Salzburger Grenzfall - Salzburger Feuchtgebiete: Unterschied zwischen den Versionen
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Aus der Reihe [[Salzburger Grenzfall]] - '''Salzburger Feuchtgebiete''' Der Beitrag trägt zwar scherzhaft die Bezeichnung "Feuchtgebiete", der Beitrag hat aber mit diesem Begriff sehr wenig zu tun. | {{Dieser Artikel|behandelt einen Artikel aus der Reihe [[Salzburger Grenzfall|Salzburger Grenzfälle]]. Einen gleichlautenden Artikel im <u>naturwissenschaftlichen Sinn</u>. findest du unter [[Salzburger Feuchtgebiete]]}} | ||
Ein Beitrag Aus der Reihe [[Salzburger Grenzfall]] - '''Salzburger Feuchtgebiete''' Der Beitrag trägt zwar scherzhaft die Bezeichnung "Feuchtgebiete", der Beitrag hat aber mit diesem Begriff sehr wenig zu tun. | |||
== Einleitung == | == Einleitung == | ||
Wo Salzburgs angeblich "feuchteste" (richtig: wasserreichste) Gemeinde liegt, welcher der größte, der wärmste und der tiefste See im Land ist, wie viel Liter [[Wasser]] Herr und Frau Salzburger aus wie vielen Quellen täglich verbrauchen, | Wo Salzburgs angeblich "feuchteste" (richtig: wasserreichste) Gemeinde liegt, welcher der größte, der wärmste und der tiefste See im Land ist, wie viel Liter [[Wasser]] Herr und Frau Salzburger aus wie vielen Quellen täglich verbrauchen, wie viel kostbares Nass die moderne Frau Holle bereits am Boden in Schnee verwandelt – es gibt fast nichts, was nicht gezählt und erfasst wäre. Ein "Salzburger Grenzfall" macht einen Streifzug durch Salzburgs Wasserwelt. | ||
Wazzar, "das Fließende" (vgl. auch das Wort "waten"), nannte unsere althochdeutschen Sprache jene lebensentscheidende Flüssigkeit, die Chemikern als H<sub>2</sub>O und jedermann als Wasser vertraut ist. | Wazzar, "das Fließende" (vgl. auch das Wort "waten"), nannte unsere althochdeutschen Sprache jene lebensentscheidende Flüssigkeit, die Chemikern als H<sub>2</sub>O und jedermann als Wasser vertraut ist. | ||
Die indogermanische Sprachwurzel des Wortes lautet "uedor" bzw "uodor". Salzburg hat Wasser im "Über''fluss''"- und das sogar in höchster Qualität. Die Zahlenspezialisten der [[Landesstatistik]] können mit einem bunten Datenreigen zum kostbaren Nass aufwarten. Dieser hält einige Überraschungen bereit. | |||
Die indogermanische Sprachwurzel des Wortes lautet "uedor" bzw "uodor". Salzburg hat Wasser im "Über''fluss''"- und das sogar in höchster Qualität. (Diese Aussage gilt aber keineswegs für Feuchtgebiete.) Die Zahlenspezialisten der [[Landesstatistik]] können mit einem bunten Datenreigen zum kostbaren Nass aufwarten. Dieser hält einige Überraschungen bereit. | |||
== Wallersee hält Wärmerekord == | == Wallersee hält Wärmerekord == | ||
Will man Wasserreichtum in der Landschaft messen, dann nimmt die | Will man Wasserreichtum in der Landschaft messen, dann nimmt die Marktgemeinde [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] als "feuchteste" (d. h. wasserreichste) Gemeinde mit Abstand den Podestplatz ein. Mehr als 850 Hektar beziehungsweise ein Drittel der Gesamtfläche sind als Gewässer ausgewiesen. Zum Gemeindegebiet zählen nicht nur der allergrößte Teil des [[Mattsee (See)|Mattsees]], sondern auch der [[Obertrumer See]]. Nur [[St. Gilgen]] am [[Wolfgangsee]] reicht einigermaßen mit 833,3 Hektar Gewässerfläche heran, was aber nur etwas mehr als acht Prozent der dortigen Gesamtfläche entspricht. | ||
Die "trockenste" (richtig: wasserärmste) Gemeinde – sowohl absolut als auch in Prozent der Gesamtfläche – liegt ebenfalls im [[Flachgau]]: In [[Großgmain]] werden nur 3,3 Hektar als Gewässerfläche ausgewiesen, das sind 0,1 Prozent der Gesamtfläche. | Die "trockenste" (richtig: wasserärmste) Gemeinde – sowohl absolut als auch in Prozent der Gesamtfläche – liegt ebenfalls im [[Flachgau]]: In [[Großgmain]] werden nur 3,3 Hektar als Gewässerfläche ausgewiesen, das sind 0,1 Prozent der Gesamtfläche. | ||
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== Quelle == | == Quelle == | ||
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [ | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=57050 7. September 2016] | ||
[[Kategorie:Wasser]] | [[Kategorie:Wasser]] | ||