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| | ==Sektion Bogensport== | | ==Sektion Bogensport== |
| − | Dr. Georg Klammler, Wirt Helmut Hemetsberger und Alfred Walch hatten 1984 die Idee, eine Sportart auf die Beine zu stellen, die in der Region einzigartig ist und auch touristisch eine Attraktion sein soll. So veranstaltete man z.B. das höchstgelegene Bogenturnier Europas auf den Kitzsteinhorn, die Landesmeisterschaft usw. 1998 musste die Sektion ruhend gemeldet werden, die bestehende Anlage wurde durch den örtlichen Tourismusverband betreut. 2003 wurde die Sektion wieder aktiviert und durch einen 14-Scheiben 3D-Jagdparcours im Luziawald erweitert, welcher wesentlich zur Attraktivitätssteigerung dieser aufstrebenden Sportart beitrug. Das Bogensport-Angebot wird dementsprechend besonders touristisch genutzt. | + | Dr. Georg Klammler, Wirt Helmut Hemetsberger und Alfred Walch hatten 1984 die Idee, eine Sportart auf die Beine zu stellen, die in der Region einzigartig ist und auch touristisch eine Attraktion sein soll. So veranstaltete man z.B. das höchstgelegene Bogenturnier Europas auf den Kitzsteinhorn, die Landesmeisterschaft usw. 1998 musste die Sektion ruhend gemeldet werden, die bestehende Anlage wurde durch den örtlichen Tourismusverband betreut. 2003 wurde die Sektion wieder aktiviert und durch einen 14-Scheiben 3D-Jagdparcours im Luziawald erweitert, welcher wesentlich zur Attraktivitätssteigerung dieser aufstrebenden Sportart beitrug. Das Bogensport-Angebot wird dementsprechend besonders touristisch genutzt. Obmann ist derzeit Werner Innerhofer. |
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| | ==Sektion Schilauf== | | ==Sektion Schilauf== |
| | Gründungssektion der Sportunion Niedernsill. Bereits in den ersten Jahren veranstaltete die Sektion Ortsmeisterschaften. Herausragend waren dabei Josef und Walter Hutter. Walter Hutter startete 1956 auch bei den Österreichischen Union Winterspielen in Maria Zell, wo er Spitzenplätze errang. Im Jahre 1958 gewann er das Alpenpokalrennen auf der Resterhöhe. Er hat die damaligen Spitzenläufern, u.a. Anderl Molterer im diversen Rennen herausgefordert. Aus beruflichen Gründen blieb ihm eine Karriere als Schirennläufer verwehrt. | | Gründungssektion der Sportunion Niedernsill. Bereits in den ersten Jahren veranstaltete die Sektion Ortsmeisterschaften. Herausragend waren dabei Josef und Walter Hutter. Walter Hutter startete 1956 auch bei den Österreichischen Union Winterspielen in Maria Zell, wo er Spitzenplätze errang. Im Jahre 1958 gewann er das Alpenpokalrennen auf der Resterhöhe. Er hat die damaligen Spitzenläufern, u.a. Anderl Molterer im diversen Rennen herausgefordert. Aus beruflichen Gründen blieb ihm eine Karriere als Schirennläufer verwehrt. |
| − | Mit der Errichtung des Liftes auf der Kerschbaum-Leitn und am Bärnbach erhielt der Schilauf einen weiteren Aufschwung. Ab 1970 wurden in Obertauern Trainerkurse abgehalten und Talschaften gegründet. Aus dieser Zeit stammen auch die Kindercup-Rennen. Diese organisatorischen Maßnahmen und sportlich hervorragende und engagierte Trainer waren auch der Grund für die nun folgenden großen Erfolge. Martina Altenberger, Josef Geisler, Elke Hofer und Hannes Sojer errangen im Schülerbereich zahlreiche Landes- und Staatsmeistertitel. 1979 waren 5 Niedernsiller Mitglied des Landeskaders, 1980 wurden sie unter Trainer Hans Unterberger zweite in der Landescupwertung. | + | Mit der Errichtung des Liftes auf der Kerschbaum-Leitn und am Bärnbach erhielt der Schilauf einen weiteren Aufschwung. Ab [[1970]] wurden in Obertauern Trainerkurse abgehalten und Talschaften gegründet. Aus dieser Zeit stammen auch die Kindercup-Rennen. Diese organisatorischen Maßnahmen und sportlich hervorragende und engagierte Trainer waren auch der Grund für die nun folgenden großen Erfolge. Martina Altenberger, Josef Geisler, Elke Hofer und Hannes Sojer errangen im Schülerbereich zahlreiche Landes- und Staatsmeistertitel. [[1979]] waren 5 Niedernsiller Mitglied des Landeskaders, [[1980]] wurden sie unter Trainer Hans Unterberger zweite in der Landescupwertung. |
| − | 1980 wurde unter dem Dachverband ASKÖ ein eigener Schiklub gegründet und die Union-Sektion ruhend gemeldet. Herausragende Erfolge aus dieser Zeit waren der Junioren- (1985) und Vizejuniorenweltmeistertitel (1986) durch Astrid Geisler. Martina Altenberger zog durch einen tragischen Trainingsunfall eine schwere Handverletzung zu und wurde 1988 bei der Versehrten-Olympiade in Innsbruck dreifache Olympiasiegerin. Sie ist bis heute die erfolgreichste Sportlerin Niedernsills. | + | 1980 wurde unter dem Dachverband [[ASKÖ]] ein eigener Schiklub gegründet und die Union-Sektion ruhend gemeldet. Herausragende Erfolge aus dieser Zeit waren der Junioren- (1985) und Vizejuniorenweltmeistertitel ([[1986]]) durch Astrid Geisler. Martina Altenberger zog durch einen tragischen Trainingsunfall eine schwere Handverletzung zu und wurde 1988 bei der Versehrten-Olympiade in Innsbruck dreifache Olympiasiegerin. Sie ist bis heute die erfolgreichste Sportlerin Niedernsills. |
| | 1994 wurde die ruhend gemeldete Union-Sektion wieder aktiviert. Erfolgreichster Sportler dieser Zeit war Daniel Hutter mit drei Vizelandesmeistertiteln und einer Bronzemedaille bei den Österreichischen Meisterschaften. Auch bei internationalen Rennen konnte er einige beachtliche Ergebnisse einfahren. | | 1994 wurde die ruhend gemeldete Union-Sektion wieder aktiviert. Erfolgreichster Sportler dieser Zeit war Daniel Hutter mit drei Vizelandesmeistertiteln und einer Bronzemedaille bei den Österreichischen Meisterschaften. Auch bei internationalen Rennen konnte er einige beachtliche Ergebnisse einfahren. |
| | 2004 wurde die Sektion Schilauf wiederum zweite in der Salzburger Landescupwertung. | | 2004 wurde die Sektion Schilauf wiederum zweite in der Salzburger Landescupwertung. |
| − | Größter aktueller Hoffnungsträger ist Mariella Voglreiter, deren herausragendster Erfolg der Junioren-Vizeweltmeistertitel 2009 im Super G in Garmisch-Partenkirchen ist. | + | Größter aktueller Hoffnungsträger ist [[Mariella Voglreiter]], deren herausragendster Erfolg der Junioren-Vizeweltmeistertitel 2009 im Super G in Garmisch-Partenkirchen ist. |
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| | == Erfolge Schilauf == | | == Erfolge Schilauf == |
| − | 2. Platz Landescup 1980 und 2004 | + | 2. Platz Landescup [[1980]] und [[2004]] |
| − | Martina Altenberger 3-fach Olympiasiegerin Versehrtensport 1988 | + | Martina Altenberger 3-fach Olympiasiegerin Versehrtensport [[1988]] |
| − | Astrid Geisler Juniorenweltmeisterin 1985 und Vizejuniorenweltmeistern 1986 | + | Astrid Geisler Juniorenweltmeisterin [[1985]] und Vizejuniorenweltmeistern [[1986]] |
| − | Mariella Voglreiter Vizejuniorenweltmeisterin 2009 | + | [[Mariella Voglreiter]] Vizejuniorenweltmeisterin [[2009]] |
| | Daniel Hutter 3. Österreichische Meisterschaft | | Daniel Hutter 3. Österreichische Meisterschaft |
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| | ==Sektion Tennis== | | ==Sektion Tennis== |
| − | Durch die Errichtung einer Tennisanlage im Freizeitgelände war es nur die logische Folge, dass auch eine entsprechende Sektion gegründet wurde. 1978 duellierten sich 12 Teilnehmer um den Ortsmeistertitel, den letztendlich der spätere Union-Obmann Franz Dullnig errang. Er war zusammen mit Josef Wallner auch im Doppel erfolgreich. 1980 wurde das Clubheim errichtet und im sportlichen Bereich eine Rangliste erstellt und mit den Schülertraining begonnen. Seit 1981 nimmt die Sektion am Meisterschaftsbetrieb des Salzburger Tennisverbandes teil. Seit 1993 kann durch die Errichtung einer Flutlichtanlage auch in den Abendstunden gespielt werden. | + | Durch die Errichtung einer Tennisanlage im Freizeitgelände war es nur die logische Folge, dass auch eine entsprechende Sektion gegründet wurde. [[1978]] duellierten sich 12 Teilnehmer um den Ortsmeistertitel, den letztendlich der spätere Union-Obmann Franz Dullnig errang. Er war zusammen mit Josef Wallner auch im Doppel erfolgreich. [[1980]] wurde das Klubheim errichtet und im sportlichen Bereich eine Rangliste erstellt und mit den Schülertraining begonnen. Seit [[1981]] nimmt die Sektion am Meisterschaftsbetrieb des Salzburger Tennisverbandes teil. Seit [[1993]] kann durch die Errichtung einer Flutlichtanlage auch in den Abendstunden gespielt werden. |
| − | Durch die intensive Jugendarbeit stellten sich auch relativ rasch die Erfolge ein. Die Damen spielten sogar im Jahr 1997 gegen Cricket Wien um den Aufstieg in die Staatsliga B. Durch den Weggang einiger Schlüsselspielerinnen konnte dieser Erfolg nicht mehr wiederholt werden. Die Herren schafften mit der ersten Mannschaft den Aufstieg bis in die 1. Klasse. In der zweiten Mannschaft wird vor allem versucht, junge Spieler in den Turnierbetrieb zu integrieren. | + | Durch die intensive Jugendarbeit stellten sich auch relativ rasch die Erfolge ein. Die Damen spielten sogar im Jahr [[1997]] gegen Cricket Wien um den Aufstieg in die Staatsliga B. Durch den Weggang einiger Schlüsselspielerinnen konnte dieser Erfolg nicht mehr wiederholt werden. Die Herren schafften mit der ersten Mannschaft den Aufstieg bis in die 1. Klasse. In der zweiten Mannschaft wurde vor allem versucht, junge Spieler in den Turnierbetrieb zu integrieren. |
| | Auch im Breitensport ist die Sektion Tennis sehr engagiert. So werden spezielle Turnier u.a. zwischen des Ortsteilen veranstalten und ein spezielles Breitensporttraining angeboten. Sogar ein Kurs für Hausfrauen wurde schon veranstaltet. | | Auch im Breitensport ist die Sektion Tennis sehr engagiert. So werden spezielle Turnier u.a. zwischen des Ortsteilen veranstalten und ein spezielles Breitensporttraining angeboten. Sogar ein Kurs für Hausfrauen wurde schon veranstaltet. |
| | Erwähnenswert ist auch, das Mitglieder der Sektion Tennis beim Generali Open 2003 in Kitzbühel zum besten Fanclub gekürt wurden. Sie unterstützten dabei den späteren French-Open Sieger Gaston Gaudio. | | Erwähnenswert ist auch, das Mitglieder der Sektion Tennis beim Generali Open 2003 in Kitzbühel zum besten Fanclub gekürt wurden. Sie unterstützten dabei den späteren French-Open Sieger Gaston Gaudio. |
| − | | + | Derzeit nimmt die Sektion Tennis mit einer [[STV]]-Mannschaftn(Herren), zwei Herrenmannschaften und einer 170 Mannschaft (Senioren) in der Pinzgauer Liga sowie 5 Nachwuchsmannschaften, davon 3 in der Landesliga und 2 in der 1. Klasse am laufenden Meisterschaftsbetrieb der [[Salzburger Tennisverbandes]] teil. Obmann ist Herbert Wahl |
| | ==Erfolge Tennis== | | ==Erfolge Tennis== |
| − | Nina Egger Vizestaatsmeisterin und mehrfache Landesmeisterin, Spielerin beim STC Salzburg in der Staatsliga sowie zahlreiche Nachwuchstitel durch Jürgen Seitinger, Michaela Nindl, Mario Nindl, Sandra Fuchs, Daniel Hutter | + | [[Nina Egger]] Vizestaatsmeisterin und mehrfache Landesmeisterin, Spielerin beim [[STC Salzburg]] in der Staatsliga sowie zahlreiche Nachwuchstitel durch Jürgen Seitinger, Michaela Nindl, Mario Nindl, Sandra Fuchs, Daniel Hutter |
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