Dachverband Salzburger Kulturstätten: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 2: Zeile 2:
  
 
==Aufgaben==
 
==Aufgaben==
* Für seine derzeit (2020) 78 Mitglieder (44 städtische Initiativen, 34 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1989 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM ''(Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger)'' und diversen administrativen Angelegenheiten.
+
Für seine derzeit 78 Mitglieder (44 städtische Initiativen, 34 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1988 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten. Diese Arbeiten übernehmen aktuell ein Geschäftsführer (38 WoSt.) und eine Assistentin (17 WoSt.).
* Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen verstärken.
+
 
* Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben. Bekannt ist der Dachverband Salzburger Kulturstätten auch durch die Publikation des KULTPLAN sowie des kidsKULTPLAN (für ein Publikum bis 13 Jahre), einer monatlichen Veranstaltungsübersicht.
+
Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen (»fair pay für Kulturarbeit«) verstärken.
* Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt und Land. Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist selbst wiederum Teil eines Österreich weiten Netzwerkes, der IG Kultur Österreich.
+
 
Zudem ist der Dachverband Salzburger Kulturstätten an der Durchführung dreier Projekte führend beteiligt: Dem [[Personenkomitee Stolpersteine]], der Aktion »[[Hunger auf Kunst und Kultur]]« sowie dem »Leerstandsmelder Salzburg«.
+
Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben:
 +
          2018: Kulturbudget
 +
          Land Salzburg: 3,51%
 +
          Stadt Salzburg: 6,02%
 +
 
 +
Bekannt ist der Dachverband auch durch die Publikation des KULTPLAN, einer monatlichen Veranstaltungsübersicht sowie dem kidsKULTPLAN, dem KULTPLAN für ein junges Publikum.
 +
 
 +
Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist zudem maßgeblich an der Umsetzung des Projektes Stolpersteine beteiligt, zudem engagiert sich die Interessenvertretung für die Aktion »Hunger auf Kunst & Kultur« sowie dem Leerstandsmelder Salzburg.
 +
 
 +
Die Interessenvertretung ist mit insgesamt 24,96% Teilhaberin der gemeinnützigen GmbH von FS1 Community Fernsehen.
 +
 
 +
Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Die Salzburger Interessenvertretung publiziert zudem gemeinsam mit der Kulturplattform Oberösterreich (KUPF) die KUPFZeitung.
 +
 
 +
Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt (Euro 28.000.-) und Land (Euro 56.200.-). Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist selbst wiederum Teil eines österreichweiten Netzwerkes, der IG Kultur Österreich.
  
 
== Mitgliedschaft ==
 
== Mitgliedschaft ==

Version vom 13. Februar 2020, 13:59 Uhr

Der Dachverband Salzburger Kulturstätten – organisiert als gemeinnütziger Verein – ist das Netzwerk und die kulturpolitische Interessenvertretung der »freien« zeitgenössischen, emanzipatorischen und autonomen Kulturarbeit im Bundesland Salzburg.

Aufgaben

Für seine derzeit 78 Mitglieder (44 städtische Initiativen, 34 im ländlichen Raum) leistet der Dachverband seit 1988 Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten. Diese Arbeiten übernehmen aktuell ein Geschäftsführer (38 WoSt.) und eine Assistentin (17 WoSt.).

Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen (»fair pay für Kulturarbeit«) verstärken.

Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben:

         2018: Kulturbudget
         Land Salzburg: 3,51%
         Stadt Salzburg: 6,02%

Bekannt ist der Dachverband auch durch die Publikation des KULTPLAN, einer monatlichen Veranstaltungsübersicht sowie dem kidsKULTPLAN, dem KULTPLAN für ein junges Publikum.

Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist zudem maßgeblich an der Umsetzung des Projektes Stolpersteine beteiligt, zudem engagiert sich die Interessenvertretung für die Aktion »Hunger auf Kunst & Kultur« sowie dem Leerstandsmelder Salzburg.

Die Interessenvertretung ist mit insgesamt 24,96% Teilhaberin der gemeinnützigen GmbH von FS1 Community Fernsehen.

Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Die Salzburger Interessenvertretung publiziert zudem gemeinsam mit der Kulturplattform Oberösterreich (KUPF) die KUPFZeitung.

Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des weiteren durch Förderungen von Stadt (Euro 28.000.-) und Land (Euro 56.200.-). Der Dachverband Salzburger Kulturstätten ist selbst wiederum Teil eines österreichweiten Netzwerkes, der IG Kultur Österreich.

Mitgliedschaft

Die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Dachverband Salzburger Kulturstätten sind:
• Gegenwarts- und zukunftsorientierte Kulturarbeit
• Vermittlung von Eigenproduktionen und Projekten
• Vermittlung und Ermöglichung zeitgenössischer Kunst und Kultur
• Inhaltliche und organisatorische Unabhängigkeit von Gebietskörperschaften, politischen Gremien und staatlichen Institutionen
• Unabhängigkeit von politischen Parteien und Glaubensgemeinschaften
• Gemeinnützigkeit
• Demokratisches Verhalten
• Selbstorganisation
• Positionierung gegen menschenverachtende ideologische Strömungen
• Ermöglichen aktiver Beteiligung
• Geschlechtersensible Herangehensweisen

Vereinsstruktur

Vorstand

Geschäftsführung

Assistenz

Weblinks

Quellen

  • Weblinks