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== Leben ==
 
== Leben ==
Er war der Sohn des Gymnasialdirektors Emil und Auguste Seyß, geborene Arthur. Arthur hatte noch drei Geschwister, zwei Schwestern und einen Bruder. Sein Vater und sein Bruder waren eher dem toleranten Lager der deutschen Minderheit zuzurechnen. Sie erlernten die tschechische Sprache. Arthur hingegen weigerte sich strikt, diese Sprache zu erlernen. Nach der Pensionierung seines Vaters zog die Familie nach Wien.  
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Er war der Sohn des Gymnasialdirektors Emil und Auguste Seyß, geborene Arthur. Arthur hatte noch drei Geschwister, zwei Schwestern und einen Bruder. Sein Vater und sein Bruder waren eher dem toleranten Lager der deutschen Minderheit zuzurechnen. Sie erlernten die tschechische Sprache. Arthur hingegen weigerte sich strikt, diese Sprache zu erlernen. Nach der Pensionierung des Vaters zog die Familie nach Wien.  
    
Durch eine Namensübertragung des Großonkels Heinrich Ritter von Inquart kam es 1906 zum Doppelnamen Seyß-Inquart.  
 
Durch eine Namensübertragung des Großonkels Heinrich Ritter von Inquart kam es 1906 zum Doppelnamen Seyß-Inquart.  
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Am [[7. Dezember]] [[1916]] heiratete Arthur Seyß-Inquart und Gertrude Maschka. Die Trauung nahm sein älterer Bruder Richard vor. Am [[25. Mai]] [[1917]] beendete Arthur Seyß-Inquart sein rechtswissenschaftliches Studium mit Promotion ab.
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Am [[7. Dezember]] [[1916]] heirateten Arthur Seyß-Inquart und Gertrude Maschka. Die Trauung nahm sein älterer Bruder Richard vor. Am [[25. Mai]] [[1917]] beendete Arthur Seyß-Inquart sein rechtswissenschaftliches Studium mit Promotion ab.
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Er engagierte sich in katholisch-nationalen Verbänden und stand ab 1931 mit der [[NSDAP]] in Kontakt, der er 1938 beitrat. 1937 wurde in den österreichischen Staatsrat berufen, um die Verbindung zur "nationalen Opposition" herzustellen. Nach den Besprechungen von Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]] mit [[Adolf Hitler]] am [[16. Februar]] [[1938]] am [[Obersalzberg]] in [[Berchtesgaden]] wurde er österreichischer Innenminister.  
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Er engagierte sich in katholisch-nationalen Verbänden und stand ab 1931 mit der [[NSDAP]] in Kontakt, der er 1938 beitrat. 1937 wurde er in den österreichischen Staatsrat berufen, um die Verbindung zur "nationalen Opposition" herzustellen. Nach den Besprechungen von Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]] mit [[Adolf Hitler]] am [[16. Februar]] [[1938]] am [[Obersalzberg]] in [[Berchtesgaden]] wurde er österreichischer Innenminister.  
    
Nach dem Rücktritt Schuschniggs bildete Seyß-Inquart am [[11. März]] 1938 als Bundeskanzler die nationalsozialistische Bundesregierung, die am [[13. März]] 1938 das Gesetz über den [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich beschloss. Ihr gehörten folgende Mitglieder an: Vizekanzler war Edmund Glaise-Horstenau; Bundesminister für auswärtige Angelegenheiten Wilhelm Wolff; Bundesminister für Justiz [[Franz Hueber]]; Bundesminister für Unterricht [[Oswald Menghin]]; Bundesminister für soziale Verwaltung Hugo Jury; Bundesminister für Finanzen Rudolf Neumayer; Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft Anton Reinthaller und  Bundesminister für Handel und Verkehr Hans Fischböck;  
 
Nach dem Rücktritt Schuschniggs bildete Seyß-Inquart am [[11. März]] 1938 als Bundeskanzler die nationalsozialistische Bundesregierung, die am [[13. März]] 1938 das Gesetz über den [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich beschloss. Ihr gehörten folgende Mitglieder an: Vizekanzler war Edmund Glaise-Horstenau; Bundesminister für auswärtige Angelegenheiten Wilhelm Wolff; Bundesminister für Justiz [[Franz Hueber]]; Bundesminister für Unterricht [[Oswald Menghin]]; Bundesminister für soziale Verwaltung Hugo Jury; Bundesminister für Finanzen Rudolf Neumayer; Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft Anton Reinthaller und  Bundesminister für Handel und Verkehr Hans Fischböck;  
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