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Oliver Wurzer selbst wurde am 13. März 2009 von der Polizei tot in seinem Haus in Thalgau aufgefunden, als Todesursache gilt Unterkühlung. 2008 war der Historiker von einem längeren Aufenthalt in Großbritannien zurückgekehrt und hier in Österreich in Existenznot geraten. Diese vertraute er offensichtlich nur seiner unmittelbaren physischen Umgebung an und soll nach Aussage der befassten Polizeibeamten in den letzten Wochen von Naturalspenden gelebt haben.
 
Oliver Wurzer selbst wurde am 13. März 2009 von der Polizei tot in seinem Haus in Thalgau aufgefunden, als Todesursache gilt Unterkühlung. 2008 war der Historiker von einem längeren Aufenthalt in Großbritannien zurückgekehrt und hier in Österreich in Existenznot geraten. Diese vertraute er offensichtlich nur seiner unmittelbaren physischen Umgebung an und soll nach Aussage der befassten Polizeibeamten in den letzten Wochen von Naturalspenden gelebt haben.
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Das regionale Blatt Salzburger Fenster nutzte schließlich sein Begräbnis als Aufmacher, weil von der Gemeinde Thalgau finanziert. Denn die Familie lehnte jegliche Kostenübernahme und damit die Beisetzung in einem der Familiengräber ab. Grund für den innerfamiliären Zwist soll die zu diesem Zeitpunkt nicht abgehandelte Verlassenschaft nach dem Vater von Oliver Wurzer geboten haben, wobei es sich angeblich um ein über Generationen aufgebautes Liegenschaftsvermögen aus Zinshäusern gehandelt hat. Ein weiterer Grund der medial inszinierter Aufregung: Der Verstorbene soll nach Auskunft der Polizei Thalgau seinen Hauptwohnsitz in der Ukraine gehabt haben.
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Das regionale Blatt Salzburger Fenster nutzte schließlich sein Begräbnis als Aufmacher, weil von der Gemeinde Thalgau finanziert. Denn die Familie lehnte jegliche Kostenübernahme und damit die Beisetzung in einem der Familiengräber ab. Grund für den innerfamiliären Zwist soll die zu diesem Zeitpunkt nicht abgehandelte Verlassenschaft nach dem Vater von Oliver Wurzer geboten haben, wobei es sich angeblich um ein über Generationen aufgebautes Liegenschaftsvermögen aus Zinshäusern gehandelt hat. Weiterer Stein des Anstoßes: Der Verstorbene soll nach Auskunft der Polizei Thalgau seinen Hauptwohnsitz in der Ukraine gehabt haben.
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Schließlich bekannte sich eine Trauergemeinde von mehr als 60 Personen am 2.4.2009 im Rahmen einer katholischen Messe zu Oliver Wurzer. Den familären Rahmen bildete die Grabrede von Prof. Dr. Gerhard Botz, der sehr persönliche Worte zu den letzten nach inneren Frieden suchenden Jahren von Oliver Wurzer fand.  
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Schließlich bekannte sich eine Trauergemeinde von mehr als 60 Personen am 2. April 2009 im Rahmen einer katholischen Messe zu Oliver Wurzer. Den familären Rahmen bildete die Grabrede von Prof. Dr. Gerhard Botz, der sehr persönliche Worte zu den letzten nach inneren Frieden suchenden Jahren von Oliver Wurzer fand.  
    
Die mehrmals wiederholte Forderung des oben angesprochenen Artikels "Tragisch: Millionenerbe endete im Armengrab", nämlich nach Kostenübernahme durch andere als Familienangehörige ist für den Verfasser dieses Artikels schwer nachvollziehbar. Diese Leistung der Gemeinde erfolgt auf der Grundlage gesetzlicher Vorschriften, wonach diese Körperschaft sich auch so weit als möglich an der Verlassenschaft nach Oliver Wurzer regressieren wird.
 
Die mehrmals wiederholte Forderung des oben angesprochenen Artikels "Tragisch: Millionenerbe endete im Armengrab", nämlich nach Kostenübernahme durch andere als Familienangehörige ist für den Verfasser dieses Artikels schwer nachvollziehbar. Diese Leistung der Gemeinde erfolgt auf der Grundlage gesetzlicher Vorschriften, wonach diese Körperschaft sich auch so weit als möglich an der Verlassenschaft nach Oliver Wurzer regressieren wird.
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