Pfaffenbühel Kapelle: Unterschied zwischen den Versionen
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Wenn damals der Pfarrer von Mühlberg zur Messe in Richtung der Pfarrkirche in Seekirchen ging, wurde, sobald er diese Anhöhe erreichte, mit dem Läuten der Kirchenglocke in der Stiftskirche begonnen.<ref>[http://www.pfarre-seekirchen.at/kirchen/pfarrgeschichte/#.Xtz9_m5uI2w www.pfarre-seekirchen.at]</ref> Der Ausdruck "Pfaffenbühel" erinnert an das Eintreffen des "Pfaffen" bei dieser Wegkapelle. Von der Wegkapelle aus kann man sowohl die Filialkirche zum heiligen Leonhard in Mühlberg als auch die [[Stiftskirche Seekirchen|Stiftskirche Seekirchen]] sehen. | Wenn damals der Pfarrer von Mühlberg zur Messe in Richtung der Pfarrkirche in Seekirchen ging, wurde, sobald er diese Anhöhe erreichte, mit dem Läuten der Kirchenglocke in der Stiftskirche begonnen.<ref>[http://www.pfarre-seekirchen.at/kirchen/pfarrgeschichte/#.Xtz9_m5uI2w www.pfarre-seekirchen.at]</ref> Der Ausdruck "Pfaffenbühel" erinnert an das Eintreffen des "Pfaffen" bei dieser Wegkapelle. Pfaffe war damals ein üblicher Ausdruck und kein Schimpfwort. Von der Wegkapelle aus kann man sowohl die Filialkirche zum heiligen Leonhard in Mühlberg als auch die [[Stiftskirche Seekirchen|Stiftskirche Seekirchen]] sehen. | ||
Zuvor hat wohl ein Wegkreuz diesen Ort markiert. | Zuvor hat wohl ein Wegkreuz diesen Ort markiert. | ||
Version vom 7. Juni 2020, 15:52 Uhr
Die Pfaffenbühelkapelle ist ein Bildstock in der Flachgauer Stadtgemeinde Seekirchen am Wallersee.
Geografie
Die Pfaffenbühel Kapelle liegt vom Stadtzentrum Seekirchen kommend in Richtung Süden in der Ortschaft Brunn am Pfaffenbühel, einer kleinen Anhöhe östlich der Salzburger Straße.
Geschichte
Die Ortschaft Mühlberg gehört politisch zur Marktgemeinde Eugendorf, jedoch ist die dort befindliche Filialkirche zum heiligen Leonhard der Pfarre Seekirchen am Wallersee kirchenrechtlich zugeordnet. In Mühlberg befand sich von 1355 bis 1679 über etwa 300 Jahre der Pfarrhof.
Wenn damals der Pfarrer von Mühlberg zur Messe in Richtung der Pfarrkirche in Seekirchen ging, wurde, sobald er diese Anhöhe erreichte, mit dem Läuten der Kirchenglocke in der Stiftskirche begonnen.[1] Der Ausdruck "Pfaffenbühel" erinnert an das Eintreffen des "Pfaffen" bei dieser Wegkapelle. Pfaffe war damals ein üblicher Ausdruck und kein Schimpfwort. Von der Wegkapelle aus kann man sowohl die Filialkirche zum heiligen Leonhard in Mühlberg als auch die Stiftskirche Seekirchen sehen.
Zuvor hat wohl ein Wegkreuz diesen Ort markiert.
Beschreibung
Die heutige Kapelle gehört zum Gut Rutzing der Familie Scheffenacker und ist etwa 150 Jahre alt. 1992 wurde die Wegkapelle und das Votivbild renoviert, sowie der Innenraum neu gestaltet. 1999 wurde das stark verwitterte Bild durch ein neues Gemälde ersetzt. Das Innere schmückt ein Gemälde von der Marienkrönung durch die Hl. Dreifaltigkeit (durch Gott, den Vater, Jesus, Gottes Sohn und den Heiligen Geist). Am Dreifaltigkeitssonntag im Mai findet jährlich die Dreifaltigkeitsprozession[2] rund um die Rutzinger Felder statt.
Quelle
- www.salzburger-seenland.at pdf Folder Seekirchner Kapellenweg
- Inschriften im Innenraum der Wegkapelle