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Die Worte seiner Predigt zu Silvester 1944 klingen jedoch schon ganz im  Jargon des NS-Regimes: ''„..Ja,  wir haben in dem Jahr Großes erlebt.  Ich denke an unsere heldenhaften  Soldaten […] die bevor sie gefallen  oder in die Gefangenschaft gekommen  sind, nach Hause gefunkt und Treue  und Tapferkeit geschworen haben bis  zum letzten Augenblick!“'' Sein  Dank galt auch den Müttern ''„…die diese Heldensöhne geboren und mit ihrem Gebet hinausgeschickt haben an die Front vor den Feind.“''  Auch setzte er sich nach Kriegsende vehement und nachhaltig für die  Freilassung höchster NS-Funktionäre ein. Dies begründete er damit, dass  er bei der Bischofsweihe gelobt hatte, „..mich für alle Bedrängten und  Leidenden einzusetzen…“.
 
Die Worte seiner Predigt zu Silvester 1944 klingen jedoch schon ganz im  Jargon des NS-Regimes: ''„..Ja,  wir haben in dem Jahr Großes erlebt.  Ich denke an unsere heldenhaften  Soldaten […] die bevor sie gefallen  oder in die Gefangenschaft gekommen  sind, nach Hause gefunkt und Treue  und Tapferkeit geschworen haben bis  zum letzten Augenblick!“'' Sein  Dank galt auch den Müttern ''„…die diese Heldensöhne geboren und mit ihrem Gebet hinausgeschickt haben an die Front vor den Feind.“''  Auch setzte er sich nach Kriegsende vehement und nachhaltig für die  Freilassung höchster NS-Funktionäre ein. Dies begründete er damit, dass  er bei der Bischofsweihe gelobt hatte, „..mich für alle Bedrängten und  Leidenden einzusetzen…“.
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Während der Kriegszeit wirkte er auch als Kapitularvikar des [[Bischof von Gurk|Bistums Gurk- Klagenfurt]] und weihte am [[5. August]] [[1945]] nach sechsjähriger Sedisvakanz [[Joseph Köstner]] zum neuen Bischof von Gurk-Klagenfurt.
    
=== Nach dem Krieg ===
 
=== Nach dem Krieg ===
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