Pfarrkirche zum hl. Rupert in Uttendorf: Unterschied zwischen den Versionen

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Die  '''Pfarrkirche zum heiligen Rupert''' ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen [[Pfarre  Lend]]. Die dem [[Rupert von Worms|Heiligen Rupert]] geweihte Kirche steht unter [[Denkmalschutz]].  
 
Die  '''Pfarrkirche zum heiligen Rupert''' ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen [[Pfarre  Lend]]. Die dem [[Rupert von Worms|Heiligen Rupert]] geweihte Kirche steht unter [[Denkmalschutz]].  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Eine Kirche wurde erstmals um 1160 in einer Urkunde für das Augustinerchorherrenstift Berchtesgaden erwähnt. Die heutige Kirche wurde erstmals 1320 urkundlich genannt. Im Jahr 1858 wurde Uttendorf dann eine selbständige Pfarre erhoben und die Kirche Pfarrkirche.
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Eine Kirche wurde erstmals um [[1160]] in einer Urkunde für das Augustinerchorherrenstift Berchtesgaden erwähnt. Ein Vorgängerbau der heutigen Kirche, die um [[1470]] gebaut wurde, wurde erstmals [[1320]] als Filialkirche von Stuhlfelden urkundlich genannt. Dieses Bauwerk stand  unterhalb der alten Bundesstraße im östlichen Teil des Dorfes in der Nähe des heutigen Badesees. Im Jahr [[1858]] wurde Uttendorf zu einer  selbständigen Pfarre erhoben und die Kirche Pfarrkirche.
  
 
==Architektur und Ausstattung ==
 
==Architektur und Ausstattung ==

Version vom 18. Juni 2020, 18:12 Uhr

Pfarrkirche Hl. Rupert in Uttendorf im Pinzgau 02.JPG

Die Pfarrkirche zum heiligen Rupert ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarre Lend. Die dem Heiligen Rupert geweihte Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Eine Kirche wurde erstmals um 1160 in einer Urkunde für das Augustinerchorherrenstift Berchtesgaden erwähnt. Ein Vorgängerbau der heutigen Kirche, die um 1470 gebaut wurde, wurde erstmals 1320 als Filialkirche von Stuhlfelden urkundlich genannt. Dieses Bauwerk stand unterhalb der alten Bundesstraße im östlichen Teil des Dorfes in der Nähe des heutigen Badesees. Im Jahr 1858 wurde Uttendorf zu einer selbständigen Pfarre erhoben und die Kirche Pfarrkirche.

Architektur und Ausstattung

Mit der Sakristei auf der West- und der Familienkapelle auf der Ostseite bildet der Grundriss ein Kreuz. Auffallend ist der 25 m hohe Turm. Die Fassade trägt das Wappen des Erbauers Max Gandolf. Die Eingangstür ist nach einem Entwurf von Karl Weiser gestaltet. „D.O.M. in honorem S. Ruperti“ lautet die Aufschrift über dem Kirchenportal. 1907 wurde die Decke des flachbogigen Gewölbes mit reicher Rokokomalerei. Das Deckengemälde zeigt Marias Himmelfahrt. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1760 und ist ein Werk des Schnitzers und Bildhauers Daniel Mayr aus Saalfelden. Der Tabernakel kam 1784 aus Embach nach Lend.

Quelle