| − | Die Handlung oder Faktorei wurde [[1705]] von [[Freysauff|Caspar Freysauf]] gegründet und [[1759]] von dessen Sohn Johann Kaspar Freysauf als Geschäftsnachfolger des Vaters weitergeführt. Johann Kaspar Freysauf war der größte Fernhändler Salzburgs für »Levantware«: u. a. Baumwolle, Eichengalläpfel (für Tinte), Stahl, Tuch und Seide. Gehandelt wurde auch mit Wein. Dessen Sohn blieb ledig. Daher wurde die Handlung [[1803]]/[[1804]] an [[Franz Anton Schaffner]] verkauft, der die Handlung unter dem alten Namen weiterführte. [[1812]] trat [[Franz Xaver Späth]], zukünftiger Schwiegersohn von Franz Anton Schaffner, ins das Geschäft mit ein. Am 3. November [[1814]] kam eine Wein- und Ausschankgerechtigkeit dazu. Die Geschäftsverbindung bestand jedoch nur kurze Zeit. | + | Die Handlung oder Faktorei — heute würde man diese als eine Import-Export-Firma bezeichnen — wurde [[1705]] von [[Freysauff|Caspar Freysauf]] gegründet und [[1759]] von dessen Sohn Johann Kaspar Freysauf als Geschäftsnachfolger des Vaters weitergeführt. Johann Kaspar Freysauf war der größte Fernhändler Salzburgs für »Levantware«: u. a. Baumwolle, Eichengalläpfel (für Tinte), Stahl, Tuch und Seide. Gehandelt wurde auch mit Wein. Dessen Sohn blieb ledig. Daher wurde die Handlung [[1803]]/[[1804]] an [[Franz Anton Schaffner]] verkauft, der die Handlung unter dem alten Namen weiterführte. [[1812]] trat [[Franz Xaver Späth]], zukünftiger Schwiegersohn von Franz Anton Schaffner, ins das Geschäft mit ein. Am 3. November [[1814]] kam eine Wein- und Ausschankgerechtigkeit dazu. Die Geschäftsverbindung bestand jedoch nur kurze Zeit. |