordeutsche Wurzeln zurückgeht. „Mehrfach findet sich Wens (Wenshofen, in Oberbayern, Wense in Braunschweig), das von BAHLOW als prähistorisches Wort für „Sumpf, Moor“ gedeutet wird.“(Hörburger) Für eine bronzezeitliche und damit frühe Besiedelung des oberen Pinzgaus sprechen archäologische Funde wie der vom Falkenstein unterhalb von Krimml im Gemeindegebiet von Wald.
Quellen
- Franz Hörburger, Salzburger Ortsnamenbuch, S. 58, HG Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1982