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Der Erfolg der Rolle brachte ihr weitere Engagements als ''Zerlina'' in ''Don Giovanni'' sowie als ''Cherubino'' in ''Die Hochzeit des Figaro'' im Wiener Schloss Schönbrunn ein.  
 
Der Erfolg der Rolle brachte ihr weitere Engagements als ''Zerlina'' in ''Don Giovanni'' sowie als ''Cherubino'' in ''Die Hochzeit des Figaro'' im Wiener Schloss Schönbrunn ein.  
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[[1990]] beeindruckte Kirchschlager als Finalteilnehmerin beim internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart die Jury. Ein Jahr später gewann sie drei Preise bei der International Belvedere Competition in Wien. Des weiteren gab die lyrische Mezzosopranistin Konzerte in Australien, Frankreich, Deutschland, Italien sowie in der Tschechischen Republik.  
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[[1990]] beeindruckte Angelika Kirchschlager als Finalteilnehmerin beim internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart die Jury. Ein Jahr später gewann sie drei Preise bei der International Belvedere Competition in Wien. Des weiteren gab die lyrische Mezzosopranistin Konzerte in Australien, Frankreich, Deutschland, Italien sowie in der Tschechischen Republik.  
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Seit [[1993]] ist Kirchschlager Ensemblemmitglied der Wiener Staatsoper. In der Saison [[2004]]/[[2005]] war Kirchschlager im Haus am Ring als ''Dorabella'', ''Cherubino'', ''Octavian'' und ''Prinz Orlofsky'' zu erleben. Im Rahmen des Japan Gastspiels der Wiener Staatsoper verkörperte sie im Herbst 2004 die ''Zerlina'' und den ''Cherubino''. Einen großen Erfolg feierte sie in der Titelrolle von ''Sophie's Choice'' bei der Uraufführung in London sowie an der Volksoper Wien. In der Spielzeit 2005/[[2006]] sang Kirchschlager an der Wiener Staatsoper die Partien des ''Cherubino'' und ''Orlofsky''. 2006/[[2007]] gab sie im Theater an der Wien die ''Idamante'' in [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]s ''Idomeneo''.  
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Seit [[1993]] ist Angelika Kirchschlager Ensemblemmitglied der Wiener Staatsoper. In der Saison [[2004]]/[[2005]] war Kirchschlager im Haus am Ring als ''Dorabella'', ''Cherubino'', ''Octavian'' und ''Prinz Orlofsky'' zu erleben. Im Rahmen des Japan Gastspiels der Wiener Staatsoper verkörperte sie im Herbst 2004 die ''Zerlina'' und den ''Cherubino''. Einen großen Erfolg feierte sie in der Titelrolle von ''Sophie's Choice'' bei der Uraufführung in London sowie an der Volksoper Wien. In der Spielzeit [[2005]]/[[2006]] sang Kirchschlager an der Wiener Staatsoper die Partien des ''Cherubino'' und ''Orlofsky''. 2006/[[2007]] gab sie im Theater an der Wien die ''Idamante'' in [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]s ''Idomeneo''.  
    
Die Mezzosopranistin lebt mit ihrer Familie in Wien.
 
Die Mezzosopranistin lebt mit ihrer Familie in Wien.
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Wäre sie nicht mit einer wunderbaren Stimme gesegnet, würde Angelika Kirchschlager heute vielleicht bei den Wiener Philharmonikern trommeln und jedes Jahr vor einem Millionenpublikum den Radetzky-Marsch "einschlagen". Ein Mitglied der Philharmoniker hatte Kirchschlager für dieses Instrument begeistert, als sie in ihrer Jugend im [[Musikhaus Katholnigg]] in Salzburg Schallplatten verkaufte.
 
Wäre sie nicht mit einer wunderbaren Stimme gesegnet, würde Angelika Kirchschlager heute vielleicht bei den Wiener Philharmonikern trommeln und jedes Jahr vor einem Millionenpublikum den Radetzky-Marsch "einschlagen". Ein Mitglied der Philharmoniker hatte Kirchschlager für dieses Instrument begeistert, als sie in ihrer Jugend im [[Musikhaus Katholnigg]] in Salzburg Schallplatten verkaufte.
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Kirchschlager schaffte auch prompt die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Wien und studierte drei Jahre Schlagzeug. Letztlich interessierte sie sich aber doch mehr für ihre Stimme. Heute ist Kirchschlager eine der meistgefragten Mezzosopranistinnen.
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Angelika Kirchschlager schaffte auch prompt die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Wien und studierte drei Jahre Schlagzeug. Letztlich interessierte sie sich aber doch mehr für ihre Stimme. Heute ist Angelika Kirchschlager eine der meistgefragten Mezzosopranistinnen.
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Seit [[2007]] ist Kirchschlager überdies "Kammersängerin" der Wiener Staatsoper und "Frau Professor" am [[Mozarteum]]. Dort wolle sie als Gastprofessorin künftig eine "Marktlücke füllen", sagt Kirchschlager. "Ich möchte vermitteln, dass es auf mehr ankommt als nur auf das Singen. Man singt, um etwas zu sagen."
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Seit [[2007]] ist Angelika Kirchschlager überdies "Kammersängerin" der Wiener Staatsoper und "Frau Professor" am [[Mozarteum]]. Dort wolle sie als Gastprofessorin künftig eine "Marktlücke füllen", sagt Kirchschlager. "Ich möchte vermitteln, dass es auf mehr ankommt als nur auf das Singen. Man singt, um etwas zu sagen."
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Aufgewachsen ist Kirchschlager, deren Mutter im Chor sang und deren Vater malte, in Salzburg-Lehen. Sie sang früh in der [[Franziskanerkirche]], wo sie als Chorsängerin auf die Studentin Barbara Bonney traf, die damals das Solo singen durfte.
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Aufgewachsen ist Angelika Kirchschlager, deren Mutter im Chor sang und deren Vater malte, in Salzburg-Lehen. Sie sang früh in der [[Franziskanerkirche]], wo sie als Chorsängerin auf die Studentin Barbara Bonney traf, die damals das Solo singen durfte.
    
Mit acht Jahren nahm sie erstmals Klavierunterricht am Mozarteum. Sie besuchte das Musische Gymnasium, studierte in Wien Schlagzeug und Gesang und verdiente das erste Geld als Sängerin in der Rolle der zweiten Dame in Mozarts Zauberflöte an der Wiener Kammeroper. "Wir sind damals auch fast jeden Tag zum Heurigen gegangen. Wenn wir dort gesungen haben, waren die Getränke gratis."
 
Mit acht Jahren nahm sie erstmals Klavierunterricht am Mozarteum. Sie besuchte das Musische Gymnasium, studierte in Wien Schlagzeug und Gesang und verdiente das erste Geld als Sängerin in der Rolle der zweiten Dame in Mozarts Zauberflöte an der Wiener Kammeroper. "Wir sind damals auch fast jeden Tag zum Heurigen gegangen. Wenn wir dort gesungen haben, waren die Getränke gratis."
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Kirchschlager lernte aber auch die Welt außerhalb des Künstlerlebens kennen. So arbeitete sie einmal als Kuchenmädchen in der Salzburger [[Café-Konditorei Fürst]], wenngleich sie lieber Kellnerin gewesen wäre, wie sie sagt. Der Grund: "Das Kuchenmädchen bekam kein Trinkgeld."
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Angelika Kirchschlager lernte aber auch die Welt außerhalb des Künstlerlebens kennen. So arbeitete sie einmal als Kuchenmädchen in der Salzburger [[Café-Konditorei Fürst]], wenngleich sie lieber Kellnerin gewesen wäre, wie sie sagt. Der Grund: "Das Kuchenmädchen bekam kein Trinkgeld."
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Heute sind das nur mehr Anekdoten aus einer fernen Vergangenheit. Kirchschlager ist eine weltweit gefragte Künstlerin. Sie sang an der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, am Londoner Covent Garden und arbeitete mit praktisch allen wichtigen Dirigenten zusammen. Sie gilt – was bei Schauspielern und Sängern durchaus nicht selbstverständlich ist – als unkompliziert, als jemand, der trotz steiler Karriere keine Starallüren pflegt. Vom Society-Rummel, der alljährlich rund um die [[Salzburger Festspiele]] ausbricht, bekomme sie nichts mit, sagt Kirchschlager. "Wenn ich in Salzburg singe, fahre ich mit dem Auto in die Garage und gehe dann ins [[Großes Festspielhaus|Festspielhaus]]. Der einzige Ort, wo ich hingehe, ist das [[Triangel]]."
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Heute sind das nur mehr Anekdoten aus einer fernen Vergangenheit. Agenlika Kirchschlager ist eine weltweit gefragte Künstlerin. Sie sang an der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, am Londoner Covent Garden und arbeitete mit praktisch allen wichtigen Dirigenten zusammen. Sie gilt – was bei Schauspielern und Sängern durchaus nicht selbstverständlich ist – als unkompliziert, als jemand, der trotz steiler Karriere keine Starallüren pflegt. Vom Society-Rummel, der alljährlich rund um die [[Salzburger Festspiele]] ausbricht, bekomme sie nichts mit, sagt Kirchschlager. "Wenn ich in Salzburg singe, fahre ich mit dem Auto in die Garage und gehe dann ins [[Großes Festspielhaus|Festspielhaus]]. Der einzige Ort, wo ich hingehe, ist das [[Triangel]]."
    
==O-Ton==
 
==O-Ton==

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