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Jörg Haider machte Schnell [[1991]] zum Generalsekretär der Bundes-FPÖ. Weil der damalige Landesobmann [[Volker Winkler]] als zu "brav" für die angriffslustig auftretende Haider-Partei galt, wurde dieser [[1992]] entmachtet und Schnell sein Nachfolger. Er übernahm auch den Regierungssitz der FPÖ.
 
Jörg Haider machte Schnell [[1991]] zum Generalsekretär der Bundes-FPÖ. Weil der damalige Landesobmann [[Volker Winkler]] als zu "brav" für die angriffslustig auftretende Haider-Partei galt, wurde dieser [[1992]] entmachtet und Schnell sein Nachfolger. Er übernahm auch den Regierungssitz der FPÖ.
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Die "Datenklau-Affäre" im [[Oktober]] [[1997]] brachte nicht nur das Ende der Regierungstätigkeit Schnells, sondern zugleich auch die Abschaffung des Proporzes in der Salzburger [[Landesregierung]]. FP-Mitarbeiter kamen durch eine Computerpanne an eine vertrauliche Liste aus dem PC des [[SPÖ]]-Obmannes [[Gerhard Buchleitner]], in  der geplante Postenbesetzungen verzeichnet waren. Die Enthüllung des "Postenschachers" ging für die FPÖ daneben: ÖVP und SPÖ stellten einen Misstrauensantrag gegen Schnell und schafften in einem Aufwaschen auch gleich den Regierungsproporz ab.
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Die "Datenklau-Affäre" im [[Oktober]] [[1997]] brachte nicht nur das Ende der Regierungstätigkeit Schnells, sondern zugleich auch die Abschaffung des Proporzes in der Salzburger [[Landesregierung]]. FP-Mitarbeiter sollen  durch eine Computerpanne an eine vertrauliche Liste aus dem PC des [[SPÖ]]-Obmannes [[Gerhard Buchleitner]] gekommen sein, in  der geplante Postenbesetzungen verzeichnet waren. Die Enthüllung des "Postenschachers" ging für die FPÖ daneben: ÖVP und SPÖ stellten einen Misstrauensantrag gegen Schnell und schafften in einem Aufwaschen auch gleich den Regierungsproporz ab.
    
In der Folge verschlechterte sich das Verhältnis von Schnell zu seinem einstigen Mentor Haider. Dessen Stellvertreterin [[Susanne Riess-Passer]] setzte sämtliche FPÖ-Funktionäre im Land Salzburg ab. Ein "Kniefall" Schnells vor Haider machte diesen Schritt wieder rückgängig und rettete Schnell sein Amt als Landesparteiobmann. Schnell soll im Zuge dieser Affäre die Bezeichnung "Königskobra" für Riess-Passer erfunden haben.  
 
In der Folge verschlechterte sich das Verhältnis von Schnell zu seinem einstigen Mentor Haider. Dessen Stellvertreterin [[Susanne Riess-Passer]] setzte sämtliche FPÖ-Funktionäre im Land Salzburg ab. Ein "Kniefall" Schnells vor Haider machte diesen Schritt wieder rückgängig und rettete Schnell sein Amt als Landesparteiobmann. Schnell soll im Zuge dieser Affäre die Bezeichnung "Königskobra" für Riess-Passer erfunden haben.  
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