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==Das Wappen==
 
==Das Wappen==
Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der [[Grafen von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blau Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.
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Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der [[Grafen von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blau Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.
    
==Geschichte==</noinclude>
 
==Geschichte==</noinclude>
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Schon [[1193]] wurden die [[Grafen von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
 
Schon [[1193]] wurden die [[Grafen von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
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Für Verdienste im [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird.
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Für Verdienste im [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird.
    
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen.
 
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen.