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| | Das Wappen der Familie Lodron (Seitenlinie Laterano) zeigt auf dem Schild im roten Feld einen silbernen Löwen (heraldisch: gelöwter Leopard), seit babylonischer Zeit ein Herrschaftssymbol, der aufgerichtet auf seinen Hinterenbeinen schreitend und die Vorderbeine höher bzw, weniger hoch erhebend, seinen Kopf zum Betrachter wendet. Der charakteristische Schwanz (Schweif) war ursprünglich ein sehr langer Doppelschwanz, dessen s-förmig schwingende Enden entfernt bereits je nach Abbildung entfernt einer Breze ähnelten. | | Das Wappen der Familie Lodron (Seitenlinie Laterano) zeigt auf dem Schild im roten Feld einen silbernen Löwen (heraldisch: gelöwter Leopard), seit babylonischer Zeit ein Herrschaftssymbol, der aufgerichtet auf seinen Hinterenbeinen schreitend und die Vorderbeine höher bzw, weniger hoch erhebend, seinen Kopf zum Betrachter wendet. Der charakteristische Schwanz (Schweif) war ursprünglich ein sehr langer Doppelschwanz, dessen s-förmig schwingende Enden entfernt bereits je nach Abbildung entfernt einer Breze ähnelten. |
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| − | Unter Paris Graf von Lodron, der [[1618]] zum Fürsterzbischof gewählt wurde, und unter dem künstlerischen Einfluss des [[Barock]]s wird der Löwe mit einen Schweif dargestellt, der auch als appen Achterknoten (Schlaufe<ref>[https://www.google.at/search?q=Achterknoten&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwig5qffmrPeAhVC3qQKHZXtBIIQ_AUIDigB&biw=1600&bih=754#imgrc=-DW1jMI8KQSngM: www.google.at/Achterknoten]</ref>) interpretierbar ist. | + | Unter Paris Graf von Lodron, der [[1618]] zum Fürsterzbischof gewählt wurde, und unter dem künstlerischen Einfluss des [[Barock]]s wird der Löwe mit einen Schweif dargestellt, der auch als Achterknoten (Schlaufe<ref>[https://www.google.at/search?q=Achterknoten&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwig5qffmrPeAhVC3qQKHZXtBIIQ_AUIDigB&biw=1600&bih=754#imgrc=-DW1jMI8KQSngM: www.google.at/Achterknoten]</ref>) interpretierbar ist. |
| − | Der einandergeschlungene Brezelschweif symbolisiert einen "Liebesknoten". | + | Der ineinander geschlungene Brezelschweif symbolisiert einen "Liebesknoten" <ref>[https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Bauherr/s-z/Salzburg_Paris_Lodron.html]</ref>) . |
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| | == Weitere Beispiele == | | == Weitere Beispiele == |
| | [[File:Gm%C3%BCnd_-_Schloss_Lodron_-_L%C3%B6we.jpg|thumb|150px|left|Löwe in Gmünd (Kärnten]] | | [[File:Gm%C3%BCnd_-_Schloss_Lodron_-_L%C3%B6we.jpg|thumb|150px|left|Löwe in Gmünd (Kärnten]] |
| | [[Datei:Wappen von Franz Anton Fürst Harrach.jpg|thumb|Prunkwappen, Alte Residenz]] | | [[Datei:Wappen von Franz Anton Fürst Harrach.jpg|thumb|Prunkwappen, Alte Residenz]] |
| − | Der Löwe mit dem Brezelschweif wurde auch später noch gelegentlich verwendet, z.B. beim Prunkwappen an der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] von [[Franz Anton Fürst Harrach]] im Jahr [[1710]].
| + | Ein Löwe mit dem Brezelschweif wurde auch von anderen Fürsten gelegentlich verwendet, z.B. im Prunkwappen an der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] von [[Franz Anton Fürst Harrach]] des Jahres [[1710]]. |
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| | Die beiden Löwen im Neuen Schloss in [[Gmünd]] in [[Kärnten]] standen bis [[1840]] im [[Mirabellgarten]] in Salzburg. | | Die beiden Löwen im Neuen Schloss in [[Gmünd]] in [[Kärnten]] standen bis [[1840]] im [[Mirabellgarten]] in Salzburg. |