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'''Anny Malata-Neumüller''' (* [[1884]], † [[1967]]) war eine Tochter des des [[Salzburg]]er Kaufmanns Johann [[Neumüller]] und dessen Gattin Anna Theresia Neumüller geb. [[Irresberger]].  
 
'''Anny Malata-Neumüller''' (* [[1884]], † [[1967]]) war eine Tochter des des [[Salzburg]]er Kaufmanns Johann [[Neumüller]] und dessen Gattin Anna Theresia Neumüller geb. [[Irresberger]].  
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==Leben==
 
Als sie noch zu Hause bei den Eltern lebte, sah Prof. [[Anton Aicher]], Bildhauer und Gründer des [[Salzburger Marionettentheater]]s, eine Plastik, die Anny als junges Mädchen geschaffen hatte. Davon war Aicher so entzückt, dass er ihren Eltern zuredete, sie nach Wien in die ''Kunstgewerbeschule'' zu schicken.  
 
Als sie noch zu Hause bei den Eltern lebte, sah Prof. [[Anton Aicher]], Bildhauer und Gründer des [[Salzburger Marionettentheater]]s, eine Plastik, die Anny als junges Mädchen geschaffen hatte. Davon war Aicher so entzückt, dass er ihren Eltern zuredete, sie nach Wien in die ''Kunstgewerbeschule'' zu schicken.  
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Um diese Zeit war sie auch beim Kölner Werkbund tätig.
 
Um diese Zeit war sie auch beim Kölner Werkbund tätig.
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Sie stand als Bildhauerin in der Tradition Auguste Rodins. In ''Frankfurt'', wohin sie mit ihrem Mann übersiedelte (die Ehe wurde allerdings 1933 geschieden), schuf sie besonders Kinderporträts. Zu ihren Werken zählt auch eine Büste der Tänzerin Mary Wigman.
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Sie stand als Bildhauerin in der Tradition Auguste Rodins. In Frankfurt am Main, Deutschland, wohin sie mit ihrem Mann übersiedelte (die Ehe wurde allerdings 1933 geschieden), schuf sie besonders Kinderporträts. Zu ihren Werken zählt auch eine Büste der Tänzerin Mary Wigman.
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Durch Dr. Gustel Rivoir kam sie an die ''Kunstgewerbeschule'' in ''Offenbach'', wo sie bei den Professoren Stoidl und Zobel drei Jahre lang die ''Weberei'' erlernte.  
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Durch Dr. Gustel Rivoir kam sie an die Kunstgewerbeschule in Offenbach, Deutschland, wo sie bei den Professoren Stoidl und Zobel drei Jahre lang die ''Weberei'' erlernte.  
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Mit ihrem neuerworbenen Wissen ging sie zurück nach ''Salzburg'', in den Neumüllerschen Familienstammsitz am Rathausplatz. Ihre Wolle ließ sie sich in einem „Heim für gefallene Mädchen" spinnen – irgendwo an der Straße nach Berchtesgaden gelegen – und färbte sie in der Folge selber ein, um sie zu verweben. Die Tochter [[Veronika Malata|Veronika]] sollte später von der Kunst des Webens und den Arbeiten ihrer Mutter profitieren.
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Mit ihrem neu erworbenen Wissen ging sie zurück nach Salzburg, in den Neumüllerschen Familienstammsitz am [[Rathausplatz]]. Ihre Wolle ließ sie sich in einem „Heim für gefallene Mädchen" spinnen – irgendwo an der Straße nach [[Berchtesgaden]] gelegen – und färbte sie in der Folge selber ein, um sie zu verweben. Die Tochter [[Veronika Malata|Veronika]] sollte später von der Kunst des Weben und den Arbeiten ihrer Mutter profitieren.
    
=====Quellen=====
 
=====Quellen=====
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[[Kategorie:Person| Malata-Neumüller, Anny]]
 
[[Kategorie:Person| Malata-Neumüller, Anny]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)| Malata-Neumüller, Anny]]
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[[Kategorie:Person (Familie)| Malata-Neumüller, Anny]]
 
[[Kategorie:Künstler| Malata-Neumüller, Anny]]
 
[[Kategorie:Künstler| Malata-Neumüller, Anny]]
 
[[Kategorie:Bildhauer| Malata-Neumüller, Anny]]
 
[[Kategorie:Bildhauer| Malata-Neumüller, Anny]]

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