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Die Familie [[Stachowitsch]] gehörte im zaristischen Russland dem Landadel an, einige Vertreter waren politisch und diplomatisch aktiv, der Vater Diplomat in Stockholm. Nach der Oktoberrevolution durften sie nicht mehr in die Heimat zurückkehren. Mischa und seine Zwillingsschwester Nadeshda wurden in [[Südtirol]] im Exil geboren, sein älterer Bruder [[Alexej Stachowitsch|Alexej]], Gründer des [[Werkschulheim Felbertal|Werkschulheims Felbertal]], 1918 in Stockholm.
 
Die Familie [[Stachowitsch]] gehörte im zaristischen Russland dem Landadel an, einige Vertreter waren politisch und diplomatisch aktiv, der Vater Diplomat in Stockholm. Nach der Oktoberrevolution durften sie nicht mehr in die Heimat zurückkehren. Mischa und seine Zwillingsschwester Nadeshda wurden in [[Südtirol]] im Exil geboren, sein älterer Bruder [[Alexej Stachowitsch|Alexej]], Gründer des [[Werkschulheim Felbertal|Werkschulheims Felbertal]], 1918 in Stockholm.
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Im Herbst 1922 traf Mischa Stachowitsch mit Eltern und Geschwistern in [[Salzburg]] ein. Sie fanden auf dem Anwesen des Onkels [[Basilius von Paschkoff|Wassilij (Basilius) von Paschkoff]] (dem heutigen [[Johannes-Schlößl]] der [[Pallottiner]]) auf dem [[Mönchsberg]] Unterschlupf. Der Vater arbeitete als Übersetzer, Autor und im Sommer als Tennislehrer beim [[1. Salzburger Tennisclub|Salzburger Eislauf- und Tennisklub]] (dem heutigen 1. STC Stiegl). Mischa wurde vom Vater beim damals einzigen Salzburger Tennisclub eingeführt und gehörte in kurzer Zeit zu den besten Spielern. Seine lebendigen und höchst interessanten Eindrücke vom Clubleben und Turniertennis der [[1930er]]-Jahre sind in der Festschrift des [[Salzburger Tennisverband]]es anlässlich des 50-jährigen Verbandsjubiläums 2004 nachzulesen.
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Im Herbst 1922 traf Mischa Stachowitsch mit Eltern und Geschwistern in [[Salzburg]] ein. Sie fanden auf dem Anwesen des Onkels [[Basilius von Paschkoff|Wassilij (Basilius) von Paschkoff]] (dem heutigen [[Johannes-Schlössl]] der [[Pallottiner]]) auf dem [[Mönchsberg]] Unterschlupf. Der Vater arbeitete als Übersetzer, Autor und im Sommer als Tennislehrer beim [[1. Salzburger Tennisclub|Salzburger Eislauf- und Tennisklub]] (dem heutigen 1. STC Stiegl). Mischa wurde vom Vater beim damals einzigen Salzburger Tennisclub eingeführt und gehörte in kurzer Zeit zu den besten Spielern. Seine lebendigen und höchst interessanten Eindrücke vom Clubleben und Turniertennis der [[1930er]]-Jahre sind in der Festschrift des [[Salzburger Tennisverband]]es anlässlich des 50-jährigen Verbandsjubiläums 2004 nachzulesen.
    
Vom November 1939 bis Juni 1945 war Mischa Soldat und rüstete als Leutnant ab. Während seines Studiums an der Universität Graz von 1945 bis 1949 übernahm er am Institut für Leibeserziehung die Ausbildung der staatlich geprüften Tennislehrer sowie der Turnlehrer mit Spezialfach Tennis. Im Winter 1949/50 wurde Mischa Berufsspieler, arbeitete in der [[Schweiz]] und spielte im November 1952 die Profiweltmeisterschaft in London Wembley. Unter den 16 eingeladenen Teilnehmern, damals die besten Tennisspieler der Welt, befanden sich so klingende Namen wie Fred Perry, Donald Budge, Jack Kramer, "Pancho" Gonzales, Bobby Riggs und Pancho Segura. Im selben Jahr war Stachowitsch die Nr. 9 der Profi-Weltrangliste.  
 
Vom November 1939 bis Juni 1945 war Mischa Soldat und rüstete als Leutnant ab. Während seines Studiums an der Universität Graz von 1945 bis 1949 übernahm er am Institut für Leibeserziehung die Ausbildung der staatlich geprüften Tennislehrer sowie der Turnlehrer mit Spezialfach Tennis. Im Winter 1949/50 wurde Mischa Berufsspieler, arbeitete in der [[Schweiz]] und spielte im November 1952 die Profiweltmeisterschaft in London Wembley. Unter den 16 eingeladenen Teilnehmern, damals die besten Tennisspieler der Welt, befanden sich so klingende Namen wie Fred Perry, Donald Budge, Jack Kramer, "Pancho" Gonzales, Bobby Riggs und Pancho Segura. Im selben Jahr war Stachowitsch die Nr. 9 der Profi-Weltrangliste.  

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