| − | Kajetan Mühlmann stammte aus einer bäuerlichen Familie in [[Uttendorf]]. Seine Mutter, geb. Juliana Nussbaumer, wurde früh Witwe und heiratete in zweiter Ehe den Vetter ihres ersten Ehemannes. Ihr Sohn Kajetan besuchte in Salzburg die Schule und meldete sich [[1915]] freiwillig zum Kriegsdienst. Er wurde als Angehöriger des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterieregiments Nr. 59 „Erzherzog Rainer“]] im Zuge der Kriegshandlungen schwer verwundet. Nach seiner Genesung studierte er in [[Innsbruck]] und in [[Wien]] Kunstgeschichte. Mühlmann dissertierte über Barockbrunnen und Wasserkunst in Salzburg und schloss sein Studium [[1926]] ab. Es erschienen einige seiner Artikel in Salzburger Zeitungen bevor er ab 1926 die Öffentlichkeitsarbeit der [[Salzburger Festspiele]] übernommen hat. [[1932]] heiratete Mühlmann [[Poldi Wojtek|Leopoldine „Poldi“ Wojtek]], Tochter einer Salzburger Beamtenfamilie und Zeichnerin einiger früher Festspielplakate. Mitte der Dreißigerjahre zählte das Ehepaar Mühlmann zu den im Salzburger Kulturleben notorisch bekannten Personen. (Kajetan Mühlmann war auch mit [[Friedrich Welz]] bekannt. Letzterer nutzte während der NS-Zeit im Rahmen seiner "Einkaufsfahrten" nach [[Frankreich]], die er im Auftrag von Gauleiter [[Friedrich Rainer]] zwecks Erwerb von NS-Raubkunst durchführte, seine Kontakte zu Mühlmann.) | + | Kajetan Mühlmann stammte aus einer bäuerlichen Familie in [[Uttendorf]]. Seine Mutter, geb. Juliana Nussbaumer, wurde früh Witwe und heiratete in zweiter Ehe den Vetter ihres ersten Ehemannes. Ihr Sohn Kajetan besuchte in Salzburg die Schule und meldete sich [[1915]] freiwillig zum Kriegsdienst. Er wurde als Angehöriger des [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Infanterieregiments Nr. 59 „Erzherzog Rainer“]] im Zuge der Kriegshandlungen schwer verwundet. Nach seiner Genesung studierte er in [[Innsbruck]] und in [[Wien]] Kunstgeschichte. Mühlmann dissertierte über Barockbrunnen und Wasserkunst in Salzburg und schloss sein Studium [[1926]] ab. Es erschienen einige seiner Artikel in Salzburger Zeitungen bevor er ab 1926 die Öffentlichkeitsarbeit der [[Salzburger Festspiele]] übernommen hat. [[1932]] heiratete Mühlmann [[Poldi Wojtek|Leopoldine „Poldi“ Wojtek]], Tochter einer Salzburger Beamtenfamilie, Zeichnerin einiger früher Festspielplakate und des noch heute in Verwendung stehenden [[Logo der Salzburger Festspiele|Logos der Salzburger Festspiele]]. Mitte der Dreißigerjahre zählte das Ehepaar Mühlmann zu den im Salzburger Kulturleben notorisch bekannten Personen. (Kajetan Mühlmann war auch mit [[Friedrich Welz]] bekannt. Letzterer nutzte während der NS-Zeit im Rahmen seiner "Einkaufsfahrten" nach [[Frankreich]], die er im Auftrag von Gauleiter [[Friedrich Rainer]] zwecks Erwerb von NS-Raubkunst durchführte, seine Kontakte zu Mühlmann.) |