Ein späterer Versuch Salzburgs, sich Berchtesgaden gänzlich einzuverleiben, führte [[1611]] zu einem Konflikt zwischen Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und Maximilian I. von Bayern. Der Grund lag in den Erträgen aus dem [[Salzbergwerk Hallein]] und einer Verdopplung der Zölle auf Salzburger Waren, die Maximilian I. durchsetzen wollte. Daraufhin wurde Berchtesgaden von Wolf Dietrich kurzerhand in der Nacht vom [[7. Oktober|7.]] auf den [[8. Oktober]] 1611 besetzt. Dann verließ aber den Salzburger Erzbischof der Mut und er flüchtete, wurde jedoch bald gefasst, musste abdanken und blieb bis zu seinem Tode im Kerker auf [[Festung Hohensalzburg]]. | Ein späterer Versuch Salzburgs, sich Berchtesgaden gänzlich einzuverleiben, führte [[1611]] zu einem Konflikt zwischen Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und Maximilian I. von Bayern. Der Grund lag in den Erträgen aus dem [[Salzbergwerk Hallein]] und einer Verdopplung der Zölle auf Salzburger Waren, die Maximilian I. durchsetzen wollte. Daraufhin wurde Berchtesgaden von Wolf Dietrich kurzerhand in der Nacht vom [[7. Oktober|7.]] auf den [[8. Oktober]] 1611 besetzt. Dann verließ aber den Salzburger Erzbischof der Mut und er flüchtete, wurde jedoch bald gefasst, musste abdanken und blieb bis zu seinem Tode im Kerker auf [[Festung Hohensalzburg]]. |