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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
===Von den Anfangsjahren===
 
===Von den Anfangsjahren===
Michael [[Fuchsberger]], vom Ebenbauer in Koppl-[[Winkl (Koppl)|Winkl]], war gerade 17 Jahre alt, als er sich im Jahre [[1896]] entschloss, in Koppl eine Musikkapelle zu gründen. Wichtigstes Motiv war, dass er es satt hatte, ständig die mühevollen Fußmärsche zur [[Musikkapelle Ebenau|Musikkapelle]] des [[Hüttenwerk Ebenau|Eisenwerkes]] in [[Ebenau]] oder später nach [[Seekirchen]] auf sich zu nehmen.
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[[Michael Fuchsberger]] aus Koppl-[[Winkl (Koppl)|Winkl]], war gerade 17 Jahre alt, als er sich im Jahre [[1896]] entschloss, in Koppl eine Musikkapelle zu gründen. Wichtigstes Motiv war, dass er es satt hatte, ständig die mühevollen Fußmärsche zur [[Musikkapelle Ebenau|Musikkapelle]] des [[Hüttenwerk Ebenau|Eisenwerkes]] in [[Ebenau]] oder später nach [[Seekirchen]] auf sich zu nehmen.
    
Doch aller Anfang war schwer – oder ''ohne Noten koa Musi''. Auf gut deutsch hieß das: Michael Fuchsberger musste sich zunächst einmal auf die Suche nach brauchbaren Noten machen, selbst wenn er viele Melodien im Kopf hatte und aufgrund seiner musikalischen Begabung auch in der Lage war, sie auf Papier zu bringen.
 
Doch aller Anfang war schwer – oder ''ohne Noten koa Musi''. Auf gut deutsch hieß das: Michael Fuchsberger musste sich zunächst einmal auf die Suche nach brauchbaren Noten machen, selbst wenn er viele Melodien im Kopf hatte und aufgrund seiner musikalischen Begabung auch in der Lage war, sie auf Papier zu bringen.
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In den Anfängen rückten die Koppler Musikanten neben kirchlichen Anlässen hauptsächlich zu Hochzeiten und zu Gartenfesten in [[Guggenthal]] aus. Die Gartenfeste fanden, im Gegensatz zum heute beliebten Frühschoppen, Sonntag nachmittags statt. Die Koppler, Guggenthaler, aber auch die Leute aus [[Gnigl]] kamen bei diesen Anlässen zusammen, um miteinander zu plaudern; getanzt wurde nicht.
 
In den Anfängen rückten die Koppler Musikanten neben kirchlichen Anlässen hauptsächlich zu Hochzeiten und zu Gartenfesten in [[Guggenthal]] aus. Die Gartenfeste fanden, im Gegensatz zum heute beliebten Frühschoppen, Sonntag nachmittags statt. Die Koppler, Guggenthaler, aber auch die Leute aus [[Gnigl]] kamen bei diesen Anlässen zusammen, um miteinander zu plaudern; getanzt wurde nicht.
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Gerne eingeladen wurden die Koppler Trachtenmusiker am Anfang der [[20. Jahrhundert]]s und vor allem nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zu Konzerten in die Stadt Salzburg. Für die Auftritte in der Stadt verlangte man von den Kopplern, dass sie in der so genannten „Alten Tracht“, einer Bauerntracht des zu Ende gehenden [[19. Jahrhundert]]s, auftraten. Die Tracht bestand aus einem grauen Trachtenrock mit Stehkragen und Revers, sowie einem grauen Hut mit grünem Band. Sie musste von den Musikern teilweise ausgeliehen werden.  
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Gerne eingeladen wurden die Koppler Trachtenmusiker am Anfang der [[20. Jahrhundert]]s und vor allem nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zu Konzerten in die Stadt Salzburg. Für die Auftritte in der Stadt verlangte man von den Kopplern, dass sie in der so genannten „Alten Tracht“, einer Bauerntracht des zu Ende gehenden [[19. Jahrhundert]]s, auftraten. Die Tracht bestand aus einem grauen Trachtenrock mit Stehkragen und Revers, sowie einem grauen Hut mit grünem Band. Sie musste von den Musikern teilweise ausgeliehen werden.
    
===In der Zwischenkriegszeit===
 
===In der Zwischenkriegszeit===
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