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Textersetzung - „Erzstifts Salzburg“ durch „Fürsterzbistums Salzburg
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==Hoher Klerus==
 
==Hoher Klerus==
An der Spitze des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]] stand nach der Vorstellung der frühmittelalterlichen Menschen nicht der [[Erzbischof]] sondern die Schutzheiligen. Solange die Personalunion von Erzbischof und [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] bestand, war Salzburg die Kirche des Apostelfürsten Petrus und des heiligen [[Rupert von Worms|Ruperts]], nach der Trennung [[987]] die ''ecclesia s. Ruperti''. An diese Heiligen fielen auch alle Schenkungen und Priviligierungen von König und Adel.  
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An der Spitze des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]] stand nach der Vorstellung der frühmittelalterlichen Menschen nicht der [[Erzbischof]] sondern die Schutzheiligen. Solange die Personalunion von Erzbischof und [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] bestand, war Salzburg die Kirche des Apostelfürsten Petrus und des heiligen [[Rupert von Worms|Ruperts]], nach der Trennung [[987]] die ''ecclesia s. Ruperti''. An diese Heiligen fielen auch alle Schenkungen und Priviligierungen von König und Adel.  
    
Nach dem bayerischen Stammesrecht sind die Bischöfe durch den fränkischen König eingesetzt worden oder vom Adel gewählt. In der Realität wurden alle Bischöfe des Frühmittelalters vom König selbst oder nach dessen Willen eingesetzt. Der Einfluss, den der Adel hatte, wird in der Tatsache deutlich, dass alle Bischöfe von [[Arn]] bis [[Hartwig]] dem bayrischen Adel entstammten. Von [[Pilgrim I.|Pilgrim]] bis Hartwig waren auch alle Bischöfe eng miteinander verwandt. Erst Heinrich II. brach mit dieser Tradition und ernannte mit [[Gunther von Meißen]] ein Mitglied seiner Regierung zum Bischof, der keine nähere Beziehung zu Salzburg hatte.
 
Nach dem bayerischen Stammesrecht sind die Bischöfe durch den fränkischen König eingesetzt worden oder vom Adel gewählt. In der Realität wurden alle Bischöfe des Frühmittelalters vom König selbst oder nach dessen Willen eingesetzt. Der Einfluss, den der Adel hatte, wird in der Tatsache deutlich, dass alle Bischöfe von [[Arn]] bis [[Hartwig]] dem bayrischen Adel entstammten. Von [[Pilgrim I.|Pilgrim]] bis Hartwig waren auch alle Bischöfe eng miteinander verwandt. Erst Heinrich II. brach mit dieser Tradition und ernannte mit [[Gunther von Meißen]] ein Mitglied seiner Regierung zum Bischof, der keine nähere Beziehung zu Salzburg hatte.

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