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[[Bild:Gerhard Amanshauser.jpg|thumb|Gerhard Amanshauser]]
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'''Gerhard Amanshauser''' (* [[2. Jänner]] [[1928]] in [[Salzburg]]; † [[2. September]] [[2006]] ebendort) war ein Salzburger Schriftsteller.
'''Gerhard Amanshauser''' (* [[2. Jänner]] [[1928]] in der [[Stadt Salzburg]]; [[2. September]] [[2006]] ebendort) war ein Salzburger Schriftsteller.


==Leben==
==Leben==
Amanshauser besuchte die Realschule in Salzburg und studierte dann Technik in Graz, von [[1948]] bis [[1953]] Germanistik und Anglistik unter anderem in Wien. 1955 kehrte er in seine Heimatstadt Salzburg zurück und arbeitete er als freiberuflicher Schriftsteller. Sein Elternhaus stand in der [[Brunnhausgasse]] am Südfuß des [[Festungsberg]]s.
Amanshauser besuchte die Realschule in Salzburg und studierte dann Technik in Graz, von [[1948]] bis [[1953]] Germanistik und Anglistik unter anderem in Wien. 1955 kehrte er in seine Heimatstadt Salzburg zurück und arbeitete er als freiberuflicher Schriftsteller. Sein Elternhaus stand in der [[Brunnhausgasse]] am Südfuß des [[Festungsberg]]s.


Gerhard Amanshauser war der selbst gewählte Außenseiter einer Schriftstellergeneration um [[H. C. Artmann]] und [[Thomas Bernhard]], mit denen er befreundet war. Mit ihnen verband ihn die Skepsis und Radikalität in der Betrachtung der Gesellschaft. Nachhaltig prägend für Leben und Werk  war der Umstand, dass er noch als 17-Jähriger an die Front im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] geschickt wurde. Danach betrachtete er alle politischen Systeme mit Vorbehalten, und seiner Elterngeneration verzieh er den Nationalsozialismus nie. Er beschloss, für jene Menschen, die so etwas getan hatten, "keinen Finger zu rühren". Amanshauser blieb zwischen Satire  und Aphorismus, Lyrik und Essay stets  genauer  Beobachter gesellschaftlicher  Strukturen.
Gerhard Amanshauser war der selbst gewählte Außenseiter einer Schriftstellergeneration um [[H.C. Artmann]] und [[Thomas Bernhard]], mit denen er befreundet war. Mit ihnen verband ihn die Skepsis und Radikalität in der Betrachtung der Gesellschaft. Nachhaltig prägend für Leben und Werk  war der Umstand, dass er noch als 17-Jähriger an die Front im [[Zweiten Weltkrieg]] geschickt wurde. Danach betrachtete er alle politischen Systeme mit Vorbehalten, und seiner Elterngeneration verzieh er den Nationalsozialismus nie. Er beschloss, für jene Menschen, die so etwas getan hatten, "keinen Finger zu rühren". Amanshauser blieb zwischen Satire  und Aphorismus, Lyrik und Essay stets  genauer  Beobachter gesellschaftlicher  Strukturen.


Amanshauser verstarb 2006 nach langer, schwerer Krankheit an den Folgen seiner Parkinson-Krankheit.
Amanshauser verstarb 2006 nach langer, schwerer Krankheit an den Folgen seiner Parkinson-Krankheit.


==Werke==
==Werke==
Ab [[1968]] gehörte Amanshauser zu den führenden Autoren des Salzburger [[Residenz Verlag]]es. Alternativ erschienen seine Bücher bei der steirischen "Biblitothek der Provinz", Weitra (mit * gekennzeichnet).
Ab [[1968]] gehörte Amanshauser zu den führenden Autoren des Salzburger [[Residenz Verlag]]es. Alternativ erschienen seine Bücher bei der steirischen "Bibliothek der Provinz", Weitra (mit * gekennzeichnet).


*''Aus dem Leben der Quaden'', Eine Satire (1968, Neuauflage 1998*)
*''Aus dem Leben der Quaden'', Eine Satire (1968, Neuauflage 1998*)
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*''Mansardenbuch'' (1999*)
*''Mansardenbuch'' (1999*)
*''Terrassenbuch'' (1999*)
*''Terrassenbuch'' (1999*)
*''Der Sprung ins Dritte Jahrtausend'' (1999/2000, gemeinsam mit [[Martin Amanshauser]]*)
*''Der Sprung ins Dritte Jahrtausend'' (1999/2000, gemeinsam mit seinem Sohn [[Martin Amanshauser]]*)
*''Als Barbar im Prater'', Autobiographie einer Jugend, Residenz Verlag, (2001)
*''Als Barbar im Prater'', Autobiographie einer Jugend, Residenz Verlag, (2001)
*''Ohrenwurst in Österreich'', Satiren (2002*)
*''Ohrenwurst in Österreich'', Satiren (2002*)
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* Förderungspreis für Literatur des Theodor-Körner-Stiftungsfonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst (1970)
* Förderungspreis für Literatur des Theodor-Körner-Stiftungsfonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst (1970)
* [[Georg-Trakl-Förderungspreis für Lyrik|Georg-Trakl-Anerkennungspreis für Lyrik]] des Landes Salzburg (1952)
* [[Georg-Trakl-Förderungspreis für Lyrik|Georg-Trakl-Anerkennungspreis für Lyrik]] des Landes Salzburg (1952)


==Quellen==
==Quellen==
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[[Kategorie:Person|Amanshauser, Gerhard]]
[[Kategorie:Person|Amanshauser, Gerhard]]
[[Kategorie:Schriftsteller|Amanshauser, Gerhard]]
[[Kategorie:Schriftsteller|Amanshauser, Gerhard]]
[[Kategorie:Geboren 1928|Amanshauser, Gerhard]]
[[Kategorie:Gestorben 2006|Amanshauser, Gerhard]]