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[[1929]] hatte anderseits der [[Salzburger Landtag]] beschlossen eine Studiengesellschaft zu gründen die ein [[Tauernwerk-Projekt|Projekt]] prüfen sollte, das die Ableitung und energetische Nutzung aller Tauernbäche über insgesamt 1 000 km Hangkanälen vorsah. Zwei Stauwerke sollten im [[Kapruner Tal]] entstehen ([[Mooserboden]], [[Orglerboden]]) eine dritte riesige Stufe bei [[St. Johann im Pongau]]. Der Verein Naturschutzpark stellte damals fest, "''dass unser Alpenpark durch das Tauernprojekt vernichtet wird und alle unsere Arbeit umsonst geleistet, das viele Geld vergebens aufgewendet wird.''"  
 
[[1929]] hatte anderseits der [[Salzburger Landtag]] beschlossen eine Studiengesellschaft zu gründen die ein [[Tauernwerk-Projekt|Projekt]] prüfen sollte, das die Ableitung und energetische Nutzung aller Tauernbäche über insgesamt 1 000 km Hangkanälen vorsah. Zwei Stauwerke sollten im [[Kapruner Tal]] entstehen ([[Mooserboden]], [[Orglerboden]]) eine dritte riesige Stufe bei [[St. Johann im Pongau]]. Der Verein Naturschutzpark stellte damals fest, "''dass unser Alpenpark durch das Tauernprojekt vernichtet wird und alle unsere Arbeit umsonst geleistet, das viele Geld vergebens aufgewendet wird.''"  
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Dr. Heinrich Medicus berichtete als damaliger österreichischer Präsident des Vereins Naturschutzparke im Juli 1929 aber auch, dass dieser Plan in der österreichischen Bevölkerung auf massiven Widerstand stößt und nur die [[Arbeiterkammer]] den Plan unterstützt. Zwar waren von den folgenden konkreten Kraftwerksplanungen die Flächen des Vereines noch nicht unmittelbar betroffen, die Unberührtheit des Tales war aber schon mit dem für die Kraftwerksarbeiten erforderlichen Straßenbau durch den dortigen Wiegenwald verloren. Die eigentlichen Stauseebereiche waren in der Folge allerdings sehr wohl betroffen. Der Verein war daher um einer Enteignung zu entgehen gezwungen in der Folge im Tauschweg Ersatzflächen im Oberen und Unteren [[Sulzbachtal]] anzunehmen. 1942 wurden als Vorarbeit für den Nationalpark Salzburger Gebiete der Hohen Tauern nach dem Reichsnaturschutzgesetz als alpines Landschaftsschutzgebiet geschützt.  
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Dr. [[Heinrich Medicus]] berichtete als damaliger österreichischer Präsident des Vereins Naturschutzparke im Juli 1929 aber auch, dass dieser Plan in der österreichischen Bevölkerung auf massiven Widerstand stößt und nur die [[Arbeiterkammer]] den Plan unterstützt. Zwar waren von den folgenden konkreten Kraftwerksplanungen die Flächen des Vereines noch nicht unmittelbar betroffen, die Unberührtheit des Tales war aber schon mit dem für die Kraftwerksarbeiten erforderlichen Straßenbau durch den dortigen Wiegenwald verloren. Die eigentlichen Stauseebereiche waren in der Folge allerdings sehr wohl betroffen. Der Verein war daher um einer Enteignung zu entgehen gezwungen in der Folge im Tauschweg Ersatzflächen im Oberen und Unteren [[Sulzbachtal]] anzunehmen. 1942 wurden als Vorarbeit für den Nationalpark Salzburger Gebiete der Hohen Tauern nach dem Reichsnaturschutzgesetz als alpines Landschaftsschutzgebiet geschützt.  
    
Nach dem Europäischen Naturschutzjahr [[1970]] trafen die Bundesländer [[Kärnten]], [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] und Tirol 1971 die [[Heiligenbluter Vereinbarung]] zur Errichtung eines Nationalparkes. Kärnten erklärte [[1981]], Salzburg [[1983]] erste Teilgebiete zum Nationalpark. Der [[Osttirol]]er Teil wurde erst [[1991]] und 1992 in den Nationalpark einbezogen.
 
Nach dem Europäischen Naturschutzjahr [[1970]] trafen die Bundesländer [[Kärnten]], [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] und Tirol 1971 die [[Heiligenbluter Vereinbarung]] zur Errichtung eines Nationalparkes. Kärnten erklärte [[1981]], Salzburg [[1983]] erste Teilgebiete zum Nationalpark. Der [[Osttirol]]er Teil wurde erst [[1991]] und 1992 in den Nationalpark einbezogen.

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