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typo; Naturschützer-Lamento über "Forstautobahn"-Bau und Borkenkäferproblem von 2007, da kaum noch aktuell, wenigstens gekürzt
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==Der Berg==
 
==Der Berg==
Das Massiv des Untersberges befindet sich zwischen [[Bayerisch-Gmain]] und Bischofswiesen im [[Berchtesgadener Land]] und [[Großgmain]] und [[Grödig]] auf salzburger Seite. Der ''Salzburger Hochthron'' mit 1.853 [[m ü. A.]] liegt auf salzburger, der ''Berchtesgadener Hochthron'' als höchster Gipfel des Massivs mit 1.972 m ü. A. auf bayerischer Seite.
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Das Massiv des Untersberges befindet sich zwischen [[Bayerisch-Gmain]] und Bischofswiesen im [[Berchtesgadener Land]] und [[Großgmain]] und [[Grödig]] auf Salzburger Seite. Der ''Salzburger Hochthron'' mit 1.853 [[m ü. A.]] liegt auf Salzburger, der ''Berchtesgadener Hochthron'' als höchster Gipfel des Massivs mit 1.972 m ü. A. auf bayerischer Seite.
    
Unmittelbar neben der Bergstation der Untersbergseilbahn ist das ''Geiereck'' (1.805 m ü. A.) zu finden.
 
Unmittelbar neben der Bergstation der Untersbergseilbahn ist das ''Geiereck'' (1.805 m ü. A.) zu finden.
    
==Geologie==
 
==Geologie==
Das Untersbergmassive besteht überwiegend aus Kalkstein. In Steinbrüchen an der Nordseite des Berges bei [[Glanegg]] und [[Fürstenbrunn]] wird der [[Untersberger Marmor]] (Kalkstein) abgebaut. Der witterungsbeständige, beige bis rötlich gefärbte Stein wird seit der Römerzeit als polierter Baustein und für Steinplastiken und Bauten genutzt. Beispiele dafür finden sich im [[Residenzbrunnen]] am [[Residenzplatz]] in der [[Altstadt]] von Salzburg, oder im [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall]] und in der Pfarrkirche von [[Laufen]].
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Das Untersbergmassiv besteht überwiegend aus Kalkstein. In Steinbrüchen an der Nordseite des Berges bei [[Glanegg]] und [[Fürstenbrunn]] wird der [[Untersberger Marmor]] (Kalkstein) abgebaut. Der witterungsbeständige, beige bis rötlich gefärbte Stein wird seit der Römerzeit als polierter Baustein und für Steinplastiken und Bauten genutzt. Beispiele dafür finden sich im [[Residenzbrunnen]] am [[Residenzplatz]] in der [[Altstadt]] von Salzburg oder im [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall]] und in der Pfarrkirche von [[Laufen]].
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Die natürlich Verkarstung des Kalksteins führte auch im Untersbergmassiv zu mehr als 400 Höhlen, von denen die [[Schellenberger Eishöhle]] die bekannteste ist. Immer wieder brechen Teile des Kalksteins ab und stürzen zu Tal. So ist es auch am [[10. Juni]] [[1935]] um 12:30 Uhr gewesen, als das ''Drachenloch'' bei [[Sankt Leonhard (Grödig)|Sankt Leonhard]] abbrach.
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Die natürliche Verkarstung des Kalksteins führte auch im Untersbergmassiv zu mehr als 400 Höhlen, von denen die [[Schellenberger Eishöhle]] die bekannteste ist. Immer wieder brechen Teile des Kalksteins ab und stürzen zu Tal. So war es auch am [[10. Juni]] [[1935]] um 12:30 Uhr, als das ''Drachenloch'' bei [[Sankt Leonhard (Grödig)|Sankt Leonhard]] abbrach.
    
Um den Untersberg herum fanden sich früher etliche [[Kugelmühlen]], von denen heute nur noch wenige erhalten sind.
 
Um den Untersberg herum fanden sich früher etliche [[Kugelmühlen]], von denen heute nur noch wenige erhalten sind.
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==Geschichte und Bedeutung==
 
==Geschichte und Bedeutung==
 
[[Datei:2005-10-15, Untersbergbilder, Bergstation in Sicht 028.jpg|thumb|Blick aus einer Gondel der [[Untersbergbahn]], Bergstation am [[Geiereck]] (1.805 [[m ü. A.]], links von der Bergstation) in Sicht]]
 
[[Datei:2005-10-15, Untersbergbilder, Bergstation in Sicht 028.jpg|thumb|Blick aus einer Gondel der [[Untersbergbahn]], Bergstation am [[Geiereck]] (1.805 [[m ü. A.]], links von der Bergstation) in Sicht]]
Als markanter Gebirgsstock der [[Berchtesgadener Alpen|Berchtsgadener Kalkalpen]], als [[Sagen und Legenden|Sagenberg]] z. B. mit dem Sitz von Kaiser Karl dem Großen und als Ausflugsberg ist der Untersberg weithin bekannt. Die ältestes schriftliche Erwähnung findet sich in einer Urkunde vom [[28. Juni]] [[1306]] unter [[Erzbischof]] [[Konrad IV. von Fohnsdorf]] als ''Vndransperch''<ref>Quelle: [[Heinz Dopsch]], Ewald Hiebl: ''Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm, Neu-Anif'', 2003, Herausgeber: Gemeinde Anif, Beitrag ''Rund um den Untersberg'', Christian Uhlir, S. 32</ref>.
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Als markanter Gebirgsstock der [[Berchtesgadener Alpen|Berchtesgadener Kalkalpen]], als [[Sagen und Legenden|Sagenberg]] z. B. mit dem Sitz von Kaiser Karl dem Großen und als Ausflugsberg ist der Untersberg weithin bekannt. Die älteste schriftliche Erwähnung findet sich in einer Urkunde vom [[28. Juni]] [[1306]] unter [[Erzbischof]] [[Konrad IV. von Fohnsdorf]] als ''Vndransperch''<ref>Quelle: [[Heinz Dopsch]], Ewald Hiebl: ''Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm, Neu-Anif'', 2003, Herausgeber: Gemeinde Anif, Beitrag ''Rund um den Untersberg'', Christian Uhlir, S. 32</ref>.
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Wirtschaftlich war der Abbau von [[Untersberger Marmor]] für die Fürsterzbischöfe von Bedeutung. Bauwerke in ganz Europa wurde damit errichtet. In der [[Stadt Salzburg]] beispielsweise beim [[Residenzbrunnen]]. Auch die [[Kugelmühlen]], die Abfälle der Steinbrüche aber auch Bachsteine in Kugeln verwandelten, waren von Bedeutung.  
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Wirtschaftlich war der Abbau von [[Untersberger Marmor]] für die Fürsterzbischöfe von Bedeutung. Bauwerke in ganz Europa wurden damit errichtet - in der [[Stadt Salzburg]] beispielsweise der [[Residenzbrunnen]]. Auch die [[Kugelmühlen]], die Abfälle der Steinbrüche, aber auch Bachsteine in Kugeln verwandelten, waren von Bedeutung.  
    
Das [[Salzburger Quellen|Quellwasser]] des Berges wurde schon im [[15. Jahrhundert]] von Wasserreitern in die Stadt Salzburg gebracht. Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] unternahm dann [[1654]] den ersten Versuch des Baus einer hölzernen Wasserleitung in die Stadt.
 
Das [[Salzburger Quellen|Quellwasser]] des Berges wurde schon im [[15. Jahrhundert]] von Wasserreitern in die Stadt Salzburg gebracht. Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] unternahm dann [[1654]] den ersten Versuch des Baus einer hölzernen Wasserleitung in die Stadt.
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Schon sehr früh entstanden waldfreie Almflächen wie die ''Rosittenalm'', ''Klingeralm'', ''Schweigmühlalm'' oder eine Reihe von Almen mit der Endung ''kaser'' (Karkaser, Grubenkaser, Mitterkaser)<ref>''kaser'' kann vom lateinischen Wort ''casa'' = Hütte (Haus) und vom ''kasen'' = Käse erzeugen abgeleitet werden; Quelle: Quelle: [[Heinz Dopsch]], Ewald Hiebl: ''Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm, Neu-Anif'', 2003, Herausgeber: Gemeinde Anif, Beitrag ''Rund um den Untersberg'', Christian Uhlir, S. 32</ref>.
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Schon sehr früh entstanden waldfreie Almflächen wie die ''Rosittenalm'', die ''Klingeralm'', die ''Schweigmühlalm'' oder eine Reihe von Almen mit der Endung ''kaser'' (Karkaser, Grubenkaser, Mitterkaser)<ref>''kaser'' kann vom lateinischen Wort ''casa = Hütte (Haus)'' und vom ''kasen = Käse erzeugen'' abgeleitet werden; Quelle: [[Heinz Dopsch]], Ewald Hiebl: ''Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm, Neu-Anif'', 2003, Herausgeber: Gemeinde Anif, Beitrag ''Rund um den Untersberg'', Christian Uhlir, S. 32</ref>.
    
Die wissenschaftliche Erforschung des Untersberges begann erst im [[19. Jahrhundert]], wobei der Salzburger [[Eberhard Fugger]] zu nennen wäre.
 
Die wissenschaftliche Erforschung des Untersberges begann erst im [[19. Jahrhundert]], wobei der Salzburger [[Eberhard Fugger]] zu nennen wäre.
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Der Tourismus begann [[1845]] mit der Erschließung der [[Kolowratshöhle]]. Ab [[1870]] begann dann der [[Alpenverein]] mit dem Anlegen von Steigen. Die zwar schon länger bekannt gewesene [[Schellenberger Eishöhle]] wurde allerdings erst [[1925]] der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. [[1883]] wurde das [[Zeppezauerhaus|Untersberghaus]] errichtet. Die 7,5 Kilometer lange Skiabfahrt entstand am Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]].
 
Der Tourismus begann [[1845]] mit der Erschließung der [[Kolowratshöhle]]. Ab [[1870]] begann dann der [[Alpenverein]] mit dem Anlegen von Steigen. Die zwar schon länger bekannt gewesene [[Schellenberger Eishöhle]] wurde allerdings erst [[1925]] der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. [[1883]] wurde das [[Zeppezauerhaus|Untersberghaus]] errichtet. Die 7,5 Kilometer lange Skiabfahrt entstand am Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]].
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Von [[Sankt Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] bei [[Grödig]] führt die [[Untersbergseilbahn]] zum ''Geiereck'' hinauf. Bei klarer Sicht kann man vom Untersberg über das [[Rosittental]] und das Gebirgsjägerdenkmal bis hin zu den [[Salzkammergut|Salzkammergutseen]] und die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] sehen.  
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Von [[Sankt Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] bei [[Grödig]] führt die [[Untersbergseilbahn]] zum ''Geiereck'' hinauf. Bei klarer Sicht kann man vom Untersberg über das [[Rosittental]] und das Gebirgsjägerdenkmal bis hin zu den [[Salzkammergut|Salzkammergutseen]] und den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] sehen.  
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Während der Sommermonate kann man ausgedehnte Wanderungen und Klettertouren unternehmen, sowie Paragleiten. Wintersportler können die [[Untersbergbahn]] als [[Aufstiegshilfen|Aufstiegshilfe]] für Skitouren und zum Skifahren auf der 7,5 km langen Talabfahrtsstrecke nutzen. Die Skiabfahrt endet in [[Fürstenbrunn]], 20 Gehminuten von der Talstation der [[Untersbergbahn]] entfernt. Alternativ verkehrt die [[Buslinie 35]] und bei Bedarf ein zusätzlicher Zubringerbus.  
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Während der Sommermonate kann man ausgedehnte Wanderungen und Klettertouren unternehmen sowie paragleiten. Wintersportler können die [[Untersbergbahn]] als [[Aufstiegshilfen|Aufstiegshilfe]] für Skitouren und zum Skifahren auf der 7,5 km langen Talabfahrtsstrecke nutzen. Die Skiabfahrt endet in [[Fürstenbrunn]], 20 Gehminuten von der Talstation der [[Untersbergbahn]] entfernt. Alternativ verkehrt die [[Buslinie 35]] und bei Bedarf ein zusätzlicher Zubringerbus.  
    
=====Berghütten=====
 
=====Berghütten=====
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Auf Salzburger Seite sind das [[Bergrestaurant Hochalm]] ganzjährig und das [[Zeppezauerhaus]] saisonal bewirtschaftet.
 
Auf Salzburger Seite sind das [[Bergrestaurant Hochalm]] ganzjährig und das [[Zeppezauerhaus]] saisonal bewirtschaftet.
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Auf Bayerischer Seite gibt es die [[Toni Lenz Hütte]] auf 1.411 m ü. A. neben der [[Schellenberger Eishöhle]] und das [[Stöhrhaus]] auf 1.894 m ü. A.
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Auf bayerischer Seite gibt es die [[Toni Lenz Hütte]] auf 1.411 m ü. A. neben der [[Schellenberger Eishöhle]] und das [[Stöhrhaus]] auf 1.894 m ü. A.
    
=====Wander- und Kletterwege=====
 
=====Wander- und Kletterwege=====
 
Einige der Aufstiegewege haben das Wort [[Reitsteig|Reit]] noch in sich, wie der ''Reitsteig'', der von der Bergstation über das Zeppezauerhaus, die ''Steinere Stiege'' am ''Eisgraben'' vorbei nach [[Glanegg]] (465 m ü. A.) führt. Andere so genannte ''Steige'' wie der ''Weinsteig'' oder [[Dopplersteig]] (eröffnet [[1875]]) führen ebenfalls ins Salzburgische hinunter.
 
Einige der Aufstiegewege haben das Wort [[Reitsteig|Reit]] noch in sich, wie der ''Reitsteig'', der von der Bergstation über das Zeppezauerhaus, die ''Steinere Stiege'' am ''Eisgraben'' vorbei nach [[Glanegg]] (465 m ü. A.) führt. Andere so genannte ''Steige'' wie der ''Weinsteig'' oder [[Dopplersteig]] (eröffnet [[1875]]) führen ebenfalls ins Salzburgische hinunter.
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Auf der Bayerischen Seite gibt es einen Aufstieg von [[Marktschellenberg]] aus zur ''Toni Lenz Hütte'' und zur [[Schellenberger Eishöhle]].
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Auf der bayerischen Seite gibt es einen Aufstieg von [[Marktschellenberg]] aus zur ''Toni Lenz Hütte'' und zur [[Schellenberger Eishöhle]].
    
==Höhlen==
 
==Höhlen==
 
* Die [[Kolowratshöhle]] ist eine der ältesten bekannten Höhlen im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]].  
 
* Die [[Kolowratshöhle]] ist eine der ältesten bekannten Höhlen im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]].  
 
* [[Großer Eiskeller]]  
 
* [[Großer Eiskeller]]  
* Die [[Schellenberger Eishöhle]] im [[Berchtesgadener Land]]: sie ist im Rahmen einer 45-minütigen Führung, täglich von 10 bis 16 Uhr während der Sommersaison, zu besichtigen ist.
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* [[Schellenberger Eishöhle]] im [[Berchtesgadener Land]]: sie ist im Rahmen einer 45-minütigen Führung, täglich von 10 bis 16 Uhr während der Sommersaison, zu besichtigen.
* Die [[Eishöhle]] zwischen ''Salzburger Hochthron'' und ''Berchtesgadener Hochthron''
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* [[Eishöhle]] zwischen ''Salzburger Hochthron'' und ''Berchtesgadener Hochthron''
* [[Salzburger Schacht]] in unmittelbarer Umgebung vom [[Salzburger Hochthron]]
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* [[Salzburger Schacht]] in unmittelbarer Umgebung des [[Salzburger Hochthron]]s
* [[Kargrabenhöhe]]südwestlich der Schellenberger Eishöhle
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* [[Kargrabenhöhe]] südwestlich der Schellenberger Eishöhle
* [[Gamslöcher]] Nähe Kolwrathöhle
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* [[Gamslöcher]]: Nähe Kolowrathöhle
 
* [[Mausloch]]
 
* [[Mausloch]]
    
==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Veitlbruch Quelle]], dessen Wasser man auch Heilkraft nachsagt (auf der Straße von [[Fürstenbrunn]] nach [[Großgmain]])
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* [[Veitlbruch Quelle]], deren Wasser man auch Heilkraft nachsagt (auf der Straße von [[Fürstenbrunn]] nach [[Großgmain]])
 
* [[Fürstenbrunner Quellhöhle]]
 
* [[Fürstenbrunner Quellhöhle]]
 
* [[Glanegger Tiefbrunnen]]
 
* [[Glanegger Tiefbrunnen]]
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[[Bild:P1130337-2.jpg|thumb|Eingriff ins [[Landschaftsschutzgebiet]] Untersberg, Oktober 2007]]
 
[[Bild:P1130337-2.jpg|thumb|Eingriff ins [[Landschaftsschutzgebiet]] Untersberg, Oktober 2007]]
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Da der Untersberg in einem [[Naturschutzgebiete|Naturschutzgebiet]] ([[Landschaftsschutzverordnung Untersberg, 1981]]) liegt, gelten für Eingriffe ins Landschaftsbild und in die Ökologie des Berges besondere Bestimmungen. Die Beachtung des [[Naturschutz]]es müsste überdies nach der auch im Bundesland Salzburg rechtsgültigen und völkerrechtlich verbindlichen [[Alpenkonvention]] erfolgen.  Im Gemeindegebiet von [[Großgmain]] gibt es innerhalb des Landschaftsschutzgebiets auch noch den [[Naturpark Untersberg]].
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Da der Untersberg in einem [[Naturschutzgebiete|Naturschutzgebiet]] ([[Landschaftsschutzverordnung Untersberg, 1981]]) liegt, gelten für Eingriffe ins Landschaftsbild und in die Ökologie des Berges besondere Bestimmungen. Die Beachtung des [[Naturschutz]]es müsste überdies nach der auch im Bundesland Salzburg rechtsgültigen und völkerrechtlich verbindlichen [[Alpenkonvention]] erfolgen.  Im Gemeindegebiet von [[Großgmain]] gibt es innerhalb des Landschaftsschutzgebiets auch noch den [[Naturpark Untersberg]].
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Der Großteil des Waldes ist im Besitz von [[Maximilian Mayr-Melnhof]]. Aufgrund von starken Stürmen und den daraus sich ergebenden Waldschäden im Jänner 2007 müssen aus diesem Waldgebiet größere Mengen Bruchholz abtransportiert werden. Unmittelbar nach dem Sturm "Kyrill" wurde im Februar 2007 mit dem Bau einer Forststraße begonnen, die wegen ihrer Anlage in den Medien vielfach als "Forstautobahn" bezeichnet worden ist.
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==="Forstautobahn"-Problem===
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Der Großteil des Waldes ist im Besitz von [[Maximilian Mayr-Melnhof]]. Aufgrund von starken Stürmen und den daraus sich ergebenden Waldschäden im Jänner 2007 mussten aus diesem Waldgebiet größere Mengen Bruchholz abtransportiert werden. Unmittelbar nach dem Sturm "Kyrill" wurde im Februar 2007 unterhalb der Klingeralm mit dem Bau einer Forststraße begonnen, die wegen ihrer Anlage in den Medien vielfach als "Forstautobahn" bezeichnet worden ist.
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Auf einem Stück im Bereich des Großen Brunntals erfolgte die Bringung des Holzes aus dem Sturmschaden auf einer großen Fläche durch Helikopter-Bringung. Einige hundert Meter westlich davon wird derzeit das Holz auf einer großen Fläche in etwa gleicher Höhe (ca. 1100 m) im Bereich des Kühsteins mittels mobiler Seilbahn aufgearbeitet. Wieder einige hundert Meter westlich davon erfolgt nun unterhalb der Klingeralm der Bau einer Forststraße, die in den Medien vielfach als "Forstautobahn" bezeichnet wird. Begründet wird dieser Bau mit einer drohenden Schädlingsplage ([[Borkenkäfer, Scolytidae]]). Weshalb allerdings in diesem Fall keine schonende Bringung, etwa durch Helikopter oder mittels mobiler Seilbahn, erfolgt, ist eine offene Frage. Die Forststraße ist seit mehreren Monaten bis zu einer Höhe von ca. 1.000 m befahrbar. In Höhen darüber ist sie noch in Bau. Aber auch entlang der befahrbaren Strecke wurde das Holz weder entrindet noch abtransportiert. Wäre die Borkenkäfergefahr der Grund für den Bau der Forststraße, hätte der mögliche Abtransport des Holzes längst erfolgen müssen. Jetzt ist der Borkenkäfer jahreszeitgemäß längst ausgeflogen.  
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Auf einem Stück im Bereich des Großen Brunntals erfolgte die Bringung des Holzes aus dem Sturmschaden auf einer großen Fläche durch Helikopter-Bringung. Einige hundert Meter westlich davon wird derzeit das Holz auf einer großen Fläche in etwa gleicher Höhe (ca. 1100 m) im Bereich des Kühsteins mittels mobiler Seilbahn aufgearbeitet. Wieder einige hundert Meter westlich davon erfolgte der Bau der erwähnten "Forstautobahn". Begründet wurde dieser Bau mit einer drohenden Schädlingsplage ([[Borkenkäfer, Scolytidae]]). Weshalb allerdings in diesem Fall keine schonende Bringung, etwa durch Helikopter oder mittels mobiler Seilbahn, erfolgte, ist eine offene Frage. Die Forststraße ist bis zu einer Höhe von mehr als 1.000 m befahrbar. Aber auch entlang der befahrbaren Strecke wurde das Holz weder entrindet noch abtransportiert. Wäre die Borkenkäfergefahr der Grund für den Bau der Forststraße, hätte der mögliche Abtransport des Holzes längst erfolgen müssen.  
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Was den Bau der Forststraße an sich und ihre Ausmaße anlangt, so führte beides zu einer kontrovers und öffentlich über die Salzburger Medien geführten Diskussion zwischen Vertretern der Naturschutzbehörde, der Forstbehörde und dem Grundeigentümer einerseits sowie einer Gruppe von Landschafts- und Umweltschützern andererseits. Diese Diskussion hält an. An der Forststraße wird weiter gebaut. Für den Bau der Forststraße erfolgen umfangreiche Rodungen.
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Was den Bau der Forststraße an sich und ihre Ausmaße anlangt, so führte beides zu einer kontrovers und öffentlich über die Salzburger Medien geführten Diskussion zwischen Vertretern der Naturschutzbehörde, der Forstbehörde und dem Grundeigentümer einerseits sowie einer Gruppe von Landschafts- und Umweltschützern andererseits. Für den Bau der Forststraße erfolgten umfangreiche Rodungen.
    
==Brauchtum==
 
==Brauchtum==
Alljährlich im Dezember findet in einem der salzburger Orte am Fuße des Massivs [[Die Wilde Jagd vom Untersberg]] statt.
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Alljährlich im Dezember findet in einem der Salzburger Orte am Fuße des Massivs [[Die Wilde Jagd vom Untersberg]] statt.
    
==Sagen und Legenden==
 
==Sagen und Legenden==
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Datei:2005-10-15, Untersbergbilder. Zeppezauerhaus 186.jpg| [[Zeppezauerhaus]] am Untersberg, Ansicht von der Bergstation der Untersbergbahn
 
Datei:2005-10-15, Untersbergbilder. Zeppezauerhaus 186.jpg| [[Zeppezauerhaus]] am Untersberg, Ansicht von der Bergstation der Untersbergbahn
 
Datei:Die drei nachbarn A.JPG|drei Nachbarn: [[Watzmann]], [[Hochkalter]] (Bildmitte), Untersberg, Ansicht vom [[Thalgauberg]] aus  
 
Datei:Die drei nachbarn A.JPG|drei Nachbarn: [[Watzmann]], [[Hochkalter]] (Bildmitte), Untersberg, Ansicht vom [[Thalgauberg]] aus  
Datei:Unterbergansicht vom Almerberg.jpg| Untersbergansicht vom Almerberg, mit [[Puch]] und [[Urstein]]
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Datei:Unterbergansicht vom Almerberg.jpg|Untersbergansicht vom Almerberg, mit [[Puch]] und [[Urstein]]
 
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