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| − | [[Datei:Biberngasse Haus Nr 31 Weihergut.jpg|thumb|das domkapitularische Weihergut]]Das '''domkatitularische Weihergut''' ist ein historisches Gebäude im [[Salzburger Stadtteil]] [[Morzg]] an der [[Biberngasse]] Nr.31 (früher zu [[Gneis]] zugerechnet), das lange Zeit die [[Galerie Weihergut]] beherbergte. Es ist eines von drei historischen [[Weihergut|Weihergütern]] in der Stadt. | + | [[Datei:Biberngasse Haus Nr 31 Weihergut.jpg|thumb|das domkapitularische Weihergut]]Das '''domkatitularische Weihergut''' ist ein historisches Gebäude im [[Salzburger Stadtteil]] [[Morzg]] an der [[Biberngasse]] Nr. 31 (früher zu [[Gneis]] zugerechnet), das lange Zeit die [[Galerie Weihergut]] beherbergte. Es ist eines von drei historischen [[Weihergut|Weihergütern]] in der Stadt. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | das Salzburger Domkapitel konnte um 1600 das „Schlössl ob der Gmain“ anstelle des Jagdschloss Guggenthal im Tauschweg erwerben. Zu dem alten Schlösschen gehörte auch ein Meierhof („Weyerbauer“), der sich neben dem Hauptgebäude (heute Biberngasse 29) befand. An der Westseite des einstigen Meierhofes befinden sich zwei Wappen von Ägid Rem, der von 1520 bis 1536 Bischof von Chiemsee war, sowie die Inschrift: Aegidius D. g. Epis(copus) Chiemen(sis) aedes has ex fundamentis instauravit. | + | das Salzburger Domkapitel konnte um 1600 das „''Schlössl ob der Gmain''“ anstelle des [[Schloss Guggenthal|Jagdschlosses Guggenthal]] im Tauschweg erwerben. Zu dem alten Schlösschen gehörte auch ein [[Meierhof]] („[[Weyerbauer]]“), der sich neben dem Hauptgebäude (heute Biberngasse 29) befand. An der Westseite des einstigen Meierhofes befinden sich zwei Wappen von Ägid Rem, der von 1520 bis 1536 [[Bischof von Chiemsee]] war, sowie die Inschrift: ''Aegidius D. g. Epis(copus) Chiemen(sis) aedes has ex fundamentis instauravit''. |
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| − | Mit dem Ende des Fürsterzbistums kam es in private Hände und war bis nach 1960 als Bauerngut geführt. Der namensgebende kleine Hofweiher befand sich unmittelbar an der unteren Kante der Friedhofsterrasse und erhielt sein Wasser auf einer nächstgelegenen Quelle. Der Weiher wurde wohl im Zusammenhang mit der Errichtung des Kommunalfriedhofes bzw. wenige Jahre nach der Errichtung desselben zugeschüttet. Der Bau befindet sich heute in Privatbesitz und wird großteils als Wohnhaus genutzt. | + | Mit dem Ende des [[Fürsterzbistum]]s kam es in private Hände und war bis nach 1960 als Bauerngut geführt. Der namensgebende kleine Hofweiher befand sich unmittelbar an der unteren Kante der [[Friedhofsterrasse]] und erhielt sein Wasser auf einer nächstgelegenen Quelle. Der Weiher wurde wohl im Zusammenhang mit der Errichtung des Kommunalfriedhofes bzw. wenige Jahre nach der Errichtung desselben zugeschüttet. Der Bau befindet sich heute in Privatbesitz und wird größtenteils als Wohnhaus genutzt. |
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| | ==Aussehen und Nutzung == | | ==Aussehen und Nutzung == |
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| | == Quelle == | | == Quelle == |
| − | * Dehio Salzburg Stadt und Land; aus der Serie Die Kunstdenkmäler Österreichs, Vlg Schroll, Wien 1986, | + | * Dehio Salzburg Stadt und Land; aus der Serie Die Kunstdenkmäler Österreichs, Vlg Schroll, Wien 1986, |
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