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, 16:13, 15. Mär. 2009
Der einzige '''Smaragdbergbau''' in Mitteleuropa wurde lange Zeit im [[Habachtal]] im [[Pinzgau]] betrieben.
==Geschichte==
Hauptfundplatz war und ist in einer steilen Seitenrinne, dem Leckbachgraben. Der dänische Naturforscher Nils Stensen (Nicolaus Steno) wurde [[1669]] von Anna von Medici, Erzherzogin von Österreich, mit der Erkunder der Ergiebigkeit der Lagerstätte beauftragt. In dem [[1797]] in Salzburg erschienenen ''Jahrbuch für Berg- und Hüttenkunde'' beschreibt Bergrat [[Kaspar Melchior Schroll]] das Smaragdvorkommen im ''Heubachtal''. Auch [[Ludwig Ritter von Köchel]], der bekannt durch das „Köchelverzeichnis“ der Werke [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] wurde, befasste sich Mitte des [[19. Jahrhundert]] in der Salzburger Landesmineralogie mit dem Smaragdvorkommen.
Zur gleichen Zeit kauft der Wiener Juwelier Goldschmidt das Gebiet, auf dem die Smaragde gefunden werden. Er errichtete die heute noch bestehende Unterkunftshütte und und begann mit dem Abbau. Aber er stellte bald wieder den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen ein. Es folgten mehrere Betreiber. Eine englische Firma, die [[1896]] mit dem Abbau bekann, dürfte einigen Erfolg gehabt haben. Aber die Besitzerwechsel bleiben auch im [[20. Jahrhundert]].
Am Beginn des [[21. Jahrhundert]]s übernahm der der Pinzgauer Mineraliensammler Steiner den vom Besitzer
gepachteten Bergbau im Ein–Mann–Betrieb, hauptsächlich zur Gewinnung von Mineralstufen für Sammler.
==Geologie==
Das Smaragdvorkommen im Habachtal liegt unter mehreren tektonischen Schichten wie dem [[Tauernfenster]]. Man bezeichnet diese Schicht als ''Penninikum''.
''Die eigentliche Fundstelle in der Leckbachrinne befindet sich im Kontaktbereich der Augen- und Flasergneisserie der Habachzunge mit den Gesteinen der Habachserie, die hier in eine Bändergneisserie, eine Serpentinit-Talkschieferserie und eine Amphibolitserie gegliedert werden. Diese Gesteine bringen einerseits das zur Bildung des Minerals Beryll erforderliche Element Beryllium, anderseits das für die Grünfärbung – und somit Smaragdbildung – nötige Element Chrom.Die wichtigsten Trägergesteine der in den Schiefern während der Metamorphosevorgänge gebildeten Beryll- und Smaragdkristalle (Porphyroblasten) sind Biotit-, Chlorit-, Aktinolith-, Tremolit- und Talkschiefer. Die Smaragdkristalle sind zwar oft sehr intensiv grün gefärbt, enthalten aber zahlreiche Mineraleinschlüsse der Wirtsgesteine, welche sie für eine Verarbeitung zu Schmuck nur in geringem Ausmaß verwendbar machen.''<ref>Zitat K. Götzendorfer [http://www.biologiezentrum.at/upload/files/bio_archiv_tier/a012004.pdf]</ref>
==Fußnote==
<references/>
==Quellen==
* [http://www.biologiezentrum.at/upload/files/bio_archiv_tier/a012004.pdf www.biologiezentrum.at]
* [http://www.sagen.at/doku/bergbau/Smaragd_Bergbau.html Smaragbergbau]
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