| | Nach dem Krieg, in dem Klaus als Soldat aktiv in Kanzleien arbeitete und gegen Schluss des Krieges jedoch als kämpfender Soldat in amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten war, eröffnete er seine eigene Rechtsanwaltskanzlei. | | Nach dem Krieg, in dem Klaus als Soldat aktiv in Kanzleien arbeitete und gegen Schluss des Krieges jedoch als kämpfender Soldat in amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten war, eröffnete er seine eigene Rechtsanwaltskanzlei. |
| − | Im Jahre [[1949]] wurde Klaus Vizebürgermeister von Hallein, wo seine Ehefrau, die er im Jahre [[1936]] geheiratet hatte, beheimatet war. Noch im selben Jahr, und zwar am [[1. Dezember]], wurde er im Alter von 39 Jahren zum Landeshauptmann von Salzburg. Diese Funktion blieb er 12 Jahre lang treu, bis ihn im Jahre [[1961]] Bundeskanzler Alfons Gorbach als Finanzminister in sein Regierungsteam holte. Klaus setzte eine harte Sparpolitik bei allen Bundesausgaben um. Sein Motto, welches er im Laufe der Zeiten oft zitierte, war: ''"Man kann nur ausgeben, was man einnimmt."'' Nach der Nationalratswahlim Jahre [[1962]] war er nicht mehr bereit, das Finanzministerium weiter zu führen. Ein Jahr später ([[1963]]) wurde Klaus in einer Kampfabstimmung gegen Heinrich Drimmel zum ÖVP-Bundesparteiobmann gewählt. Die damaligen "Parteireformer" der Volkspartei rund um Generalsekretär Hermann Withalm setzten schließlich durch, dass Kanzler Gorbach das Kanzleramt an Josef Klaus abgab. So wurde Josef Klaus am [[2. April]] [[1964]] wurde Josef Klaus als Bundeskanzler einer Koalitionsregierung mit der [[SPÖ]] angelobt. Im Jahre [[1966]] gelang es Klaus mit seiner ÖVP bei den Nationalratswahlen, die absolute Mehrheit der Partei wieder zu sichern. | + | Im Jahre [[1949]] wurde Klaus Vizebürgermeister von Hallein, wo seine Ehefrau, die er im Jahre [[1936]] geheiratet hatte, beheimatet war. Noch im selben Jahr, und zwar am [[1. Dezember]], wurde er im Alter von 39 Jahren zum Landeshauptmann von Salzburg. Diese Funktion blieb er 12 Jahre lang treu, bis ihn im Jahre [[1961]] Bundeskanzler Alfons Gorbach als Finanzminister in sein Regierungsteam holte. Klaus setzte eine harte Sparpolitik bei allen Bundesausgaben um. Sein Motto, welches er im Laufe der Zeiten oft zitierte, war: ''"Man kann nur ausgeben, was man einnimmt."'' Nach der Nationalratswahlim Jahre [[1962]] war er nicht mehr bereit, das Finanzministerium weiter zu führen. Ein Jahr später ([[1963]]) wurde Klaus in einer Kampfabstimmung gegen Heinrich Drimmel zum ÖVP-Bundesparteiobmann gewählt. Die damaligen "Parteireformer" der Volkspartei rund um Generalsekretär Hermann Withalm setzten schließlich durch, dass Kanzler Gorbach das Kanzleramt an Josef Klaus abgab. So wurde Josef Klaus am [[2. April]] [[1964]] als Bundeskanzler einer Koalitionsregierung mit der [[SPÖ]] angelobt. Im Jahre [[1966]] gelang es Klaus mit seiner ÖVP bei den Nationalratswahlen, die absolute Mehrheit der Partei wieder zu sichern. |