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| | Wie jüngere Forschungen (2009) ergeben haben, wurden die meisten Erzbischöfe nach ihrem Tod zunächst in lauwarmen Wein gewaschen, anschließend seziert und schließlich zum Teil einbalsamiert. Innereien der Erzbischöfe, d.h. das Herz und das Gehirn, vereinzelt auch die Eingeweide finden sich zum Teil als Reliquien an besonderen Wirkungsstätten der jeweiligen Erzbischöfe abseits des Grabes.<ref>Quelle "Salzburg heute"-Beitrag am 21. Februar 2009</ref> | | Wie jüngere Forschungen (2009) ergeben haben, wurden die meisten Erzbischöfe nach ihrem Tod zunächst in lauwarmen Wein gewaschen, anschließend seziert und schließlich zum Teil einbalsamiert. Innereien der Erzbischöfe, d.h. das Herz und das Gehirn, vereinzelt auch die Eingeweide finden sich zum Teil als Reliquien an besonderen Wirkungsstätten der jeweiligen Erzbischöfe abseits des Grabes.<ref>Quelle "Salzburg heute"-Beitrag am 21. Februar 2009</ref> |
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| − | ===Wahl des Erzbischofs === | + | ===Wahl der Erzbischöfe === |
| | :''Hauptartikel: [[Wahl des Salzburger Erzbischofs]]'' | | :''Hauptartikel: [[Wahl des Salzburger Erzbischofs]]'' |
| | Anhand eines [[Domkapitel]]<nowiki>protokolls</nowiki> aus dem Jahr [[1772]] konnte die Salzburger Archivarin [[Ulrike Engelsberger]] 2012 "erstmals", wie sie sagt, den [[Kapitelsaal (Domkapitel)|Kapitelsaal]] lokalisieren, in dem die Erzbischöfe gewählt worden sind: Es ist der heutige Senatssitzungssaal der [[Universität Salzburg]] an der [[Kapitelgasse]].<ref>{{Quelle SN|28. Juni 2012 "Er war der Letzte seiner Art"}}</ref> | | Anhand eines [[Domkapitel]]<nowiki>protokolls</nowiki> aus dem Jahr [[1772]] konnte die Salzburger Archivarin [[Ulrike Engelsberger]] 2012 "erstmals", wie sie sagt, den [[Kapitelsaal (Domkapitel)|Kapitelsaal]] lokalisieren, in dem die Erzbischöfe gewählt worden sind: Es ist der heutige Senatssitzungssaal der [[Universität Salzburg]] an der [[Kapitelgasse]].<ref>{{Quelle SN|28. Juni 2012 "Er war der Letzte seiner Art"}}</ref> |
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| | ==== Salzburg ein kirchenrechtlicher Sonderfall==== | | ==== Salzburg ein kirchenrechtlicher Sonderfall==== |
| − | Während der Papst in der Regel freie Hand bei der Bestellung von Bischöfen hat, liegt in der [[Erzdiözese Salzburg]] kirchenrechtlich eine Sonderfall vor: Das [[Salzburger Domkapitel]], das aus zwölf Priestern besteht, hat das Recht, aus einem von Rom vorgelegten Dreiervorschlag den künftigen Erzbischof in geheimer Abstimmung zu wählen. Der Papst muss die Wahl dann noch bestätigen. Sobald der vatikanische Vorschlag in Salzburg eintrifft, hat das Domkapitel 90 Tage Zeit, um den Erzbischof zu wählen. Eine ganz ähnliche Regelung hat die Erzdiözese Freiburg im Breisgau, Deutschland. | + | Während der Papst in der Regel freie Hand bei der Bestellung von Bischöfen hat, liegt in der [[Erzdiözese Salzburg]] kirchenrechtlich eine Sonderfall vor: Das [[Salzburger Domkapitel]], das aus zwölf Priestern besteht, hat das Recht, aus einem von Rom vorgelegten Dreiervorschlag den künftigen Erzbischof in geheimer Abstimmung zu wählen. Der Papst muss die Wahl dann bestätigen. Sobald der vatikanische Vorschlag in Salzburg eintrifft, hat das Domkapitel 90 Tage Zeit, um den Erzbischof zu wählen. Eine ganz ähnliche Regelung besitzt die Erzdiözese Freiburg im Breisgau im Südwesten Deutschlands. |
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| | ==Bischöfe== | | ==Bischöfe== |