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Im Frühjahr 2010 schrieben die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] dann den Saal zum Verkauf aus.  
 
Im Frühjahr 2010 schrieben die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] dann den Saal zum Verkauf aus.  
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[[Maximilian Mayr-Melnhof]] zeigte im November 2010 dann Interesse am Kauf und Wiederaufbau des {{PAGENAME}}. Dazu plant er die Errichtung eines Gebäudes auf dem Gelände des [[Gutshof Glanegg]]. So könnte der Saal wieder Repräsentationszwecken und Veranstaltungen (z. B. Theateraufführungen) der Öffentlichkeit zugänglich werden. Für dieses Vorhaben budgetiert Mayr-Melnhof über eine Million Euro.
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[[Maximilian Mayr-Melnhof]] zeigte im November 2010 dann Interesse am Kauf und Wiederaufbau des {{PAGENAME}}. Dazu plant er die Errichtung eines Gebäudes auf dem Gelände des [[Gutshof Glanegg]]. So könnte der Saal wieder Repräsentationszwecken und Veranstaltungen (z. B. Theateraufführungen) der Öffentlichkeit zugänglich werden. Für dieses Vorhaben budgetiert Mayr-Melnhof über eine Million Euro. Gewidmet wäre der Saal seiner 2010 verstorbenen Mutter [[Maria Anna Mayr Melnhof]] und könnte unter dem Marketingnamen ''MAM'', für ''Maria Anna Marmorsaal'', vermarktet werden.  Mayr Melnhof bot für den historischen Saal einen symbolischen Kaufpreis von 100 Euro - was den ÖBB deutlich zu wenig war.  
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Mayr-Melnhof ist auch Teilhaber begründet auch aus dieser Sicht sein Interesse. Gewidmet wäre der Saal seiner 2010 verstorbenen Mutter [[Maria Anna Mayr Melnhof]] und könnte unter dem Marketingnamen ''MAM'', für [[Maria Anna Marmorsaal]], vermarktet werden.  Mayr Melnhof bot für den historischen Saal einen symbolischen Kaufpreis von 100 Euro - was den ÖBB deutlich zu wenig war. Der Materialwert des Marmorsaals wird auf 80.000 Euro geschätzt. Aus ähnlichem Grund scheiterte ein Kaufangebot der Gemeinde Adnet. Bürgermeister Wolfgang Auer (ÖVP) bot für den Saal - gefertigt aus Adneter Marmor - ebenfalls eine symbolische Summe: einen Euro.  
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Der Materialwert des Marmorsaals wird auf 80.000 Euro geschätzt. Aus ähnlichem Grund scheiterte ein Kaufangebot der Gemeinde Adnet. Bürgermeister Wolfgang Auer (ÖVP) bot für den Saal - gefertigt aus Adneter Marmor - ebenfalls eine symbolische Summe: einen Euro.  
    
=== Käufer gefunden ===
 
=== Käufer gefunden ===
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== Neueröffnung im Müllner Bräu ==
 
== Neueröffnung im Müllner Bräu ==
Sechs Jahrzehnte, von 1949 bis 2009, war der Marmorsaal Salzburgs Bahnhofsrestaurant, der auch gerne als Veranstaltungssaal genutzt wurde. Beim Bahnhofsneubau wurde auf Grund einer Initiative von Salzburger Bürger der Saal aus Adneter Marmor erhalten. Ab nun hat der Marmorsaal unter dem Namen "Nicolaussaal" einen neuen Platz im Augustinerbräu Mülln gefunden. "''Dass sich die geistlich und wirtschaftlich Verantwortlichen des Augustinerbräu Mülln entschieden haben, dem Adneter Marmorsaal mit seiner Geschichte und seinen vielen Geschichten eine neue 'ewige' Heimstatt zu geben, ist mehr als nur erfreulich. Salzburg hat jetzt nicht nur einen der schönsten und modernsten Bahnhöfe Salzburgs, sondern das Bräustübl hat nun mit dem Nicolaussaal eine neue Attraktion''", so [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer]] am Samstag, [[22. April]] [[2017]] bei der Einweihung des neuen Saals im Augustiner Bräu Mülln.
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Sechs Jahrzehnte, von 1949 bis 2009, war der Marmorsaal Salzburgs Bahnhofsrestaurant, der auch gerne als Veranstaltungssaal genutzt wurde. Beim Bahnhofsneubau wurde auf Grund einer Initiative von Salzburger Bürger der Saal aus Adneter Marmor erhalten. Ab nun hat der Marmorsaal unter dem Namen "[[Abt Nicolaus-Saal]]" einen neuen Platz im Augustinerbräu Mülln gefunden. "''Dass sich die geistlich und wirtschaftlich Verantwortlichen des Augustinerbräu Mülln entschieden haben, dem Adneter Marmorsaal mit seiner Geschichte und seinen vielen Geschichten eine neue 'ewige' Heimstatt zu geben, ist mehr als nur erfreulich. Salzburg hat jetzt nicht nur einen der schönsten und modernsten Bahnhöfe Salzburgs, sondern das Bräustübl hat nun mit dem Nicolaussaal eine neue Attraktion''", so [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer]] am Samstag, [[22. April]] [[2017]] bei der Einweihung des neuen Saals im Augustiner Bräu Mülln.
    
==Quellen==
 
==Quellen==