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'''Manfred Magnus''' (* [[4. Oktober]] [[1939]] in Salzburg) war ein bekannter und erfolgreicher [[Motorradrennfahrer]] (fünffacher österreichischer Motorradstaatsmeister).

==Leben==
Sein Vater, [[Anton Magnus|Toni Magnus]], legte Manfred bereits den Bazillus des Rennsports in die Wiege. Vater Magnus betrieb eine renommierte Salzburger Fahrschule und war selbst sehr erfolgreich im Motorsport aktiv gewesen.

Schon als kleiner Bub nahm Manfred an Seifenkistenrennen auf der Autobahn am [[Walserberg]] und bei [[Wallfahrtskirche Maria Plain|Maria Plain]] teil. Mit 15 erhielt er sein erste Moped bei der Salzburger Firma [[Artmaier]], die damals schon eine BWM-Vertretung in Salzburg hatte. Dieses Moped, ein Puch-Moped, war der Stolz von Manfred und, nach seiner Aussage, das schnellste in der Stadt Salzburg. Mit 16 trat er dann bereits zur Führerscheinprüfung an und nahm in der Steiermark bei der ''Sollböck-Bergwertungsfahrt'' [[1956]] mit einer [[KTM]]-Tarzan teil. Er errang dabei eine Goldmedaille. Schon [[1957]] begann er richtig Rennen zu fahren. beim [[Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See|Zeller Eisrennen]] wurde er Zweiter in der 125-cm³-Klasse Skijöring hinter [[Paul Schwarz]], Salzburg, und [[Erwin Lechner]] (alle drei auf KTM). Es folgte ein dritter Platz beim Flugplatzrennen in Knittelfeld, Steiermark in der 125-cm³-Klasse und ein zweiter Platz in der 175-cm³-Klasse.

[[1958]] begann er mit dem Eisrennen in Thiersee, [[Nordtirol]], wo er in der 125-cm³-Klasse Zweiter hinter dem Tiroler Franz Albert wurde; bereits im 175-cm³-Rennen am selben Tag besiegte er dann aber Albert und ging als Erster über die Ziellinie.

Bedingt durch sein Studium in Deutschland sah man Manfred Magnus erst wieder ab [[1961]] auf Rennstrecken. Beim "[[Großer Preis von Österreich|Großen Preis von Österreich]]" beim [[1. Mai Rennen]] werde er auf seiner neu erworbenen Paton 125 bester Österreicher. Das Jahr 1961 beendete er dann bereits mit seinem ersten Staatsmeistertitel in der 125-cm³-Klasse und löste damit den langjährigen Staatsmeister Erwin Lechner ab. Es folgten noch [[1963]], [[1964]] und [[1965]] Staatsmeistertitel in der selben Klassse ([[1962]] wurde kein Staatsmeistertitel vergeben). [[1970]] gewann er dann abermals den Staatsmeistertitel, jedoch in der 350-cm³-Klasse.

Bei Rekordversuchsfahrten 1963 auf der Autobahn Salzburg-Süd bei [[Grödig]]/[[Anif]] Magnus den fliegenden Kilometer in 21,71 Sekunden - damals ein neuer Rekord.

==Quelle==
* [Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer] aus dem [http://www.reisemosaik.at/Oldtimer/ Motorrad-, Literatur- und Bildarchiv Helmut Krackowizer]

[[Kategorie:Person|Magnus, Manfred]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Magnus, Manfred]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Magnus, Manfred]]
[[Kategorie:Sport|Magnus, Manfred]]
[[Kategorie:Motorsport|Magnus, Manfred]]
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)|Magnus, Manfred]]
[[Kategorie:Sportler|Magnus, Manfred]]
[[Kategorie:Motorradrennfahrer|Magnus, Manfred]]

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