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==Ältere Technik==
 
==Ältere Technik==
Diese ältere Technik wird als kupferzeitliche Technik bezeichnet, sie wurde aber bis in den älteren Abschnitt der Frühbronzezeit, d.h. bis ca. 2000 – 1800 vor Christus eingesetzt. Der als sog. [[Eiserner Hut]]  ausbeißende Erzkörper wurde mit Schlägeln aus Stein oder aus Bronze und mit Tüllenpickeln aus Bronze aus dem Boden  gewonnen. Diese Technik war solange zweckdienlich, als abbauwürdige obertägige Erzausbisse vorhanden waren und bevor man in der Lage war, mittels Feuersetzen untertägig [[Kupfererzbergbau]] zu betreiben.  
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Diese ältere Technik wird als kupferzeitliche Technik bezeichnet, sie wurde aber bis in den älteren Abschnitt der Frühbronzezeit, d. h. bis ca. 2000 – 1800 vor Christus eingesetzt. Der als sog. [[Eiserner Hut]]  ausbeißende Erzkörper wurde mit Schlägeln aus Stein oder aus Bronze und mit Tüllenpickeln aus Bronze aus dem Boden  gewonnen. Diese Technik war solange zweckdienlich, als abbauwürdige obertägige Erzausbisse vorhanden waren und bevor man in der Lage war, mittels Feuersetzen untertägig [[Kupfererzbergbau]] zu betreiben.  
 
   
 
   
 
Furchenpingen finden sich im prähistorischen Bergbaugebiet [[Mühlbach am Hochkönig]] - [[Bischofshofen]]. Die meisten Furchenpingen sind aber durch den später erfolgten Tiefbau zerstört worden.  Bei einer Rettungsgrabung beim Höchlehen neben dem neuen Wasserturm der OKA konnte eine Furchenpinge entdeckt und erforscht werden. Sie war ca. zwei Meter lang und maximal 1,5 m tief.  Die Pinge keilte nach unten aus und war am oberen Rand ca. 50 bis 80 cm breit. Sie war mit Abraum und wertlosem Schutt verfüllt. Darin fanden sich Bruchstücke von etwa 80 Steingeräten, deren Schäftungsrillen auf ihren ehemaligen Gebrauch als Schlägel hin weisen.  
 
Furchenpingen finden sich im prähistorischen Bergbaugebiet [[Mühlbach am Hochkönig]] - [[Bischofshofen]]. Die meisten Furchenpingen sind aber durch den später erfolgten Tiefbau zerstört worden.  Bei einer Rettungsgrabung beim Höchlehen neben dem neuen Wasserturm der OKA konnte eine Furchenpinge entdeckt und erforscht werden. Sie war ca. zwei Meter lang und maximal 1,5 m tief.  Die Pinge keilte nach unten aus und war am oberen Rand ca. 50 bis 80 cm breit. Sie war mit Abraum und wertlosem Schutt verfüllt. Darin fanden sich Bruchstücke von etwa 80 Steingeräten, deren Schäftungsrillen auf ihren ehemaligen Gebrauch als Schlägel hin weisen.  

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