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| | 2. Er wird aus folgenden Ortschaften gewählt, wobei die Reihenfolge in der Aufzählung gilt: Thalgau mit Leithen, Vetterbach (dazu zählt auch das Gebiet Leithen östlich des Verlaufes des Rauschbachls), Thalgauberg, Enzersberg, Ober- und Unterdorf, Thalgauegg. | | 2. Er wird aus folgenden Ortschaften gewählt, wobei die Reihenfolge in der Aufzählung gilt: Thalgau mit Leithen, Vetterbach (dazu zählt auch das Gebiet Leithen östlich des Verlaufes des Rauschbachls), Thalgauberg, Enzersberg, Ober- und Unterdorf, Thalgauegg. |
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| − | 3. Die Wahl wird am Weihnachtstag in der Pfarrkirche verkündet. Am Neujahrstag beginnt der Dienst für den neuen Zechprobst. | + | 3. Die Wahl wird am Weihnachtstag in der Pfarrkirche verkündet. Am [[Neujahr]]stag beginnt der Dienst für den neuen Zechprobst. |
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| | 4. Die Wahl wird nur vom Pfarrer und den zwei amtierenden Zechpröbsten vorgenommen, ohne sonstige Beeinflussung. Der Gewählte darf und soll sich nicht weigern. Zechpröbste für das Jahr 1860: 1. Zechprobst Matthias Grubinger, Hinterschmiding. Neu gewählt:Matthias Reiter, Gimberger. | | 4. Die Wahl wird nur vom Pfarrer und den zwei amtierenden Zechpröbsten vorgenommen, ohne sonstige Beeinflussung. Der Gewählte darf und soll sich nicht weigern. Zechpröbste für das Jahr 1860: 1. Zechprobst Matthias Grubinger, Hinterschmiding. Neu gewählt:Matthias Reiter, Gimberger. |
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| | '''Allgemeine Bemerkungen:''' | | '''Allgemeine Bemerkungen:''' |
| − | Nach wie vor stellt die Aufgabe des Zechprobstes eine Ehrensache dar. Die Gepflogenheit, den neuen Zechprobst zu bestimmen, ohne dazu vorher seine Bereitschaft zu erkunden, besteht weiterhin. Das Amt wurde bisher fast aufnahmslos von Bauern ausgeübt. Mit der Aufgabe sind auch einige Naturalleistungen verbunden, wie die Beistellung von Christbäumen für den weihnachtlichen Kirchenschmuck oder Ostereiern für die Ministranten. Beim Antritt des Zechprobstamtes hat die Zechprobstfeier große Tradition. Diese Feier war über viele Jahre stets am Stefanitag, findet nun an einem dem Neujahr folgenden Sonntag statt. Eine Besonderheit ist dabei, dass dazu fünf Vorjahreszechpröbste mit Gattinen sowie Mesner und Seelsorger eingeladen werden. | + | Nach wie vor stellt die Aufgabe des Zechprobstes eine Ehrensache dar. Die Gepflogenheit, den neuen Zechprobst zu bestimmen, ohne dazu vorher seine Bereitschaft zu erkunden, besteht weiterhin. Das Amt wurde bisher fast aufnahmslos von Bauern ausgeübt. Mit der Aufgabe sind auch einige Naturalleistungen verbunden, wie die Beistellung von Christbäumen für den weihnachtlichen Kirchenschmuck oder Ostereiern für die Ministranten. Beim Antritt des Zechprobstamtes hat die Zechprobstfeier große Tradition. Diese Feier war über viele Jahre stets am Stefanitag, findet nun an einem dem [[Neujahr]] folgenden Sonntag statt. Eine Besonderheit ist dabei, dass dazu fünf Vorjahreszechpröbste mit Gattinen sowie Mesner und Seelsorger eingeladen werden. |
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| | Es existiert in Thalgau eine '''Liste fast aller seit dem Jahr [[1858]] im Amt tätig gewesenen Zechpröbste'''. Den Gesamtzahl betrug bis zum Jahr [[2018]] 160 Personen. Diese Aufstellung enthält interessante Hof- und familiengeschichtliche Details. | | Es existiert in Thalgau eine '''Liste fast aller seit dem Jahr [[1858]] im Amt tätig gewesenen Zechpröbste'''. Den Gesamtzahl betrug bis zum Jahr [[2018]] 160 Personen. Diese Aufstellung enthält interessante Hof- und familiengeschichtliche Details. |