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Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es der Ebenauer Musik ähnlich wie auch anderen Vereinen. Gefallene Mitglieder waren zu beklagen (z. B. Josef Brandstätter aus der [[Zaglau]]), einige Musiker haben aufgrund ihrer schweren Verletzungen nach der Rückkehr in die Heimat nicht lange überlebt (Lambert Mair), andere konnten erst spät aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren (z. B. Franz Innerberger).  
 
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es der Ebenauer Musik ähnlich wie auch anderen Vereinen. Gefallene Mitglieder waren zu beklagen (z. B. Josef Brandstätter aus der [[Zaglau]]), einige Musiker haben aufgrund ihrer schweren Verletzungen nach der Rückkehr in die Heimat nicht lange überlebt (Lambert Mair), andere konnten erst spät aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren (z. B. Franz Innerberger).  
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Die Vereins-Statuten unter der Hoheit der NSDAP waren natürlich außer Kraft, die „Musikkapelle“ Ebenau existierte wieder wie vor dem Zweiten Weltkrieg ohne echte statutenmäßige Organisation, jedoch angelehnt an das bestehende Vereinsrecht, d.h. es gab einen Kapellmeister, je nach Bedarf einen Obmann, eine Jahreshauptversammlung mit Entlastung des Kassiers usw. 1950 wurde das 100-jährige Bestandsjubiläum gefeiert.<ref name="Leitich"></ref>
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Die Vereins-Statuten unter der Hoheit der NSDAP waren natürlich außer Kraft, die „Musikkapelle“ Ebenau existierte wieder wie vor dem Zweiten Weltkrieg ohne echte statutenmäßige Organisation, jedoch angelehnt an das bestehende Vereinsrecht, d. h. es gab einen Kapellmeister, je nach Bedarf einen Obmann, eine Jahreshauptversammlung mit Entlastung des Kassiers usw. 1950 wurde das 100-jährige Bestandsjubiläum gefeiert.<ref name="Leitich"></ref>
    
=== Der Aufschwung nach dem Krieg ===
 
=== Der Aufschwung nach dem Krieg ===
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1967 folgte auch die Musik Ebenau, mittlerweile ca. 30 Mann,  dem allgemeinen Trend und stellte als eine der letzten Musikkapellen im Land Salzburg die Instrumentierung mit hohem finanziellen Aufwand auf die „Tiefe Stimmung“ um.
 
1967 folgte auch die Musik Ebenau, mittlerweile ca. 30 Mann,  dem allgemeinen Trend und stellte als eine der letzten Musikkapellen im Land Salzburg die Instrumentierung mit hohem finanziellen Aufwand auf die „Tiefe Stimmung“ um.
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1971 erfolgte die Neueinkleidung mit der „Flachgauer Festtagstracht“. In einer Konzertankündigung vom [[19. November]] [[1972]] nennt sich die Musik das erste Mal (schriftlich) „Trachtenmusikkapelle“. Die Organisation blieb aber weiterhin gleich, d.h. angelehnt an das Vereinsrecht, aber ohne vereinsmäßige Anmeldung.<ref name="Leitich"></ref>
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1971 erfolgte die Neueinkleidung mit der „Flachgauer Festtagstracht“. In einer Konzertankündigung vom [[19. November]] [[1972]] nennt sich die Musik das erste Mal (schriftlich) „Trachtenmusikkapelle“. Die Organisation blieb aber weiterhin gleich, d. h. angelehnt an das Vereinsrecht, aber ohne vereinsmäßige Anmeldung.<ref name="Leitich"></ref>
    
===Die Musikkapelle - eine Institution!===
 
===Die Musikkapelle - eine Institution!===

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