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Zwischen [[1816]] und [[1821]]/1822 wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Das südostbayerische Gebiet, welches seit jeher kirchlich zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehört hatte, fiel nun in die Zuständigkeit des [[Erzbistum München und Freising|Erzbistums München und Freising]].<ref>Quelle [[Andreas Hirsch]], [[Verein für Heimatkunde Bad Reichenhall und Umgebung|Verein für Heimatkunde Bad Reichenhall und Umgebung e.V.]] per E-Mail am 22. Juli 2018 an Admin [[Benutzer:Peter Krackowizer]]</ref>
 
Zwischen [[1816]] und [[1821]]/1822 wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Das südostbayerische Gebiet, welches seit jeher kirchlich zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehört hatte, fiel nun in die Zuständigkeit des [[Erzbistum München und Freising|Erzbistums München und Freising]].<ref>Quelle [[Andreas Hirsch]], [[Verein für Heimatkunde Bad Reichenhall und Umgebung|Verein für Heimatkunde Bad Reichenhall und Umgebung e.V.]] per E-Mail am 22. Juli 2018 an Admin [[Benutzer:Peter Krackowizer]]</ref>
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Einen rasanten Aufschwung erlebte der kleine Ort [[Salzburghofen]] (später Freilassing), der nun als Grenzort zum Sitz eines Oberzollamtes wurde. Spätestens seit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke München – Salzburg – Wien (1860) war Freilassing als Grenzbahnhof und Verkehrsknotenpunkt auf dem besten Weg, die Wirtschaftsmetropole des Rupertiwinkels zu werden. Der Begriff „Rupertiwinkel“ für das ehemals salzburgische Gebiet entstand erst am Ende des 19. Jahrhunderts, als man sich verstärkt der Pflege des Geschichts- und Heimatbewusstseins widmete. Damals erhielten auch der Flachgau und der Tennengau ihre heutigen Namen in Anlehnung an die mittelalterlichen Landschaftsbezeichnungen Pinzgau, Pongau und Lungau. Die später aufgekommene Bezeichnung „Rupertigau“ erinnert an die Vorliebe für Neuschöpfungen von Gau-Namen in der Zeit des Faschismus und trägt zusätzlich zur Verwirrung um das Wesen des altsalzburgischen Gebiets bei.
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Einen rasanten Aufschwung erlebte der kleine Ort [[Salzburghofen]] (später Freilassing), der nun als Grenzort zum Sitz eines Oberzollamtes wurde. Spätestens seit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke München – Salzburg – Wien (1860) war Freilassing als Grenzbahnhof und Verkehrsknotenpunkt auf dem besten Weg, die Wirtschaftsmetropole des Rupertiwinkels zu werden. Der Begriff „Rupertiwinkel“ für das ehemals salzburgische Gebiet entstand erst am Ende des 19. Jahrhunderts, als man sich verstärkt der Pflege des Geschichts- und Heimatbewusstseins widmete. Damals wurden auch der sog. „Salzburggau“ in „Flachgau“ und „Tennengau“ geteilt und umbenannt - in Anlehnung an die mittelalterlichen Landschaftsbezeichnungen „Pinzgau“, „Pongau“ und „Lungau“. Die später aufgekommene Bezeichnung „Rupertigau“ erinnert an die Vorliebe für Neuschöpfungen von Gau-Namen in der Zeit des Faschismus und trägt zusätzlich zur Verwirrung um das Wesen des altsalzburgischen Gebiets bei.
    
=== Historische Grenzen ===
 
=== Historische Grenzen ===

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