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| − | '''RAMSAU''' | + | [[Datei:Ramsau 101.jpg|thumb|Ramsaukirche]] |
| − | | + | [[Datei:Ramsau 090.jpg|thumb|Schigebiet Ramsau]] |
| − | im Berchtesgadener Land | + | [[Datei:Ramsau 100.jpg|thumb|Ramsau]] |
| − | | + | '''Ramsau''' bei [[Berchtesgaden]] ist eine Gemeinde im oberbayerischen [[Landkreis Berchtesgadener Land]]. Der heilklimatische Kurort liegt im Ramsauer Tal und hat am [[Nationalpark Berchtesgaden]] Anteil (zwei Drittel der Gemeindefläche gehören dazu). |
| − | GESCHICHTE:
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| − | Die dauerhafte Besiedlung Ramsaus dürfte nach der Gründung der Fürstprobstei Berchtesgaden im 12. bis 13. Jahrhundert erfolgt sein.
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| − | Durch Ramsau führte der wichtige Handelsweg über den Hirschbichl in den Pinzgau.
| + | ==Geschichte== |
| − | Mit Fuhrwerken und Lasttieren transportierten die Salzsäumer auf diesem Weg das weiße Gold (Salz) aus Berchtesgaden in das benachbarte Österreich. Ramsau teilt sich zurückgehend auf diese fürstpröpstliche Zeit in 4 Gnotschaften: Antenbichl, Au, Schwarzeck und Taubensee.
| + | Die dauerhafte Besiedlung Ramsaus dürfte nach der Gründung der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] im [[12. Jahrhundert|12.]] bis [[13. Jahrhundert]] erfolgt sein. |
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| − | Neben dem Handel war die wirtschaftliche Struktur überwiegend von der Land- und Forstwirtschaft bestimmt, die für die Bewohner nur sehr karge Erträge abwarf.
| + | Durch Ramsau führte der wichtige Handelsweg über den [[Hirschbichl]] in den [[Pinzgau]]. Mit Fuhrwerken und Lasttieren transportierten die [[Samer|Salzsäumer]] auf diesem Weg das weiße Gold ([[Salz]]) aus [[Berchtesgaden]] in das benachbarte [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]. Ramsau teilt sich zurückgehend auf diese fürstpröpstliche Zeit in vier ''Gnotschaften''<ref>Gnotschaft ist eine von altersher bestehende Benennung von Ortschaften bzw. Dörfern im Landkreis Berchtesgadener Land, die ehemals zur Fürstpropstei Berchtesgaden gehörten; mehr siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Gnotschaft Wikipedia Deutschland Gnotschaft]</ref>: Antenbichl, Au, Schwarzeck und Taubensee. |
| − | Zeitweise wurden in Ramsau auch Mühlsteine aus Ramsauer Nagelfluh gewonnen.
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| − | Nach Auflösung der Fürstprobstei Berchtesgaden kam Ramsau zu Bayern und wurde im Zuge der Verwaltungsreform 1818 eine selbständige politische Gemeinde.
| + | Neben dem Handel war die wirtschaftliche Struktur überwiegend von der Land- und Forstwirtschaft bestimmt, die für die Bewohner nur sehr karge Erträge abwarf. Zeitweise wurden in Ramsau auch Mühlsteine aus Ramsauer [[Nagelfluh]] gewonnen. |
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| − | Im 19.Jahrhundert begann ein grundlegender Strukturwandel in der Gemeinde:
| + | Nach Auflösung der Fürstpropbstei Berchtesgaden kam Ramsau zu [[Bayern]] und wurde im Zuge der Verwaltungsreform [[1818]] eine selbständige politische Gemeinde. |
| − | Die romantische Landschaft und die traumhafte Bergszenerie lockten die ersten Gäste zur Sommerfrische in das Tal, das Zeitalter des Tourismus hatte begonnen.
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| − | Heute ist die Gemeinde Ramsau b. Berchtesgaden mit ca. 3500 Gästebetten, jährlich ca. 55.000 Gästen und ca. 350.000 Übernachtungen einer der wichtigsten Tourismusorte des Berchtesgadener Landes. | + | Im [[19. Jahrhundert]] begann ein grundlegender Strukturwandel in der Gemeinde: Die romantische Landschaft und die traumhafte Bergszenerie lockten die ersten Gäste zur Sommerfrische in das Tal, das Zeitalter des [[Fremdenverkehr]]s hatte begonnen. Heute ist die Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden mit ca. 3500 Gästebetten, jährlich ca. 55.000 Gästen und ca. 350.000 Übernachtungen einer der wichtigsten Fremdenverkehrsorte des [[Berchtesgadener Land]]es. |
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| − | Die Gemeinde blieb auch nach der Gebietsreform in Bayern (1972) eine eigenständige Gemeinde. Seit 1978 ist sie auch Nationalparkgemeinde des einzigen deutschen Nationalparks in den Alpen. | + | Die Gemeinde blieb auch nach der Gebietsreform in Bayern (1972) eine eigenständige Gemeinde. Seit 1978 ist sie auch Nationalparkgemeinde des einzigen deutschen Nationalparks in den [[Alpen]]. |
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| | + | Weltbekannt ist die Ramsauer Pfarrkirche St. Sebastian. Auf Gemälden großer Maler und Post- und Weihnachtskarten geht das Motiv in die ganze Welt. |
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| − | Weltbekannt ist die Ramsauer Pfarrkirche St. Sebastian. Auf Gemälden großer Maler und Post- und Weihnachtskarten geht das Motiv in die ganze Welt.
| + | ==Weblinks== |
| | + | * [http://de.wikipedia.org/wiki/Ramsau_bei_Berchtesgaden Wikipedia Deutschland Ramsau] |
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| | + | ==Fußnote== |
| | + | <references/> |
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| − | [[Datei:Ramsau 101.jpg|thumb|Ramsaukirche]] | + | [[Kategorie:Ort (Bayern)]] |
| − | [[Datei:Ramsau 090.jpg|thumb|Schigebiet Ramsau]] | + | [[Kategorie:Bayern]] |
| − | [[Datei:Ramsau 100.jpg|thumb| Ramsau]] | + | [[Kategorie:Geografie]] |
| | + | [[Kategorie:Berchtesgadener Land]] |
| | + | [[Kategorie:Grenzregion]] |