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'''Rolf Maedel''' (* [[17. März]] [[1917]] in Berlin; † [[9. Jänner]] [[2000]] in [[Salzburg]]) war Komponist, Dirigent und Professor an der [[Hochschule Mozarteum]].

==Leben==
Maedel begann seine Studien an der Universität der Künste Berlin und schloss sie [[1943]] an der Hochschule Mozarteum ab. Zu seinen Lehrern zählten [[Clemens Krauss]], [[Walter Lampe]], [[Friedrich Frischenschlager]] und [[Meinhard Zeilinger]].

Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Rolf Maedel zunächst als freischaffender Künstler. Unter dem Eindruck seines Lehrers [[Johann Nepomuk David]] entstand eine Vielzahl an Kompositionen: Klavierstücke, Kammermusik und Lieder. Er war Mitglied des "Salzburger Kammertrios" und arbeitete auch als Assistent von [[Bernhard Paumgartner]].

Als Dirigent trat Maedel in vielen großen Städten Europas auf, auch bei den [[Salzburger Festspiele]]n war er [[1962]], [[1963]] und [[1968]] zu Gast.

[[1947]] begann er seine Lehrtätigkeit an der Hochschule Mozarteum. Dort traf er auch auf [[Franz Richter-Herf]], mit dem er sich ab [[1970]] der Erforschung von Mikrotonmusik widmete und [[1972]] das [[Institut für musikalische Grundlagenforschung]] gründete. [[1976]] wurde Maedel zum Hochschulprofessor am Mozarteum ernannt, als solcher emeritierte er [[1987]].

==Literarische Werke==
* Rolf Maedel: ''Mikrotöne. Aufbau, Klangwert, Beziehungen''. Helbling 1983

==Quellen==
* Music Information Centre [http://www.mica.at/composerdb/details/Composer/composer22367.asp?cat=composer&letter=m]
* Gesellschaft für Ekmelische Musik [http://www.ekmelic-music.org/komp.htm]
* Mozarteum [http://www.moz.ac.at/german/publications/cv/maedel.shtml]

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