Natur- und Europaschutzgebiet Rotmoos-Käfertal: Unterschied zwischen den Versionen

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==Daten==
==Daten==
Es hat eine Fläche von ca. 58 ha und liegt in der Gemeindegebiet von [[Fusch an der Großglocknerstraße]] im Talschluss des inneren [[Fuscher Tal]]es (Ferleitental) in einer Seehöhe von 1 250 bis 1 300 [[m ü. A.]] inmitten der Hochgebirgslandschaft der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]].
Es hat eine Fläche von ca. 58 ha und liegt in der Gemeindegebiet von [[Fusch an der Großglocknerstraße]] im Talschluss des inneren [[Fuscher Tal]]es (Ferleitental) in einer Seehöhe von 1 250 bis 1 300 [[m ü. A.]] inmitten der Hochgebirgslandschaft der [[Hohen Tauern]].


==Pflanzen==
==Pflanzen==
Man findet im Rotmoos zahlreiche für Feuchtgebiete charakteristische Pflanzenarten, unter denen das ''Breitblättrige Knabenkraut'' (Dactylorhiza majalis) - ein Orchideengewächs - besonders hervorzuheben ist, weil es in tausenden Exemplaren vor allem zur Blütezeit im Frühsommer einen unvergesslichen Eindruck vermittelt; diesem Umstand verdankt das innerste Fuscher Tal seinen Beinamen "''Tal der Orchideen''".
Man findet im Rotmoos zahlreiche für Feuchtgebiete charakteristische Pflanzenarten, unter denen das ''Breitblättrige Knabenkraut'' (Dactylorhiza majalis) - ein [[Orchideen]]gewächs - besonders hervorzuheben ist, weil es in tausenden Exemplaren vor allem zur Blütezeit im Frühsommer einen unvergesslichen Eindruck vermittelt; diesem Umstand verdankt das innerste Fuscher Tal seinen Beinamen [[Orchideen|"''Tal der Orchideen''"]].


==Status==
==Status==
[[1995]] wurde das Rotmoos im Ferleitental (inneres Fuscher Tal) als erstes Gebiet im Land Salzburg gemäß Artikel 2 der Ramsar-Konvention<ref>Die Ramsar-Konvention wurde im Jahr 1971 im persischen Ramsar verabschiedet, ihr offizieller Titel lautet "Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung". Die Republik Österreich ist diesem Übereinkommen im Jahr 1983 beigetreten. Der volle Wortlaut der Konvention ist im Bundesgesetzblatt Nr. 225/1983 abgedruckt</ref> als "international bedeutendes Feuchtgebiet" anerkannt.
[[1995]] wurde das Rotmoos im Ferleitental (inneres Fuscher Tal) als erstes [[Ramsargebiete|Gebiet im Land Salzburg gemäß Artikel 2 der Ramsar-Konvention]]<ref>Die Ramsar-Konvention wurde im Jahr 1971 im persischen Ramsar verabschiedet, ihr offizieller Titel lautet "Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung". Die Republik Österreich ist diesem Übereinkommen im Jahr 1983 beigetreten. Der volle Wortlaut der Konvention ist im Bundesgesetzblatt Nr. 225/1983 abgedruckt</ref> als "international bedeutendes Feuchtgebiet" anerkannt.


==Problematik==
==Problematik==
Im Zuge der Erneuerung des [[Kraftwerk Bärenwerk|Kraftwerks Bärenwerk]] möchte man das Rotmoos teilweise erschließen. Was von den Naturschützern heftig bekämpft wird, zumal es im [[Nationalpark Hohe Tauern]] liegt, von den Energiemanagern jedoch unbedingt gefordert wird (Stand Oktober 2009).
Im Zuge der Erneuerung des [[Kraftwerk Bärenwerk|Kraftwerks Bärenwerk]] möchte man das Rotmoos teilweise erschließen. Was von den Naturschützern heftig bekämpft wird, zumal es im [[Nationalpark Hohe Tauern]] liegt, von den Energiemanagern jedoch unbedingt gefordert wird (Stand Oktober 2009).


==Quellen und Fußnoten==
==Quellen und Anmerkungen==
<references/>
<references/>
* [http://www.salzburg.gv.at/ramsarkonvention.htm www.salzburg.gv.at]
* [http://www.salzburg.gv.at/ramsarkonvention.htm www.salzburg.gv.at]


 
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[[Kategorie:Ostalpen|Rotmoos-Käfertal, Natur- und Europaschutzgebiet]]
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