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Im [[Flachgau]] standen Dutzende Feuerwehren im Einsatz beim Beseitigen von umgestürzten Bäumen auf Fahrbahnen. Insgesamt meldete die [[Landeswarnzentrale]] 240 Einsätze im gesamten Bundesland, an denen 67 [[Feuerwehr]]en mit rund 1 550 Helfern in Einsatz waren.
 
Im [[Flachgau]] standen Dutzende Feuerwehren im Einsatz beim Beseitigen von umgestürzten Bäumen auf Fahrbahnen. Insgesamt meldete die [[Landeswarnzentrale]] 240 Einsätze im gesamten Bundesland, an denen 67 [[Feuerwehr]]en mit rund 1 550 Helfern in Einsatz waren.
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Gegen fünf Uhr in der Früh kam der ÖBB-''Nightjet'' von Graz nach Zürich im Bereich von [[Leogang]] auf offener Strecke zum Stehen. Ein umgestürzter Baum war in die Stromleitung gefallen, die Lok riss den Stamm und die Oberleitung meterweit mit. Die rund 300 Passagiere wurden in die letzten vier Waggons gebeten, die von einer Diesellok in den [[Saalfelden Bahnhof |Bahnhof Saalfelden]] gezogen wurden. Nach fünf Stunden war der Schaden behoben und der Zug konnte weiterfahren.
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Gegen fünf Uhr in der Früh kam der ÖBB-''Nightjet'' von Graz nach Zürich im Bereich von [[Leogang]] auf offener Strecke zum Stehen. Ein umgestürzter Baum war in die Stromleitung gefallen, die Lok riss den Stamm und die Oberleitung meterweit mit. Die rund 300 Passagiere wurden in die letzten vier Waggons gebeten, die von einer Diesellok in den [[Saalfelden Bahnhof |Bahnhof Saalfelden]] gezogen wurden. Nach fünf Stunden war der Schaden behoben und der Zug konnte weiterfahren.  
    
Im Skigebiet von [[Zauchensee]] konnte ein 35-jähriger Slowene nur mehr tot geborgen werden. Er dürfte bei einer Variantenabfahrt gestürzt sein und war in dem mehr als einen Meter hohen Tiefenschnee steckengeblieben.
 
Im Skigebiet von [[Zauchensee]] konnte ein 35-jähriger Slowene nur mehr tot geborgen werden. Er dürfte bei einer Variantenabfahrt gestürzt sein und war in dem mehr als einen Meter hohen Tiefenschnee steckengeblieben.
    
In [[St. Koloman]] im [[Tennengau]] war so viel Schnee gefallen, dass der Bürgermeister die Bewohner aufrief, zu Hause zu bleiben, nachdem zwei Lawinen auf Gemeindestraßen abgegangen waren. [[Volksschule St. Koloman|Volksschule]] und [[Kindergarten St. Koloman|Kindergarten]] blieben Montag und Dienstag geschlossen.
 
In [[St. Koloman]] im [[Tennengau]] war so viel Schnee gefallen, dass der Bürgermeister die Bewohner aufrief, zu Hause zu bleiben, nachdem zwei Lawinen auf Gemeindestraßen abgegangen waren. [[Volksschule St. Koloman|Volksschule]] und [[Kindergarten St. Koloman|Kindergarten]] blieben Montag und Dienstag geschlossen.
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Immer noch gilt im gesamten Bundesland Lawinenwarnstufe 4; in den vergangenen 24 Stunden gab es etwa 50 bis 80 Zentimeter Neuschnee, für heute, Sonntagvormittag, werden etwa 20 Zentimeter Neuschnee erwartet; [[Obertauern]] und das [[Glemmtal]] sind von der Außenwelt abgeschnitten; es kommt zu landesweiten Stromausfälle in 800 Haushalten;<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schneechaos-wetterchaos-in-salzburg-wir-ersticken-im-schnee-63558649  www.sn.at]</ref>; der Zugverkehr zwischen [[Saalfelden am Steinernen Meer]] und [[Hochfilzen]] musste heute wegen den Schneemassen eingestellt werden; die Strecke bleibt bis Montag, 7. Jänner 2019 gesperrt;<ref>Quelle [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/sperre-in-salzburg-zuege-stehen-wegen-schneemassen-63633583 www.salzburg24.at]</ref>
    
===== Montag, [[7. Jänner]] =====
 
===== Montag, [[7. Jänner]] =====

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