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| − | == Chronologie == | + | == Chronologie des Raumes um das heutige Hotel== |
| − | *[[1350]]: „Der Mönchstein" wird erstmals urkundlich als „Tetelheimer Turm" erwähnt. | + | *[[1350]]: „Der Mönchstein" wird erstmals urkundlich als „Tetelheimer Turm" erwähnt. ER lag etwa 140 m westlich des heutigen Hotrels. |
| | *[[1531]]: [[Virgil Fröschlmoser]] erbaut ein Meyerhaus, Stallungen, einen „Stadl“ und eine Kapelle an das Schlösschen. Auf den Felsenkegel baute er einen steinernen Turm und kurz darauf eine Zisterne. | | *[[1531]]: [[Virgil Fröschlmoser]] erbaut ein Meyerhaus, Stallungen, einen „Stadl“ und eine Kapelle an das Schlösschen. Auf den Felsenkegel baute er einen steinernen Turm und kurz darauf eine Zisterne. |
| | *[[1622]]: Das Schloss wird an das [[Augustinerkloster Salzburg]]-[[Mülln]] verkauft. [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] lässt Befestigungsanlagen wie [[Monikapforte]], [[Augustinerpforte]] und Zugbrücke bauen. | | *[[1622]]: Das Schloss wird an das [[Augustinerkloster Salzburg]]-[[Mülln]] verkauft. [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] lässt Befestigungsanlagen wie [[Monikapforte]], [[Augustinerpforte]] und Zugbrücke bauen. |
| − | *[[1643]]: Laut [[Philipp Harpff]] wird der „Mönchstein“ zu einem dreigeschossigen Turmbau ausgebaut. | + | *[[1643]]: Im Plan von [[Philipp Harpff]] ist im Raum um das heutige Hotelareal ein dreigeschossiger Turm zu sehen. |
| − | *[[1654]]: Das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktiner-Erzstift St. Peter]] erwirbt den Besitz für die „''Gelehrten Herren Professoris''" zur „''Erholung von der schweren Kopfarbeit''". Es erhält daher im Volksmund den Namen das „''Professorenschlössl''". | + | *[[1654]]: Das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktiner-Erzstift St. Peter]] erwirbt den Besitz des heutigen Schlossareals für die „''Gelehrten Herren Professoris''" zur „''Erholung von der schweren Kopfarbeit''". Es erhält daher den Namen „''Professorenschlössl''". |
| − | *[[1661]]: Feierliche Einweihung der Kapelle. Das heutige Turmzimmer wird als astronomische Beobachtungsstation genutzt. | + | *[[1661]]: Feierliche Einweihung der Kapelle. |
| − | *[[1815]]: Berühmte Gäste besuchen den „Mönchstein“: Katharina von Russland bedankt sich mit einem Gürtelband für die Gastfreundschaft, die Fürstin von Liechtenstein hatte beim Gartenhaus "ihre Steinbank zum Schauen“ und [[Alexander von Humboldt]] schreibt begeistert über dieses „Stück Paradies" in der Mozartstadt. | + | *[[1815]]: Berühmte Gäste besuchen die dortigen Schlösschen: Katharina von Russland bedankt sich mit einem Gürtelband für die Gastfreundschaft, die Fürstin von Liechtenstein hatte beim Gartenhaus "ihre Steinbank zum Schauen“ und [[Alexander von Humboldt]] schreibt begeistert über dieses „Stück Paradies" in der Mozartstadt. |
| | *[[1887]]: Der Bankier [[Karl Leitner|Leitner]] lässt von Mülln her eine Straße errichten, die bis zum elektrischen „[[Mönchsbergaufzug]]“ reicht. Der Aufzug ist ebenfalls eine von Leitner finanzierte Konstruktion. | | *[[1887]]: Der Bankier [[Karl Leitner|Leitner]] lässt von Mülln her eine Straße errichten, die bis zum elektrischen „[[Mönchsbergaufzug]]“ reicht. Der Aufzug ist ebenfalls eine von Leitner finanzierte Konstruktion. |
| | *[[1895]]: Die Stadtgemeinde erwirbt den Aufzug, der bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] existiert. Erst dann erfolgt die Versetzung des Mönchsbergaufzugs ins Felsinnere. | | *[[1895]]: Die Stadtgemeinde erwirbt den Aufzug, der bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] existiert. Erst dann erfolgt die Versetzung des Mönchsbergaufzugs ins Felsinnere. |
| − | *[[1919]]: Das Schloss Mönchstein wird baulich wesentlich erweitert. | + | *[[1919]]: Das Schloss Mönchstein wird im Wesentlichen neu errichtet. Der Bauherr greift dabei einen mitteralterlichen Namen aus diesem Raum wieder auf. |
| | *[[1948]]: Ein weiterer Umbau ergänzt das Schloss. | | *[[1948]]: Ein weiterer Umbau ergänzt das Schloss. |
| − | *[[1956]]: Die Familie von Mierka erwirbt den Besitz und baut diesen zu einem Schlosshotel um. | + | *[[1956]]: Die Familie von Mierka erwirbt den Besitz und baut diesen zu einem Schlosshotel um. |
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| | == Bilder == | | == Bilder == |