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Bereits in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s war die Bevölkerung der damals noch eigenständigen Gemeinde [[Maxglan]] so stark angewachsen, dass der Ruf nach einer eigenen Schule immer lauter wurde. Zählte das einfache Bauerndorf [[1832]] nur 788 Einwohner, so waren es laut der [[1890]] durchgeführten Volkszählung 3465 Menschen, die sich  dort ansiedelten. Zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s war Maxglan nach der Landeshauptstadt die größte Gemeinde [[Salzburg (Bundesland)|Salzburgs]].
 
Bereits in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s war die Bevölkerung der damals noch eigenständigen Gemeinde [[Maxglan]] so stark angewachsen, dass der Ruf nach einer eigenen Schule immer lauter wurde. Zählte das einfache Bauerndorf [[1832]] nur 788 Einwohner, so waren es laut der [[1890]] durchgeführten Volkszählung 3465 Menschen, die sich  dort ansiedelten. Zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s war Maxglan nach der Landeshauptstadt die größte Gemeinde [[Salzburg (Bundesland)|Salzburgs]].
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[[1872]] erwarb die Gemeinde den Grund neben der Kirche in der [[Siezenheimer Straße]].  Zwei Jahre später war der Bau mit zwei Lehrerzimmern und einer Lehrerwohnung fertig. Der Turnunterricht fand im Tanzsaal des heutigen [[Gasthaus Noisternig|Gasthauses Noisternig]] statt. Doch schon bald wurde das Schulhaus zu klein und der Bau eines weiteren Gebäudes [[1895]] notwendig. Noch heute ist dieses mit einem Pavillon mit dem ursprünglichen Schulhaus an der Siezenheimer Straße verbunden.
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[[1872]] erwarb die Gemeinde den Grund neben der Kirche in der [[Siezenheimer Straße]].  Zwei Jahre später war der Bau mit zwei Lehrerzimmern und einer Lehrerwohnung fertig. Der Turnunterricht fand im Tanzsaal des heutigen [[Gasthof zum Noisternig|Gasthauses Noisternig]] statt. Doch schon bald wurde das Schulhaus zu klein und der Bau eines weiteren Gebäudes [[1895]] notwendig. Noch heute ist dieses mit einem Pavillon mit dem ursprünglichen Schulhaus an der Siezenheimer Straße verbunden.
    
Nicht selten waren es private Geldgeber, die den Unterricht der rund 300 Maxglaner Schüler förderten. Der von Maxglaner Bürgern zur Jahrhundertwende ins Leben gerufene "Kronenclub" finanzierte Schulbücher und Hefte, versorgte bedürftige Schüler mit  Wäsche und bezahlte die Ausspeisung. Ein Friseur schnitt armen Schülern sogar die Haare, ein Apotheker stellte unentgeltlich das Verbandsmaterial zur Verfügung.
 
Nicht selten waren es private Geldgeber, die den Unterricht der rund 300 Maxglaner Schüler förderten. Der von Maxglaner Bürgern zur Jahrhundertwende ins Leben gerufene "Kronenclub" finanzierte Schulbücher und Hefte, versorgte bedürftige Schüler mit  Wäsche und bezahlte die Ausspeisung. Ein Friseur schnitt armen Schülern sogar die Haare, ein Apotheker stellte unentgeltlich das Verbandsmaterial zur Verfügung.