Grabmal der Eugenie von Littrow: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Grabmal der Eugenie von Littrow''' ist eines der schönsten und künstlerisch wertvollsten im Gräberfeld des Salzburger [[Petersfriedhof]]es.
 
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==Das Grabmal==
 
Das Grabdenkmal ist die Bronzefigur eines Mädchens, auf einer Halbkugel stehend.
 
Das Grabdenkmal ist die Bronzefigur eines Mädchens, auf einer Halbkugel stehend.
  
Es handelt sich um die im Alter von 6 Jahren verstorbene Eugenie von Littrow, welche der Künstler ''„mit porträtistisch-individuellen Zügen, das kinderfrische, volle Gesicht von dichten Haaren umwallt, als dem Grabe entsteigenden Genius darstellte, eines der lieblichsten, freiesten Monumente dieser Art“''.<ref>Eduard Leisching[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Leisching]: Artikel ''„Fernkorn, Anton Dominik Ritter von“'' in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, [http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Fernkorn,_Anton_Dominik_Ritter_von Band&nbsp;48 (1904), S&nbsp;788–796 (793&nbsp;f).]</ref>
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Es handelt sich um die im Alter von 6 Jahren verstorbene Eugenie von Littrow, welche der Künstler ''„mit porträtistisch-individuellen Zügen, das kinderfrische, volle Gesicht von dichten Haaren umwallt, als dem Grabe entsteigenden Genius darstellte, eines der lieblichsten, freiesten Monumente dieser Art“''.<ref>Eduard Leisching[http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Leisching]: Artikel ''„Fernkorn, Anton Dominik Ritter von“'' in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, [http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Fernkorn,_Anton_Dominik_Ritter_von Band&nbsp;48 (1904), S&nbsp;788–796 (793&nbsp;f)]</ref>
 
   
 
   
Es wurde im Jahr 1859<ref>Datierung nach dem Artikel ''„Fernkorn, Anton Dominik Ritter von“'' in: Neue Deutsche Biographie, Band 5 (1961), [http://www.deutsche-biographie.de/artikelNDB_n05-097-01.html S.&nbsp;97&nbsp;f&nbsp;(98).]</ref>  von dem bedeutenden Wiener Bildgießer ''Anton Fernkorn'' (* 1813, † 1878)<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Dominik_von_Fernkorn ''„Anton Dominik von Fernkorn“''.]</ref> geschaffen.<ref>''DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. '' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2. S.&nbsp;552).</ref>
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Es wurde im Jahr 1859<ref>Datierung nach dem Artikel ''„Fernkorn, Anton Dominik Ritter von“'' in: Neue Deutsche Biographie, Band 5 (1961), [http://www.deutsche-biographie.de/artikelNDB_n05-097-01.html S.&nbsp;97&nbsp;f&nbsp;(98).]</ref>  von dem bedeutenden Wiener Bildgießer ''Anton Fernkorn'' (* 1813, † 1878)<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Dominik_von_Fernkorn ''„Anton Dominik von Fernkorn“'']</ref> geschaffen.<ref>''DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. '' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2. S.&nbsp;552).</ref>
  
 
Das Grab befindet sich in auf dem Gräberfeld zentraler Lage an einer Kreuzung der durch das Gräberfeld führenden Wege, hat eine steinerne Grabplatte mit verwaschener, unleserlicher Aufschrift und ist von einem Gitter umzäunt.
 
Das Grab befindet sich in auf dem Gräberfeld zentraler Lage an einer Kreuzung der durch das Gräberfeld führenden Wege, hat eine steinerne Grabplatte mit verwaschener, unleserlicher Aufschrift und ist von einem Gitter umzäunt.
  
Die Verstorbene war die Tochter des Wiener Astronomen ''Karl Ludwig von Littrow'' (* 1811, † 1877)<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Ludwig_von_Littrow ''„Karl Ludwig von Littrow“''.]</ref> und der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin ''Auguste von Littrow geb.&nbsp;Bischoff'' (* 1819, † 1890)<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Auguste_von_Littrow ''„Auguste von Littrow“''.]</ref>.
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Die Verstorbene war die Tochter des Wiener Astronomen ''Karl Ludwig von Littrow'' (* 1811, † 1877)<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Ludwig_von_Littrow ''„Karl Ludwig von Littrow“''.]</ref> und der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin ''Auguste von Littrow geb.&nbsp;Bischoff'' (* 1819, † 1890)<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Auguste_von_Littrow ''„Auguste von Littrow“'']</ref>.
  
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Version vom 30. April 2010, 16:54 Uhr

Anton Fernkorn: Grabmal der Eugenie von Littrow

Das Grabmal der Eugenie von Littrow ist eines der schönsten und künstlerisch wertvollsten im Gräberfeld des Salzburger Petersfriedhofes.

Das Grabmal

Das Grabdenkmal ist die Bronzefigur eines Mädchens, auf einer Halbkugel stehend.

Es handelt sich um die im Alter von 6 Jahren verstorbene Eugenie von Littrow, welche der Künstler „mit porträtistisch-individuellen Zügen, das kinderfrische, volle Gesicht von dichten Haaren umwallt, als dem Grabe entsteigenden Genius darstellte, eines der lieblichsten, freiesten Monumente dieser Art“.[1]

Es wurde im Jahr 1859[2] von dem bedeutenden Wiener Bildgießer Anton Fernkorn (* 1813, † 1878)[3] geschaffen.[4]

Das Grab befindet sich in auf dem Gräberfeld zentraler Lage an einer Kreuzung der durch das Gräberfeld führenden Wege, hat eine steinerne Grabplatte mit verwaschener, unleserlicher Aufschrift und ist von einem Gitter umzäunt.

Die Verstorbene war die Tochter des Wiener Astronomen Karl Ludwig von Littrow (* 1811, † 1877)[5] und der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Auguste von Littrow geb. Bischoff (* 1819, † 1890)[6].

Quellen, Fußnoten

  1. Eduard Leisching[1]: Artikel „Fernkorn, Anton Dominik Ritter von“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 48 (1904), S 788–796 (793 f)
  2. Datierung nach dem Artikel „Fernkorn, Anton Dominik Ritter von“ in: Neue Deutsche Biographie, Band 5 (1961), S. 97 f (98).
  3. Vgl. den Wikipedia-Artikel „Anton Dominik von Fernkorn“
  4. DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2. S. 552).
  5. Vgl. den Wikipedia-Artikel „Karl Ludwig von Littrow“.
  6. Vgl. den Wikipedia-Artikel „Auguste von Littrow“