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[[Karl Freiherr von Schwarz]] errichtet am Ufer der [[Salzach]] dieses Gebäude mit einem herrlichen Blick auf die [[Altstadt]] und die [[Festung Hohensalzburg]]. Nach seiner Fertigstellung in dreijähriger Bauzeit verkaufte es Schwarz [[1866]] an Karl (II.) Irresberger, Gastgeb [[Gasthof_zum_Mohren|„zum Mohren“]] in der [[Judengasse]]. Dieser eröffnete es am [[1. Juni]] [[1866]] als "Hotel Österreichischer Hof".  
 
[[Karl Freiherr von Schwarz]] errichtet am Ufer der [[Salzach]] dieses Gebäude mit einem herrlichen Blick auf die [[Altstadt]] und die [[Festung Hohensalzburg]]. Nach seiner Fertigstellung in dreijähriger Bauzeit verkaufte es Schwarz [[1866]] an Karl (II.) Irresberger, Gastgeb [[Gasthof_zum_Mohren|„zum Mohren“]] in der [[Judengasse]]. Dieser eröffnete es am [[1. Juni]] [[1866]] als "Hotel Österreichischer Hof".  
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Das Hotel war ursprünglich etwa halb so groß wie heute. Es umfasste 66 Fremdenzimmer, einen südöstlich angebauten, zweigeschossigen Speisesaal, den eine Veranda krönte, und einen Hotelgarten.
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1873 starb Karl (II.) Irresberger 42-jährig. Seine Witwe Barbara Irresberger, geb. Moser (aus der [[Henndorf|Henndorfer]] Gastwirts- und Bierbrauerfamilie [[Caspar-Moser-Bräu|Moser]]), führte das Hotel weiter und übergab es [[1898]] an ihren zweitgeborenen Sohn Franz Irresberger.  
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1873 starb Karl (II.) Irresberger 42-jährig. Seine Witwe Barbara Irresberger, geb. Moser (aus der [[Henndorf|Henndorfer]] Gastwirts- und Bierbrauerfamilie [[Caspar-Moser-Bräu|Moser]]), führte das Hotel weiter und übergab es [[1898]] an ihren zweitgeborenen Sohn Franz Irresberger.  
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Das Hotel war ursprünglich etwa halb so groß wie heute. Es umfasste 66 Fremdenzimmer, einen südöstlich angebauten, zweigeschossigen Speisesaal, den eine Veranda krönte, und einen Hotelgarten. Der Anbau mit dem Restaurant wurde als ''Bazargebäude'' bezeichnet, in dem sich noch die Kunsthandlung [[Gregor Baldi]], das Fotoatelier [[Würthle & Sohn]], ein Hut-Mode-Salon, das ''Zahnatelier'' (für künstliche Zähne und Gebisse) Dr. H. Höck, ein Geschäft eines gewissen Franz Schuberts und ein Geschäft, in dem man Eisenbahnfahrkarten und andere Fahrkarten erwerben konnte. Dieser Anbau kam [[1898]]/[[1899|99]] ans Hotel und wurde [[1906]/[[1907|07]] aufgestockt, um dann insgesamt 107 Zimmer zu besitzen<ref>Quelle ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918,'' [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], Wolfram Morath (Hrsg.), 2000, ISBN 3-901014-68-3</ref>. Er ist aber nicht ident mit dem heutigen [[Bazargebäude]].
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Dieser erweiterte und modernisierte das Hotel in den Bauabschnitten von [[1898]]/[[1899|99]], dem der Garten, und [[1906]], dem die Veranda zum Opfer fiel. Nun verfügte das Hotel über 107 Zimmer. Nach dem Tod des kinderlosen Franz Irresberger ([[1929]]) führten seine Neffen und Nichten als „Franz Irresbergers Erben OHG“ das Hotel weiter.  
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Nach dem Tod des kinderlosen Franz Irresberger ([[1929]]) führten seine Neffen und Nichten als „Franz Irresbergers Erben OHG“ das Hotel weiter.  
    
[[1945]] bis [[1955]] wurde das Hotel von der amerikanischen Besatzungsmacht als Offiziershotel in Anspruch genommen. Nach der Rückgabe führte es die Familie Irresberger noch bis [[1960]] weiter und verkaufte es in diesem Jahr an die Familien Blanckenstein und Ségur-Cabanac.
 
[[1945]] bis [[1955]] wurde das Hotel von der amerikanischen Besatzungsmacht als Offiziershotel in Anspruch genommen. Nach der Rückgabe führte es die Familie Irresberger noch bis [[1960]] weiter und verkaufte es in diesem Jahr an die Familien Blanckenstein und Ségur-Cabanac.
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Nach neuerlichen Um- und Ausbauten umfasste das Hotel [[1984]] 135 Zimmer und Appartements mit 200 Betten, Restaurationsräume, Salons, Konferenzsäle, das Kaffee-Restaurant „Mozartkugel" sowie die Gaststätten „Salzachgrill“ und „Salzachkeller“.
 
Nach neuerlichen Um- und Ausbauten umfasste das Hotel [[1984]] 135 Zimmer und Appartements mit 200 Betten, Restaurationsräume, Salons, Konferenzsäle, das Kaffee-Restaurant „Mozartkugel" sowie die Gaststätten „Salzachgrill“ und „Salzachkeller“.
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[[1988]] veräußerten die Familien Blanckenstein und Ségur-Cabanac das Hotel an Peter Gürtler, den Besitzer des Wiener  Hotels Sacher<ref>[http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Sacher Hotels Sacher]</ref>. Dieser ließ [[1989]][[1990|/90]] eine Generalsanierung durchführen. Seit seinem Tod ([[1990]]) steht das Hotel – fortan „Hotel Sacher Salzburg“ - unter der Patronanz von  Dipl.-Kfm. Elisabeth Gürtler<ref>[http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_G%C3%BCrtler-Mauthner Dipl.-Kfm. Elisabeth Gürtler]</ref>.
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[[1988]] veräußerten die Familien Blanckenstein und Ségur-Cabanac das Hotel an Peter Gürtler, den Besitzer des Wiener  Hotels Sacher<ref>siehe auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Sacher Hotels Sacher]</ref>. Dieser ließ [[1989]][[1990|/90]] eine Generalsanierung durchführen. Seit seinem Tod ([[1990]]) steht das Hotel – fortan „Hotel Sacher Salzburg“ - unter der Patronanz von  Dipl.-Kfm. Elisabeth Gürtler<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_G%C3%BCrtler-Mauthner Dipl.-Kfm. Elisabeth Gürtler]</ref>.
    
Von Beginn an war das Hotel von Persönlichkeiten mit Rang und Namen gerne besucht. Mit der Eröffnung der [[Salzburger Festspiele]] stand es im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens.  
 
Von Beginn an war das Hotel von Persönlichkeiten mit Rang und Namen gerne besucht. Mit der Eröffnung der [[Salzburger Festspiele]] stand es im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens.  
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* Informationsbroschüren des Hotels von 1984 und 1991
 
* Informationsbroschüren des Hotels von 1984 und 1991
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==Weiterführende Links==
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==Fußnoten==
 
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